Bundesliga - 6. Spieltag

Kevin Großkreutz: "Es war überragend"

SID
Samstag, 25.09.2010 | 21:12 Uhr
Dortmunds Überflieger Shinji Kagawa (l.) konnten auch die Kiez-Kicker nicht stoppen
Advertisement
International Champions Cup
Di13:35
Der Härtetest für den FC Bayern München
CSL
SoLive
Shanghai Shenhua -
Beijing Guoan
Superliga
So18:00
Midtjylland -
Silkeborg
Super Liga
So19:00
Roter Stern -
Radnicki
Serie A
So21:00
Fluminense -
Corinthians
International Champions Cup
So23:05
Real Madrid -
Man United
Serie A
Mo00:00
Atletico Mineiro -
Vasco Da Gama
International Champions Cup
Mo14:05
Inter Mailand -
Lyon
International Champions Cup
Di13:35
Chelsea -
FC Bayern München
Club Friendlies
Di19:00
Hannover 96 -
Wolfsberger AC
Copa Sudamericana
Mi00:15
Chapecoense -
Defensa y Justicia
International Champions Cup
Mi02:05
Tottenham -
AS Rom
International Champions Cup
Do01:30
Barcelona -
Man United
Copa do Brasil
Do02:45
Cruzeiro -
Palmeiras
International Champions Cup
Do03:05
PSG -
Juventus
International Champions Cup
Do05:35
Man City -
Real Madrid
International Champions Cup
Do13:35
FC Bayern München -
Inter Mailand
Copa Sudamericana
Fr00:15
Arsenal -
Sport Recife
Copa do Brasil
Fr02:45
Paranaense -
Gremio
First Division A
Fr20:30
Antwerpen -
Anderlecht
J1 League
Sa12:00
Gamba Osaka -
Cerezo Osaka
J1 League
Sa12:00
Kobe -
Omiya
International Champions Cup
Sa13:35
Chelsea -
Inter Mailand
Emirates Cup
Sa15:00
Leipzig -
Sevilla
Club Friendlies
Sa15:30
SV Werder Bremen -
West Ham
Emirates Cup
Sa17:20
Arsenal -
Benfica
First Division A
Sa18:00
Lokeren -
Brügge
Serie A
So00:00
Palmeiras -
Avai
International Champions Cup
So00:05
Man City -
Tottenham
International Champions Cup
So02:05
Real Madrid -
Barcelona
CSL
So13:35
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
First Division A
So14:30
Mechelen -
Lüttich
Emirates Cup
So15:00
Leipzig -
Benfica
Emirates Cup
So17:20
Arsenal -
Sevilla
First Division A
So18:00
St. Truiden -
Gent
Superliga
So18:00
Brondby -
Lyngby
Serie A
So21:00
Corinthians -
Flamengo
International Champions Cup
So22:05
AS Rom -
Juventus
Club Friendlies
So22:30
Bayer Leverkusen -
Lazio Rom
Serie A
Mo00:00
Gremio -
Santos
Premier League
Mo18:30
Spartak Moskau -
Krasnodar
Club Friendlies
Mi19:00
Villarreal -
Real Saragossa
Copa Sudamericana
Do00:15
LDU Quito -
Club Bolívar
First Division A
Fr20:30
Lüttich -
Genk
Championship
Fr20:45
Sunderland -
Derby
J1 League
Sa12:00
Kashiwa -
Kobe
Premiership
Sa13:30
Celtic -
Hearts
Championship
Sa16:00
Fulham -
Norwich
Ligue 1
Sa17:00
PSG -
Amiens
Club Friendlies
Sa18:30
Tottenham -
Juventus
Championship
Sa18:30
Aston Villa -
Hull
Ligue 1
Sa20:00
Lyon -
Straßburg
Ligue 1
Sa20:00
Montpellier -
Caen
Ligue 1
Sa20:00
Troyes -
Rennes

Bei einigen der Angebote auf der nahen Reeperbahn bekommen die Jungstars von Borussia Dortmund möglicherweise noch rote Ohren, auf dem Platz im Millerntor-Stadion aber haben sie beim 3:1 (1:1)-Auswärtssieg beim FC St. Pauli eine weitere Reifeprüfung erfolgreich abgelegt. Der fünfte Bundesligasieg in Folge, spielerisch dem Aufsteiger klar überlegen und voller Selbstvertrauen - der BVB setzt seinen Gipfelsturm weiter fort.

"Wir genießen das jetzt einfach, es war überragend", sagte Kevin Großkreutz, der zwei Treffer (17. und 60.) zum Sieg beisteuerte, "es macht einfach Spaß, wir geben immer Vollgas, und jeder kämpft für den anderen."

Dass es noch nicht zur Übernahme der Tabellenführung gereicht hat, lag am Triumph der Mainzer in München, aber auch darüber war BVB-Trainer Jürgen Klopp gar nicht böse: "Das ist die einzige Tabellenkonstellation, die ich akzeptieren kann." Die Sympathie für den ehemaligen Klub bleibt eben.

St. Pauli mit Totalausfällen

So zufrieden Klopp mit dem Auftreten seiner Spieler war, so sauer war sein Hamburger Kollege Holger Stanislawski nach dem dritten Heimspiel ohne Sieg.

"Wir waren im Abwehrverhalten und Spiel gegen den Ball sehr schwach", sagte der Coach, dessen 41. Geburtstag am Sonntag gründlich verhagelt war. "Wir hatten einige Totalausfälle dabei, die die Gelben nur begleitet haben. Das ist gegen eine Mannschaft wie den BVB zu wenig."

Paulis Schnitzer eiskalt bestraft

Tatsächlich haben die Hamburger die entscheidenden Tore der Gäste durch grobe Fehler selbst aufgelegt. Vor dem 1:2 von Shinji Kagawa (50.) leistete sich Florian Bruns vor dem eigenen Strafraum einen katastrophalen Fehlpass, der Lucas Barrios, Mario Götze und schließlich den Torschützen ins Spiel brachte.

Das entscheidene 1:3 leitete Torwart Thomas Kessler mit einem Abpraller nach einem Schuss von Barrios ein. "Wir bereiten beide Tore der Dortmunder mustergültig vor", zürnte "Stani", "so einfach dürfen wir es dem Gegner nicht machen."

In Fabio Morena, Fabian Boll und Carlos Zambrano fehlten allerdings drei etablierte Defensivkräfte. Offenbar ein Verlust, der nicht so einfach zu kompensieren ist in der höchsten Spielklasse.

Asamoah kurzfristig verletzt

Dann kam auch noch das Pech mit Gerald Asamoah dazu, der beim Aufwärmen ein Stechen im Oberschenkel verspürte und nicht wie vorgesehen in der Startformation beginnen konnte. "Da fing das ganze Desaster schon an", meinte Stanislawski.

Möglicherweise hätte die Partie dennoch einen ganz anderen Verlauf nehmen können, wenn Fin Bartels in der 48. Minute nicht freistehend über das leere Dortmunder Tor geschossen hätte. Aber Effektivität und das Vermeiden von eigenen Fehlern ist eben auch ein Qualitätsmerkmal einer Mannschaft.

"Etwas Glück gehört eben auch dazu", meinte Großkreutz und sein Trainer erklärte: "Das 2:1 war sicher der Knackpunkt, danach hatten wir wieder die Kontrolle."

Dortmund nur kurz aus dem Konzept

St. Pauli kam nur etwa 25 Minuten vor der Halbzeit zwingend ins Spiel und belohnte sich mit dem Ausgleichstreffer von Rouwen Hennings (26.). Danach schwammen die Dortmunder kurzfristig, die Konzentration war zwischenzeitlich weg, und die Hamburger hielten das Spiel offen.

Insgesamt geht der Sieg der Gäste aber völlig in Ordnung. "Man muss auch mal akzeptieren, dass die Dortmunder besser darin sind, Chancen zu verhindern und sich welche herauszuspielen", sagte St. Paulis Sportchef Helmut Schulte, "dafür verdienen sie wahrscheinlich auch ein paar Cent mehr als unsere Spieler."

St. Pauli - Dortmund: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung