Papiss Cisse zerstört Hamburgs letzte Hoffnung

SID
Samstag, 30.04.2011 | 17:37 Uhr
Mal wieder war die Freiburger Tormaschine erfolgreich: Papiss Demba Cisse traf doppelt
© Getty
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Nach zwei Niederlagen in Folge schlägt der SC Freiburg den Hamburger SV: Papiss Demba Cisse ballerte die Breisgauer mit seinen Treffern in der 16. und 88. Minute zum Erfolg. Das waren seine Saisontore 21 und 22.

Der SC Freiburg hat in der Bundesliga nach zwei Niederlagen in Folge wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden, der Hamburger SV enttäuschte einmal mehr.

Am 32. Spieltag setzte sich die Elf von Trainer Robin Dutt mit 2:0 (1:0) beim HSV durch. Die Treffer erzielte Papiss Cisse in der 16. und 88. Minute. Der Senegalese war damit zum 21. und 22. Mal in dieser Saison erfolgreich

Mit dem fünften Auswärtssieg der Saison verdrängte der SC Freiburg mit nunmehr 44 Punkten den HSV (43) vom siebten Tabellenplatz. Die Mannschaft von Hamburgs Coach Michael Oenning hat damit keine Chance mehr, sich für die Europa-League-Plätze zu qualifizieren.

Freiburger setzen auf Konter

Vor 52.985 Zuschauern in der Hamburger WM-Arena entwickelte sich von Beginn an ein unterhaltsames Spiel. Die Breisgauer, die vier der letzten fünf Auswärtspartien verloren hatten, überließen den Hanseaten zu Beginn die Initiative und versuchten, über Konter zum Erfolg zu kommen.

Die erste Torchance hatte der agile HSV-Stürmer Heung Min Son nach schönem Steilpass von Paolo Guerrero (7.). Erfolgreich waren aber die Freiburger. Cedric Makiadi setzte Cisse in Szene und der Torjäger traf sehenswert aus 18 Metern.

Die Angriffsbemühungen der Hamburger blieben ohne Erfolg. Eljero Elia (14.), Zé Roberto (19., 33.) und Heiko Westermann (24.) scheiterten am Freiburger Torwart Oliver Baumann.

Guerrero mit der Riesen-Chance

Die Offensivbemühungen der Hausherren spielte der Dutt-Elf in die Karten, sie konterten immer wieder gefährlich über ihre schnellen Offensivkräfte. Makiadi (39.) zwang HSV-Keeper Frank Rost zu einer Parade, kurz später tanzte Anton Putsila die halbe Abwehr der Norddeutschen aus. Sein Anspiel fand aber in der Mitte keinen Abnehmer.

Nach dem Seitenwechsel bemühten sich die Hamburger, ließen aber zunächst jegliche Torgefahr vermissen. Die Zuschauer reagierten wiederholt mit Pfiffen. Die beste Chance zum Ausgleich vergab Guerrero in der 60. Minute.

Nach einer schönen Kombination über Zé Roberto und Elia brachte der Peruaner den Ball freistehend nicht im leeren Tor unter. Elf Minuten später traf Son nur den Pfosten.

Torun nicht im Kader

Nach der 0:3-Auswärtsschlappe in Stuttgart baute HSV-Trainer Oenning, der unter der Woche bis 2013 bei den Norddeutschen verlängert hatte, seine Anfangsformation auf drei Positionen um.

Im Angriff musste der 45-Jährige auf den verletzten Mladen Petric verzichten, dazu wurde Tunay Torun nach der Bekanntgabe seines Wechsels zu Bundesliga-Aufsteiger Hertha BSC nicht für den Kader nominiert.

Dafür bekamen Guerrero und der Heung Min Son ihre Bewährungschance. In der Innenverteidigung ersetzte Collin Benjamin den angeschlagenen Gojko Kacar. Freiburgs Trainer Robin Dutt änderte seine Startelf lediglich auf einer Position. Für Daniel Caligiuri durfte Jan Rosenthal beginnen.

Hamburg - Freiburg: Daten zum Spiel

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