Werders Abstiegskampf mit Moral und Kampf

SID
Montag, 28.02.2011 | 13:44 Uhr
Sebastian Prödl (2.v.r) schoss den 2:2-Ausgleich für Werder Bremen in der Nachspielzeit
© Getty
Advertisement
Primera División
Girona -
Getafe
Eredivisie
Sparta -
Feyenoord
Serie A
Hellas Verona -
AC Mailand
Eredivisie
Alkmaar -
Ajax
First Division A
Brügge -
Anderlecht
Ligue 1
Nantes -
Angers
Serie A
Bologna -
Juventus
Serie A
Crotone -
Chievo Verona
Serie A
Florenz -
CFC Genua
Serie A
Sampdoria -
Sassuolo
Premier League
West Bromwich -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Villarreal
Ligue 1
Nizza -
Bordeaux
Premier League
Bournemouth -
Liverpool
Serie A
Benevento -
SPAL
Primera División
Las Palmas -
Espanyol
Primeira Liga
Sporting -
Portimonense
Primera División
FC Barcelona -
La Coruna
Serie A
Atalanta -
Lazio
Ligue 1
Lyon -
Marseille
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
FC Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
CFC Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
FC Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
Primera División
Espanyol -
Atletico Madrid
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
FC Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
CFC Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Serie A
SPAL -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Hellas Verona
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Primera División
Valencia -
Villarreal
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Premier League
Burnley -
Tottenham
Primera División
La Coruna -
Celta Vigo
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II
Premier League
Tottenham -
Southampton
Premier League
Boxing Day -
Die Konferenz
Championship
Birmingham -
Norwich
Championship
Burton Albion -
Leeds
Premier League
Liverpool -
Swansea
Premier League
Man United -
Burnley (DELAYED)
First Division A
Anderlecht -
Gent
Championship
Brentford -
Aston Villa
Premier League
West Bromwich -
Everton (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Watford -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Man City
Premiership
Hearts – Hibernian
Indian Super League
Jamshedpur -
Chennai
Indian Super League
Mumbai -
Delhi
Serie A
Crotone -
Neapel
Championship
Cardiff -
Preston
Serie A
Florenz – AC Mailand
Premiership
Celtic -
Rangers
Serie A
Atalanta -
Cagliari
Serie A
Benevento -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Udinese
Serie A
AS Rom -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
SPAL
Serie A
FC Turin -
CFC Genua
Premier League
Liverpool -
Leicester
Championship
Barnsley -
Reading
Serie A
Inter Mailand – Lazio Rom
Premier League
Man Utd -
Southampton
Championship
Bristol City -
Wolverhampton
Serie A
Hellas Verona -
Juventus

Spielerisch läuft beim einstigen Champions-League-Dauergast Werder Bremen weiterhin wenig zusammen. Nur dank des dritten Last-Minute-Tores binnen sechs Wochen stehen die abstiegsbedrohten Hanseaten nach dem 2:2-Unentschieden gegen Bayer Leverkusen noch nicht auf einem Abstiegsplatz.

Die Moral ersetzte den Spielwitz, die Kampfkraft überdeckte die technischen Mängel und nur drei Last-Minute-Tore binnen sechs Wochen verhinderten den Sturz auf den tödlichen 17. Tabellenplatz.

Fußball zum Genießen ist bei Werder Bremen längst Vergangenheit, auch beim 2:2 (0:1) gegen Bayer Leverkusen war rustikaler Abstiegskampf Trumpf - mit ausdrücklicher Billigung von Trainer Thomas Schaaf.

"Gefühlter Sieg" gegen Bayer

"Wir haben im Moment nicht gerade die Phase, den Ball einfach laufen zu lassen. Derzeit geht es am besten mit einfachem Spiel", sagte der Werder-Coach in der ihm eigenen Gelassenheit.

Erinnerungen an spielerische Glanzstücke und Werder-Wunder auf der großen europäischen Fußball-Bühne sind längst verblasst, an der Weser geht es nur noch um die nackte Erstliga-Existenz.

Da kam der "gefühlte Sieg", wie Torschütze Sebastian Prödl das schmeichelhafte Remis gegen den Tabellenzweiten nannte, gerade recht, um den bei mehreren desaströsen Auswärtsspielen - wie vor Wochenfrist beim Hamburger SV (0:4) - schmerzlich vermissten Teamgeist bei den Hanseaten zu stärken.

Vorstandsboss Klaus Allofs jedenfalls meinte, eine solche Entwicklung erkannt zu haben: "Dieser Punktgewinn bringt die Mannschaft noch enger zusammen. Klar ist aber auch, dass wir Auswärtssiege brauchen, um unten herauszukommen."

Heynckes: "Nicht cool genug"

Einen solchen Erfolg hätten auch die Gäste vor 37.500 Zuschauern im Weserstadion gern eingefahren, weniger, um den designierten deutschen Meister aus Dortmund zu jagen, mehr, um Rekordmeister Bayern München im Kampf um die direkte Champions-League-Qualifikation auf Abstand zu halten.

Doch nach den Toren von Eren Derdiyok (42.) und Simon Rolfes (67.) agierten die Rheinländer zu sorglos und wurden durch ein Eigentor von Stefan Kießling (83.) und den Kopfballtreffer von Prödl (90.+1) schmerzhaft bestraft.

Extrem angesäuert reagierte via TV der an beiden Gegentreffern schuldlose Rene Adler. "Mich kotzt das richtig an. Wir spielen hier Bundesliga und nicht Bezirksliga", ätzte der Bayer-Schlussmann bei "Sky".

Sein Trainer Jupp Heynckes wählte bezüglich des gleichen Problems wohlgesetztere Worte: "Leider fehlte uns in den letzten zehn Minuten die Cleverness, wir waren nicht cool genug."

Somit bleiben München mit vier und Hannover mit zwei Punkten Rückstand auf Schlagdistanz.

Frings liebäugelte mit Karriereende

Luxusprobleme im Vergleich zur prekären sportlichen Situation bei den Norddeutschen, die ganz offenkundig auch das bevorstehende Karriereende von Werder-Kapitän Torsten Frings beschleunigt.

Gegen Leverkusen gelbgesperrt, liebäugelte der Ex-Nationalspieler öffentlich mit einem Schlussstrich als aktiver Fußball-Profi.

"Ich werde dieses Jahr 35, und ich hatte eine schöne Zeit. Irgendwann muss ja auch mal Schluss sein", sagte der Mittelfeldspieler in einem "NDR-2"-Interview, ohne sich allerdings endgültig festzulegen. Sein Vertrag bei den Bremern läuft zum Saisonende aus.

Frings-Thematik hat keine Priorität

Abschließende klärende Gespräche mit Schaaf und Allofs haben aufgrund der angespannten Tabellensituation derzeit nicht die höchste Priorität.

Und so spielt man von Vereinsseite aus noch ein bisschen auf Zeit.

Schaaf: "Wir haben vor längerer Zeit über dieses Thema schon einmal gesprochen. Danach sieht Torsten für sich mehrere Optionen, wie es weitergehen könnte."

Bremen - Leverkusen: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung