Bundesliga - 21. Spieltag

Überragender Neuer im Revierderby

SID
Samstag, 05.02.2011 | 14:14 Uhr
Manuel Neuer zeigte gegen den BVB eine überragende Leistung: Hier gegen Robert Lewandowski
© Getty
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Nach dem 0:0 beim Tabellenführer und Erzrivalen Borussia Dortmund ist bei Schalke 04 nach einer turbulenten Woche wieder etwas Ruhe eingekehrt. Zu verdanken hatten die Königsblauen den glücklichen Punktgewinn aber alleine Nationaltorwart Manuel Neuer, der den BVB mit seinen Glanztaten zur Verzweiflung brachte.

Fußball-Kaiser Franz Beckenbauer bescheinigte Manuel Neuer eine Weltklasseleistung, Bundestrainer Joachim Löw fand seine Nummer eins einfach nur sensationell, und selbst  Felix Magath sparte nicht mit Lob.

"Den Punkt haben wir natürlich Manuel Neuer zu verdanken. Wir haben eben einen überragenden Torhüter", sagte der wegen seiner wirren Einkaufspolitik schwer unter Beschuss geratene Schalke-Trainer nach dem glücklichen 0:0 seiner angeschlagenen Mannschaft im 137.Revierderby beim souveränen Tabellenführer und Erzrivalen  Borussia Dortmund.

Neuer: "Magath versucht alles, um den maximalen Erfolg zu erzielen"

Neuer hatte dem kriselnden Vizemeister mit sensationellen Reflexen nicht nur einen Punkt gerettet, sondern auch seinen Coach zumindest bis zum nächsten Heimspiel am kommenden Wochenende gegen den SC Freiburg etwas aus der Schusslinie genommen.

"Unser Trainer versucht alles, um den maximalen Erfolg zu erzielen. Den Punkt heute kann er sich auf die Fahne heften", sagte Neuer und brach damit eine Lanze für Felix Allmächtig, der nicht nur alleine das Glück für die Punkteteilung vor 80.700 Zuschauern im Dortmunder Hexenkessel verantwortlich machte.

"Der Torwart gehört zur Mannschaft und zum Spiel", sagte Magath trotzig.

So sah es auch Neuer, der angesichts des Dauerbeschusses kaum Zeit hatte, seine über weite Strecken konfusen Vorderleute in die Schranken zu weisen. "Man darf sich weder von den äußeren Umständen, noch von den Dingen, die vor einem ablaufen, beeinflussen lassen. Ich muss einfach versuchen, die Bälle zu halten", sagte der 24-Jährige, der nicht nur von seinen Kollegen, sondern auch von den eigenen Fans nach dem Abpfiff sinnbildich auf Händen getragen wurde.

SO4 froh über Punktgewinn

Neuer, der am kommenden Mittwoch an selber Stelle gegen Italien sein 16. Länderspiel bestreiten wird, räumte aber nach seiner One-Man-Show ein: "Wir sind derzeit alle ein bisschen verunsichert. Aber es bringt nichts, jetzt nur draufzuhauen. Das Selbstvertrauen müssen wir uns erarbeiten. Ein Punkt in Dortmund ist ein guter Anfang."

Seine eigenen Glanztaten wollte der Schalke-Kapitän nicht groß kommentieren.

Lediglich die Szene, als er außerhalb des Strafraums gegen  Robert Lewandowski spektakulär klärte, hatte er noch gut in Erinnerung: "Das ist Instinkt. Ich bin rausgestürmt. Zum Glück lief ja gerade die Handball-WM im Fernsehen. Ich hab den Ball mit der Brust geblockt, das war ein schöner Körpertreffer. Ich bin 1,93 groß und versuche, jeden Zentimeter und jedes Kilo reinzuwerfen, alles, was man hat, hinter den Ball zu bekommen."

Hummels: "Manuel ist der beste Torwart der Welt"

Dann verteilte Neuer noch eifrig Komplimente an den BVB.

"Dortmund ist ganz klar die Nummer eins, steht verdient da oben." Dies konnte Dortmunds Trainer Jürgen Klopp und seine Spieler, die nach dem 1:1 zum Rückrundenauftakt gegen den VfB Stuttgart noch auf den ersten Heimsieg in der zweiten Saisonhälfte warten, nicht trösten.

"Manuel ist der beste Torwart der Welt. Das ist gut für Deutschland, aber schlecht für Dortmund. Wir haben in der Rückrunde schon vier Punkte verschenkt", sagte Dortmunds Nationalspieler  Mats Hummels, fügte aber kämpferisch an: "Das wirft uns nicht um."

Klopp: "Keine gefühlte Niederlage"

Klopp bemühte sich ebenfalls, trotz des kleinen Rückschlags auf dem Weg zum Titel die positiven Dinge in den Vordergrund zu stellen und widersprach auch Hummels.

"Es kommt nicht immer nur auf das Ergebnis an. Das war heute keine Niederlage, nicht mal eine gefühlte. Wir haben sehr gut gespielt und sind an einem sehr starken Torwart gescheitert. Ich sehe das nicht so, dass wir vier Punkte verschenkt haben", sagte der Dortmunder Coach, der sich zudem noch über zwei Pfostentreffer von Lucas Barrios und Mario Götze ärgern musste.

Magath glättet die Wogen

Während Klopp seine Mannschaft aufmunterte, versuchte Magath noch die Feuer in den eigenen Reihen zu löschen.

"Ich will nicht als Alleingänger den Verein nach vorne bringen. Ich wollte die alleinige Verantwortung, und wenn wir schlecht spielen, bin ich schuld. Ich bin aber trotzdem ein Teamplayer. Ich möchte mit allen anderen im Verein den Klub nach vorne bringen", sagte der Trainer-Manager, der in Dortmund von seinen zahlreichen Wintereinkäufen lediglich Anthony Annan ins kalte Wasser geworfen hatte.

Dortmund - Schalke: Daten zum Spiel

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