Bundesliga - 18. Spieltag

Trotz Sieg-Tor: Frings' Zukunft noch offen

SID
Samstag, 15.01.2011 | 20:23 Uhr
Torsten Fring erzielte in der Nachspielzeit das entscheidende Tor für Werder Bremen
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Super Cup
Live
Real Madrid -
Barcelona
Copa do Brasil
Botafogo -
Flamengo
Copa do Brasil
Gremio -
Cruzeiro
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Er kam, schoss und traf - ein Last-Minute-Tor von Kapitän Torsten Frings sicherte Werder Bremen einen wichtigen 2:1-Sieg gegen 1899 Hoffenheim. Dennoch ist es völlig offen, ob der Ex-Nationalspieler bei den Hanseaten noch eine Zukunft hat.

Das Bremer Publikum raste, Werder-Sportdirektor Klaus Allofs drückte ihn an seine Brust, nur Torsten Frings konnte mit dem Jubel über sein krachendes Last-Minute-Tor und dem 2:1 (1:0)-Sieg gegen 1899 Hoffenheim wenig anfangen.

"Kurz freuen und dann wieder an das nächste Spiel denken", beschrieb der 34-Jährige seine Gefühlslage und schob allzu ausufernder Euphorie an der Weser schnell wieder einen Riegel vor: "Nächste Woche müssen wir nach Köln, die stehen genauso unten drin wie wir."

Strohfeuer oder Wende? Auch Allofs mochte sich nach dem mehr erkämpften denn erspielten knappen Erfolg gegen die Kraichgauer noch nicht festlegen: "Ich weiß einfach noch nicht, ob es ein nachhaltiger Sieg ist. Ich denke aber, diese drei Punkte sind zumindest eine unterstützende Maßnahme für gezielteres Arbeiten in den kommenden Wochen."

Klaus Allofs spielt auf Zeit

Es könnten die letzten gemeinsamen Monate von Frings und Werder Bremen sein. Denn der Ex-Nationalspieler ist als Motivator und kämpferisches Vorbild zwar kaum zu ersetzen, doch auf dem Spielfeld sind Defizite bezüglich Schnelligkeit und Antrittsgeschwindigkeit kaum zu übersehen. Was noch vor kurzem an der Weser als Selbstläufer galt, ist mittlerweile ein diffiziles und noch ungelöstes Problem.

Allofs spielt auf Zeit. "Konkrete Vertragsgespräche gibt es erst, wenn wir wissen, wie es sportlich bei uns weitergeht", erklärte der Klub-Boss betont defensiv. Trainer Thomas Schaaf verdrängte die Gedanken an eine mögliche Trennung von dem Routinier und flüchtete sich in freundlich-lobende Worte: "Torsten hat eine gute Partie gemacht. Mit all den Dingen, für die er steht."

Pezzaiuoli: "Hatten unsere Möglichkeiten"

Gegen die Gäste mit ihrem neuen Chefcoach Marco Pezzaiuoli war es jedenfalls Frings, der den Unterschied machte. Hoffenheim fehlte vor 34.274 Zuschauern im fast ausverkauften Weserstadion ein solcher Antreiber, der Ausgleich durch Boris Vukcevic (87.) reichte nicht zum erhofften Remis. Claudio Pizarro hatte die Bremer in der 36. Minute in Führung gebracht.

"Wir hatten unsere Möglichkeiten, waren aber oft auch zu passiv", klagte der neue Trainer, der nach dem fünften Spiel in Folge ohne Sieg auf kurzfristige Transfers hofft, die prominente Abgänge wie den zu Bayern München gewechselten Luiz Gustavo und auch "Stinkstiefel" Demba Ba ersetzen sollen. Pezzaiouli: "Wir sind um Verstärkungen bemüht, wissen aber auch um die Preisentwicklung in der Winter-Transferphase."

Schaaf: "Erwarte keinen Traum- oder Zauberfußball"

Auch die Norddeutschen schließen weitere personelle Aktivitäten nicht aus, Schaaf will sich aber in erster Linie darauf konzentrieren, seinen Schützlingen mehr Stabilität zu verleihen: "Wenn man sich voll einsetzt, kann man schon viel verbessern. Mir war wichtig, dass die Mannschaft gezeigt hat, dass sie Veränderungen vornehmen will. Traum- und Zauberfußball erwarte ich im Moment gar nicht."

Selbst ein spielender Torjäger wie Pizarro hat nach eigenem Bekunden begriffen, dass man mit spielerischen Mitteln allein nicht aus dem Tabellenkeller herauskommt.

"Das ist uns schon klar. Ich bleibe aber Optimist und glaube daran, dass es in den kommenden Wochen wieder besser läuft. Für das Selbstvertrauen war es ganz wichtig, dass wir die Partie in den letzten drei Minuten noch umgebogen haben."

Bremen - Hoffenheim: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung