Mainz ist wieder in der Spur

Von Stefan Rommel / Daniel Reimann
Freitag, 26.11.2010 | 22:20 Uhr
Andre Schürrle (r.) brachte Mainz mit seinem sechsten Saisontor gegen Nürnberg in Führung
© Getty
Advertisement
PDC World Championship
Do14.12.
Wahnsinn im Ally Pally:
Die Darts-WM auf DAZN
Bundesliga
DiJetzt
M05 - BVB: Die Highlights des Stöger-Debüts
Coppa Italia
Live
Inter Mailand -
Pordenone
Premier League
Live
Huddersfield -
Chelsea
Coupe de la Ligue
Live
Monaco -
Caen
Premier League
Live
Crystal Palace -
Watford (DELAYED)
Premier League
Live
Burnley -
Stoke (DELAYED)
Super Liga
Partizan -
Roter Stern
FIFA Club World Cup
Al Jazira -
Real Madrid
Eredivisie
Groningen -
PSV
Coupe de la Ligue
Rennes -
Marseille
Coppa Italia
AC Mailand -
Hellas Verona
Eredivisie
Feyenoord -
Heerenveen
Premiership
Hibernian -
Rangers
Premier League
West Ham -
Arsenal
Coupe de la Ligue
Straßburg -
PSG
Premier League
Liverpool -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Everton (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Man United -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Man City (DELAYED)
Premier League
Tottenham -
Brighton (DELAYED)
Copa Sudamericana
Flamengo -
Independiente
Indian Super League
Pune -
Bengaluru
Coppa Italia
Lazio -
Cittadella
A-League
FC Sydney -
Melbourne City
Indian Super League
Kerala -
NorthEast Utd
Ligue 1
St. Etienne -
Monaco
Championship
Sheffield Wed -
Wolverhampton
Primera División
Sevilla -
Levante
Premier League
Leicester -
Crystal Palace
Premiership
Aberdeen -
Hibernian
Serie A
Inter Mailand -
Udinese
Premier League
Arsenal -
Newcastle
Championship
Sunderland -
Fulham
Primera División
Bilbao -
Real Sociedad
Ligue 1
Rennes -
PSG
Serie A
FC Turin -
Neapel
Premier League
Man City -
Tottenham
Primera División
Eibar -
Valencia
Championship
Cardiff -
Hull
Ligue 1
Caen -
Guingamp
Ligue 1
Dijon -
Lille
Ligue 1
Montpellier -
Metz
Ligue 1
Straßburg -
Toulouse
Ligue 1
Troyes -
Amiens
Premier League
Chelsea -
Southampton (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Cagliari
Premier League
Stoke -
West Ham (Delayed)
Premier League
Brighton -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Watford -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Girona -
Getafe
Eredivisie
Sparta -
Feyenoord
Serie A
Hellas Verona -
AC Mailand
Eredivisie
Alkmaar -
Ajax
First Division A
Brügge -
Anderlecht
Ligue 1
Nantes -
Angers
Serie A
Bologna -
Juventus
Serie A
Crotone -
Chievo Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
Sampdoria -
Sassuolo
Premier League
West Bromwich -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Villarreal
Ligue 1
Nizza -
Bordeaux
Premier League
Bournemouth -
Liverpool
Serie A
Benevento -
SPAL
Primera División
Las Palmas -
Espanyol
Primeira Liga
Sporting -
Portimonense
Primera División
Barcelona -
La Coruna
Serie A
Atalanta -
Lazio
Ligue 1
Lyon -
Marseille
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II

Der 1. FSV Mainz hat seinen vorübergehenden Heimfluch besiegt und nach drei Niederlagen am Bruchweg gegen den 1. FC Nürnberg wieder einen Dreier eingefahren. Zum Auftakt des 14. Spieltags siegte die Mannschaft von Thomas Tuchel mit 3:0 (1:0) gegen den Club und bleibt damit Tabellenführer Borussia Dortmund auf den Fersen.

Vor 22.000 Zuschauern am Bruchweg erzielte Andre Schürrle mit seinem sechsten Saisontor in der ersten Halbzeit die Führung für den FSV (27.). Nach dem Wechsel traf Kapitän Nikolce Noveski (54.) früh zur Vorentscheidung. Der eingewechselte Sami Allagui markierte dann kurz vor Schluss das Tor zum Endstand (86.).

Mainz bleibt mit nunmehr 30 Punkten auf jeden Fall auch nach dem Spieltag Zweiter, der Club steckt nach der dritten Niederlage in Folge im Mittelfeld fest.

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Mainz zum ersten Mal mit derselben Elf wie in der Woche zuvor. Bedeutet: Fathi links hinten und Fuchs davor im Mittelfeld. Risse beginnt rechts im Mittelfeld, Schürrle neben Szalai im Sturm. Karhan, Holtby und Allagui nur auf der Bank.

Der Club doch mit Judt rechts in der Viererkette und Bieler auf der linken Seite. Simons auf der Sechs. Eigler ersetzt den laut Hecking müden Ekici im offensiven Mittelfeld.

10.: Frantz profitiert vom langsam reagierenden Bungert und schnappt sich die Kugel zentral vorm Sechzehner. Zabavnik kommt zu spät, Abschluss aus 15 Metern aufs rechte Eck. Wetklo pariert den unplatzierten Schuss im Nachfassen.

27., 1:0, Schürrle: Ecke Fuchs von links. Am Elfer steht Fathi völlig frei und grätscht den Ball Richtung Tor. Schürrle ist am Fünfer zur Stelle und verlängert volley unter die Latte.

48.: Eigler erobert die Kugel im Mittelfeld und gibt weiter auf Gündogan. Der hämmert aus knapp 30 Metern resolut drauflos - haarscharf über den Querbalken.

54., 2:0, Noveski: Freistoß Fuchs von links. Flach an den ersten Pfosten. Schürrle verlängert per Hacke. Dahinter ist Noveski energischer als Wolf und spitzelt den Ball im Fallen aus vier Metern über die Linie.

72.: Hegeler nimmt eine Flanke von links per Kopf. Wetklo kommt nicht mehr ran, doch die Kugel springt von der Querlatte ins Aus.

86., 3:0, Allagui: Weiter Schlag auf Allagui. Der setzt sich an der Mittellinie stark gegen Bieler durch und geht alleine auf Schäfer zu. Frecher Heber aus 14 Metern, ins rechte Eck.

Fazit: Verdienter Mainzer Sieg gegen eine defensiv kompakte, aber offensiv zu harmlose Nürnberger Mannschaft.

Der Star des Spiels: Marcel Risse bekam erneut den Vorzug vor Holtby und konnte seine Chance diesmal nutzen. Der Youngster war spiel- und lauffreudig und machte über seine rechte Seite ordentlich Dampf. Sein Nürnberger Pendant Frantz musste öfter, als ihm lieb war, hinten aushelfen, Bieler kam erst gar nicht zu gefährlichen Vorstößen, weil Risse die beiden zu sehr beschäftigte.

Die Gurke des Spiels: Christian Eigler hatte sich unter Woche durch gute Trainingsleistungen angeboten, weshalb sich Hecking zu einer Pause für Ekici durchringen konnte und stattdessen Eigler brachte. Der zeigte dann aber im rechten Mittelfeld so gut wie gar nichts. Defensiv war das noch okay, in der Offensive hatte er kaum eine Szene und wurde in der 67. Minute folgerichtig ausgewechselt.

Die Pfeife des Spiels: Peter Gagelmann leitete die faire Partie ruhig und ohne großen Fehler. Einzig Wolfs Schubser gegen Schürrle sah Gagelmann wohl falsch, hier hätte man auch auf Elfmeter entscheiden können (57.). Ansonsten eine grundsolide Leistung.

Analyse: Mainz scheint sein kleines Tief überwunden zu haben - ohne dabei aber den ganz großen spielerischen Glanz zu versprühen. Allerdings ließ der unangenehme Gegner auch nur sehr wenig zu.

Von Beginn an spielte sich fast alles im Mittelfeld ab. Nürnberg erwartete Mainz ab der Mittellinie. Das 4-1-4-1 raubte Mainz enorm viel Raum, weil die einzelnen Mannschaftsteile ganz eng beisammen standen und die Gastgeber nur schwer durchkombinieren konnte.

Allerdings stand sich Nürnberg aber auch immer wieder selbst im Weg: Nach guten Ballgewinnen gaben die Gäste das Spielgerät dann im Aufbau zu schnell und fahrlässig wieder her. So entwickelte sich ein kampfbetontes, aber selten flüssiges Spiel.

Fast folgerichtig fielen die Tore deshalb nach Standards. Schürrle erlöste Mainz nach über fünf Stunden ohne Heimtor. Nach Noveskis 2:0 war die Partie quasi schon entschieden, weil der Club in der Offensive einfach zu wenig Druck und Durchschlagskraft entwickelte.

Der Sieg für Mainz geht in Ordnung, weil der FSV mehr investierte und in den entscheidenden Situationen cleverer war. Allerdings fiel er mindestens ein Tor zu hoch aus.

Nürnberg stolperte einmal mehr über seine Schwäche bei Defensivstandards, was die Niederlage trotz ansprechender (Defensiv-)Leistung umso ärgerlicher macht.

Mainz - Nürnberg: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung