Bundesliga - 11. Spieltag

Schnäppchen Sam für Bayer immer wertvoller

SID
Montag, 08.11.2010 | 11:51 Uhr
Sidney Sam (r.) hat schon vier Saisontore auf dem Konto
© Getty
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Nach dem 3:1 von Bayer Leverkusen gegen Kaiserslautern war Sidney Sam in aller Munde. Wie schon beim 1:0 auf Schalke avancierte der Youngster auch gegen den FCK mit zwei Treffern zum Matchwinner.

Jupp Heynckes hatte alle Hände voll zu tun, Sidney Sam wieder auf den Boden zurückzuholen. "Ich muss mit dem Lob vorsichtig sein. Wir haben auch nächste Woche noch ein Spiel, da erwarte ich wieder so eine Leistung", sagte der 65 Jahre alte Trainer von Bayer Leverkusen und verzichtete nach der Gala-Vorstellung des Youngsters beim 3:1 (1:1) gegen dessen Ex-Klub 1. FC Kaiserslautern bewusst auf eine ausführliche Lobrede.

"Abheben verboten" - das Signal von Heynckes war klar, schließlich könnte die Gefahr durchaus gegeben sein. Erst vor Wochenfrist hatte Sam den 1:0-Siegtreffer gegen Schalke 04 erzielt, nun avancierte er mit zwei Toren - einem davon mit dem Prädikat Tor des Monats - erneut zum Matchwinner.

Doch Heynckes' mahnende Worte hat Sam offenbar schon verinnerlicht. "Es läuft sehr gut für mich. Ich bin auf einem guten Weg, aber ich muss mich weiter verbessern", sagte der 22-Jährige nüchtern und verschwendete erst gar keinen Gedanken an ein mögliches Debüt in der Nationalelf: "Ich muss mich auf Leverkusen konzentrieren. Wenn es so weiterläuft, wird die Nationalmannschaft schon irgendwann kommen."

Für 2,2 Millionen Euro vom HSV gekommen

In Leverkusen ist er jedenfalls die Entdeckung der Saison. Für den Schnäppchen-Preis von 2,2 Millionen Euro hat Bayer den Flügelflitzer vom Hamburger SV, der noch die Transferrechte hielt, an den Rhein geholt.

Inzwischen hat er seinen Marktwert auf ein Vielfaches gesteigert. Mit seiner enormen Schnelligkeit und sehenswerten Tempo-Dribblings ist er eine große Bereicherung für das Leverkusener Offensivspiel.

Das sehen auch seine namhaften Teamkollegen so. "Er hat sich toll integriert", sagen Nationaltorhüter Rene Adler und Kapitän Simon Rolfes unisono. Wohl wahr, der Sprung von der 2. Bundesliga zu einem Europacup-Teilnehmer ist ihm jedenfalls auf Anhieb gelungen.

Zwei Jahre war er beim FCK in die Lehre gegangen. Dabei hatte er in der vergangenen Saison mit zehn Toren in 33 Spielen großen Anteil am Aufstieg der Lauterer. Kein Wunder, dass er bei seinen zwei Toren fast schon ein schlechtes Gewissen hatte.

Platz drei für Leverkusen

So hatten es die Leverkusener insbesondere Sam zu verdanken, dass das Mammutprogramm von sieben Spielen in 23 Tagen mit einem Erfolg zu Ende ging. Mit 21 Punkten liegen die Rheinländer nun schon auf dem dritten Platz.

"Wir haben uns gut positioniert. Man muss aber auch beachten, dass die Dortmunder schon sehr viel vorgelegt haben", meinte Simon Rolfes und verwies auf den Sieben-Punkte-Rückstand zum BVB.

Von der Tabellenkonstellation her sei der Sieg sehr wichtig gewesen, so Heynckes, der auch die Rückkehr des Brasilianers Renato Augusto dafür verantwortlich machte, dass das Leverkusener Angriffsspiel deutlich schwungvoller ausfiel. "Solche Spieler wie Renato Augusto oder Sam haben die individuelle Klasse, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken"

Derartige Akteure könnte auch der FCK gut gebrauchen. Die Pfälzer hatten dem Dauerdruck nichts entgegenzusetzen und kassierten ihre fünfte Auswärtsniederlage in Folge. Mit zehn Punkten liegt die Mannschaft von Trainer Marco Kurz gerade noch auf dem rettenden 15. Platz. Doch bis zum Ziel Klassenerhalt besteht noch viel Arbeit.

Leverkusen - Kaiserslautern: Daten zum Spiel

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