Dzeko, der kommende Weltfußballer

SID
Samstag, 27.03.2010 | 20:00 Uhr
Edin Dzeko (l.) sorgte mit seinem späten Doppelpack für den Auswärtssieg des VfL Wolfsburg
© Getty
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Nachdem Edin Dzeko mit einem Doppelpack süße Rache für Pfiffe und Provokationen geübt hatte, war der Beweis für Wolfsburgs Interimstrainer Lorenz-Günther Köstner endgültig erbracht.

"Edin ist der kommende Weltfußballer. Er hat das Spiel auf seine Art und Weise entschieden. Ein Riesenkompliment an ihn", lobte Köstner den Bosnier, der den schmeichelhaften 2:0 (0:0)-Sieg des Meisters VfL Wolfsburgs beim FSV Mainz 05 im Alleingang besiegelt hatte.

Seine Saisontreffer 15 und 16 (83. und 90.+1) erzielte Dzeko dabei unter erschwerten Bedingungen. Nach einem Zweikampf zwischen dem Topscorer der Bundesliga und dem Mainzer Nikolce Noveski (39.) entschied Schiedsrichter Wolfgang Stark auf Foul gegen Dzeko.

Dzeko bleibt ruhig

Der Stürmer ("Ich bin kein Simulant") beschwerte sich - und wurde fortan bei jedem Ballkontakt von den Zuschauern gnadenlos ausgepfiffen. Doch eindrucksvoll stellte der vom AC Mailand, Manchester United und dem FC Chelsea umworbene Dzeko seine enorme Reife und Kaltschnäuzigkeit im Hexenkessel von Mainz unter Beweis.

"Ich bin eben ruhig geblieben. Die Pfiffe haben mich motiviert. Sie haben mich noch stärker gemacht", sagte Dzeko, der die Wölfe nach der Saison trotz eines Vertrages bis 2013 für eine festgeschriebene Ablösesumme von 40 Millionen Euro verlassen kann.

"Es wäre verdammt schade"

Nach der Dzeko-Show drehte sich auch in den Katakomen alles um den robusten Starangreifer. "Edin wurde zu Unrecht ausgepfiffen und hat im richtigen Moment zugeschlagen. Er ist klug genug, um nicht durchzudrehen", sagte Wolfsburgs Manager Dieter Hoeneß, der nicht an den Abschied von Dzeko denken will: "Bei allem Geld, es wäre verdammt schade."

Auch Spielmacher Zvjezdan Misimovic fand in Anspielung auf Dzekos Effektivität nur Worte der Anerkennung: "Uns haben zwei Aktionen zum Sieg gereicht."

Vorfreude auf Fulham

Fünf Tage vor dem Viertelfinal-Hinspiel der Europa League beim FC Fulham ermöglichte Dzeko den Niedersachsen eine gelungene Generalprobe für den Auftritt auf internationalem Parkett. Besonders beim Torjäger ist die Vorfreude auf seinen "Schaufenster-Auftritt" auf der Insel groß: "Es macht immer Spaß, in England zu spielen", erklärte Dzeko augenzwinkernd.

Er wollte dies aber lediglich als Ausblick auf die Aufgabe am Donnerstag verstanden wissen - nicht als Flirt mit der Premier League, die den Bosnier jagt. Dank Dzeko betrieb die wieder mit den internationalen Plätzen liebäugelnde Köstner-Elf durch den dritten Auswärtssieg in Folge zudem Wiedergutmachtung für die 1:5-Heimpleite gegen Hertha BSC am Spieltag zuvor.

Tuchel im falschen Film

Kein Wunder, dass Dzeko auch bei den unterlegenen Mainzern das Gesprächsthema Nummer eins war. "Ihn kannst du einfach nicht über 90 Minuten ausschalten. Wolfsburg hat sich auf Dzeko, aber auch auf Misimovic und Grafite verlassen und wurde belohnt", sagte FSV-Spielmacher Andreas Ivanschitz.

Für die Mainzer ist der Traum vom Sprung in die Europa League wohl endgültig geplatzt. Trainer Thomas Tuchel fühlte sich nach der zweiten Saison-Heimpleite des Aufsteigers wie im falschen Film. "Im Fußball ist es eben manchmal so, dass nicht immer die stärkere Mannschaft gewinnt", klagte der FSV-Coach und dachte wehmütig an die süße Rache des Edin Dzeko.

Mainz - Wolfsburg: Daten zum Spiel

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