Jupp Heynckes glaubt an den Titel

SID
Samstag, 13.02.2010 | 20:18 Uhr
Das Jubeln kann weitergehen. Bayer Leverkusen bleibt auch nach 22 Runden unbesiegt
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Gegen den Meister aus Wolfsburg reichten dem Spitzenreiter ein Paar an Gastgeschenken von Torwart Andre Lenz. Jupp Heynckes musste nach dem Anschlusstreffer aber zittern.

Spitzenreiter Bayer Leverkusen lässt die Rekorde purzeln, doch der "Unschlagbare Jupp" hat Größeres im Sinn.

"Serien interessieren mich nicht. Ich wusste gar nicht, dass ich 1989 solange unbesiegt war. Wohl aber weiß ich, dass wir Herbstmeister und Meister geworden sind", sagte Trainer Jupp Heynckes nach dem 2:1 (0:0) im Geduldsspiel gegen den abgestürzten Titelträger VfL Wolfsburg und zeigte gewisse Parallelen zu seiner vorletzten Meisterschaft mit den Bayern auf.

Die saisonübergreifende Serie von 28 Spielen ohne Niederlage bedeuten für Heynckes persönlichen Rekord. 22 Partien ohne Niederlage weist die Bayer-Vereinschronik bislang nur einmal 1997/98 unter Christoph Daum aus. Nebenbei schaffte die Werkself mit 13 Punkten aus fünf Spielen auch noch den besten Rückrundenstart seit 1991/92.

Heynckes glaubt an den Titel

So findet Heynckes großen Gefallen daran, den großen Favoriten von der Isar weiter zu ärgern. Es seien schon unreifere Mannschaften als Leverkusen Meister geworden, und auch sein Trainerkollege Lorenz-Günther Köstner sprach der Werkself im Titelrennen Mut zu.

"Leverkusen hat sich viele Siege hart erarbeitet. Die schönen Erfolge kommen jetzt noch. Da steht Leverkusen noch einiges ins Haus", sagt der Wolfsburger Aushilfscoach und erinnert an das Magath'sche Erfolgsmodell aus dem Vorjahr.

Einbruch nach Anschlusstor

So weit ist Leverkusen freilich noch nicht, und der Einbruch nach dem 1:2-Anschlusstreffer von Edin Dzeko (79.) war nicht gerade meisterlich. Das hat auch Heynckes missfallen: "Da dürfen wir den Gegner nicht so aufkommen lassen. Da sind wir unter Druck geraten und mussten brenzlige Situationen überstehen."

Insbesondere die eklatante Chancenverwertung der Wolfsburger und Nationaltorhüter Rene Adler war es da zu verdanken, dass es Bayer im Titelrennen nicht wie jüngst in Bochum (1:1) zwei Punkte liegen ließ.

"Das ist uns in der Vergangenheit schon öfter passiert. Da müssen wir dran arbeiten", mahnte Stefan Reinartz, der Bayer kurz nach der Pause in Führung gebracht hatte (48.).

Geschenk von Lenz

Der zweite Saisontreffer war aber eher ein Geschenk des Wolfsburger Torhüter Andre Lenz, der einen Freistoß von Toni Kroos vor die Füße von Reinartz fallen ließ. Wenig später avancierte Lenz endgültig zum Pechvogel des Tages. Nach einem Kopfball von Eren Derdiyok prallte der Ball von der Latte gegen das Bein des Torhüters und von dort ins Tor (68.).

"Jeder kleine Fehler, der gemacht wird, wird bestraft. Da kann ich mich bei der Mannschaft nur entschuldigen", haderte Lenz. "Solche Spiele muss man gewinnen. Wir sind derzeit in der glücklichen Lage, das umzusetzen", sagte Heynckes.

Hyypiä nächste Woche gesperrt

Nächste Woche wird das Bayer-Gefüge beim wiedererstarkten Pokalsieger Werder Bremen aber auf die Probe gestellt. Zumal Abwehrchef Sami Hyypiä wegen einer Gelbsperre ausfällt.

"Das war nicht der günstigste Zeitpunkt für die fünfte Gelbe Karte, aber die Mannschaft hat in dieser Saison schon soviel zuwege gebracht, so viele Ausfälle kompensiert. Da denke ich positiv."

Was Leverkusen derzeit widerfährt, hat Wolfsburg in ähnlicher Weise im vergangenen Jahr mitgemacht. Diese "Leichtigkeit und Lockerheit" müsse man sich wieder erarbeiten, meinte Köstner, der auch im dritten Spiel als VfL-Trainer keinen Sieg schaffte.

So findet sich der VfL mit 25 Punkten auf dem 13. Platz wieder. "Über Fortschritte brauchen wir nicht reden, wir müssen nur auf die Tabelle schauen", meinte Zvjezdan Misimovic.

Leverkusen - Wolfsburg: Daten zum Spiel

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