Samstag, 06.02.2010

Bundesliga - 21. Spieltag

Spektakel bei Debüt von van Nistelrooy

Weltstar Ruud van Nistelrooy ist endgültig in der Bundesliga angekommen. Genau 14 Tage nach seinem Wechsel von Real Madrid zum Hamburger SV gab der 33 Jahre alte Ausnahmestürmer sein Debüt in der deutschen Eliteliga.

Petric (l.) setzt sich gegen Wome (r.) durch und lupft den Ball über Mondragon zum 2:1 für Hamburg
Petric (l.) setzt sich gegen Wome (r.) durch und lupft den Ball über Mondragon zum 2:1 für Hamburg

Van the Man wurde von Trainer Bruno Labbadia in der 90. Minute eingewechselt und erlebte somit das 3:3 (2:1) seines neuen Klubs nach einem spektakulären Spiel und einer 3:1-Führung beim 1. FC Köln für einige Minuten auf dem grünen Rasen.

Petric mit Doppelpack

Neben van Nistelrooy avancierte Mladen Petric mit einem Doppelpack (36. und 50., Handelfmeter) wieder einmal zum Mann des Tages. Der Kroate, der angeschlagen ins Spiel ging, war bereits beim 2:1-Sieg des HSV in Köln in der vergangenen Saison (7. Dezember 2008) mit zwei Treffern der Matchwinner.

Nationalspieler Marcel Jansen (2.) brachte die Hanseaten früh in Führung, Youssef Mohamad (31.) sorgte für das zwischenzeitliche 1:1 der Kölner (31.). Milivoje Novakovic (75.) traf zum Anschlusstreffer und Adel Chihi (88.) bescherte dem FC schließlich noch einen unerwarteten Punktgewinn.

Rund um das WM-Stadion in Köln kündigten bereits zahlreiche Anhänger mit brandneuen Van-Nistelrooy-Trikots die Anwesenheit des Weltstars an. Um 14.56 Uhr lief der Niederländer dann mit seinem Mannschaftskameraden im Blitzlichtgewitter der Fotografen und unter dem Jubel der Anhänger auf das Feld. "Ruud, Ruud, Ruud" schallte es durch das WM-Stadion.

Podolski wieder nicht dabei

Dann sahen die 50.000 Zuschauer in der ausverkauften WM-Arena ein erstklassiges Bundesliga-Spiel, der HSV elegant, die Kölner nach zwei Auswärtssiegen in Folge mit großem Selbstvertrauen und Einsatz.

Nach nicht einmal zwei Minuten brachte Jansen die Gäste im Nachschuss in Führung. Und der HSV drückte weiter aufs Tempo, Joris Mathijsen scheiterte zunächst mit einem Kopfball an Mondragon, Sekunden später zog der Schwede Marcus Berg knapp am Tor vorbei (jeweils 7.).

Nach den ersten Schreckminuten begann Köln, das unter anderem zum dritten Mal in Folge auf Lukas Podolski und zudem auf den Portugiesen Maniche (Trauerfall) verzichten musste, sich zu wehren. Lohn war das Kopfball-Tor von Mohamad nach Freistoß-Flanke von Petit (31.). Doch der HSV antwortete eiskalt. Nach einem Fehler von Tosic flankte Jansen auf Petric, der in Weltklassemanier zum 1:2 traf (36.).

Elfer direkt nach der Pause

Direkt nach der Pause zeigte Schiedsrichter Michael Weiner auf den Elfmeterpunkt. Nach einer Flanke von Dennis Aogo erwischte Pedro Geromel den Ball mit der Hand, Petric verwandelte sicher.

Eine Viertelstunde vor Ende traf Novakovic per Freistoß aus 20 m und Chihi zum 3:3. Gute Ansätze zeigte Kölns Neuzugang Zoran Tosic bei seinem ersten Einsatz von Beginn an. Bei den Kölnern verdienten sich Petit und Sebastian Freis gute Noten, beim HSV ragte neben Petric Rincon heraus.

Köln - Hamburg: Daten zum Spiel


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