Bundesliga - 19. Spieltag

Slomka: "Mentaltrainer ist kein Thema"

SID
Samstag, 23.01.2010 | 20:58 Uhr
96-Trainer Mirko Slomka (M.) hält einen Mentaltrainer derzeit nicht für notwendig
© Getty
Advertisement
Boxen
So03:00
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Premier League
So17:00
Kracher am Sonntag: Liverpool-Arsenal
League Cup
Live
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Copa do Brasil
Flamengo -
Botafogo
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Gremio
Copa Sudamericana
Nacional -
Estudiantes
UEFA Europa League
Fenerbahce -
Skopje
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Eredivisie
Venlo -
Ajax
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification South America
Peru -
Bolivien
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland
WC Qualification Europe
Georgien -
Irland
WC Qualification Europe
Serbien -
Moldawien
WC Qualification Europe
Isreal -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Spanien -
Italien
WC Qualification Europe
Färöer Inseln -
Andorra
WC Qualification Europe
Weißrussland -
Schweden
WC Qualification Europe
Estland -
Zypern
WC Qualification Europe
Griechenland -
Belgien

Als Feuerwehrmann verpflichtet, nach nur einem Spiel aber bereits als Psychologe gefragt: Auch der neuer Trainer Mirko Slomka hat den freien Fall von Abstiegskandidat Hannover 96 in der Bundesliga nicht aufhalten können.

"Wir waren in den ersten fünf Minuten total verunsichert und haben haarsträubende individuelle Fehler gemacht. Das ist natürlich ein ganz bitterer Rückschlag für uns. Jetzt müssen wir kommende Woche unbedingt Nürnberg mit einem Sieg auf Distanz halten", sagte der 42-Jährige nach der 0:1 (0:1)-Niederlage beim FSV Mainz 05 und seiner damit nach 650 Tagen Abstinenz verpatzten Rückkehr in die Bundesliga.

Trostlos und vor allem in der Offensive torlos endete für das durch den Tod von Keeper Robert Enke seit Monaten gebeutelte Hannover auch das zweite Rückrundenspiel.

Sturm nur laues Lüftchen

Wie schon unter dem glücklosen Vorgänger Andreas Bergmann am vergangenen Wochenende beim 0:3 gegen Hertha BSC Berlin war bei der Niederlage in Mainz auch unter Slomka der Sturm erneut nur ein laues Lüftchen.

Deshalb kündigte der neue Coach an, bis zum ersten Endspiel gegen den 1. FC Nürnberg am kommenden Wochenende einen Stürmer und im besten Fall auch noch einen Ballverteiler für das Mittelfeld zu verpflichten.

"Eines ist ganz klar: Wir brauchen im Sturm jemanden, der die Bälle verwertet. Da fehlt es uns komplett an Effektivität. Zudem lassen wir die Passgenauigkeit im Spiel nach vorne vermissen. Wir werden das Thema Neuzugänge in den nächsten zwei Tagen sicher offen diskutieren", sagte Slomka, der ganz offensichtlich wenig Vertrauen in die vorhandenen Stürmer Jiri Stajner, Jan Schlaudraff, Didier Ya Konan und Mike Hanke hat.

Hanke hatte Großchance

Zumindest Ex-Nationalspieler Hanke hatte Sekunden nach seiner Einwechslung in der 67. Minute noch die große Chance, den Sieg der Mainzer vor 20.300 Zuschauern im ausverkauften Bruchwegstadion durch den dritten Saisontreffer des letztjährigen A-Jugendmeisters Andre Schürrle (4.) zu verhindern.

Doch auch Hanke verfehlte das Gäste-Tor knapp und verspielte damit eine bessere Position beim neuen Trainer. Auf einen anderen "Neuzugang" will Slomka indes vorerst noch verzichten.

Als Trainer von Schalke 04 hatte der Fußball-Lehrer einst noch auf die Dienste eines Mentaltrainers gesetzt, trotz der Enke-Tragödie möchte Slomka darauf aber in Hannover verzichten.

"Mentaltrainer ist kein Thema"

"Ein Mentaltrainer ist vorerst kein Thema. Wir konzentrieren uns auf die Arbeit auf dem Platz", sagte Slomka.

Seine verunsicherten Spieler sehen aber sehr wohl einen Seelsorger in Slomka. Zumindest psychologisch fühlte sich das Team vom Trainer sehr gut auf die Partie in Mainz eingestellt.

"Wir brauchen keinen Psychologen. Unser neuer Trainer ist ja selbst einer, so gut wie er mit uns spricht", sagte der bemühte Kapitän Arnold Bruggink, der die Augen vor der prekären Situation im Kampf gegen den Abstieg aber auch nicht verschließen wollte.

"Dürfen in Nürnberg nicht so unsicher sein"

"Wir dürfen in Nürnberg nicht so unsicher sein wie die ersten fünf Minuten in Mainz. Vor allem dürfen wir nicht so viele negative Gedanken an uns ranlassen."

Genau das hatte auch FSV-Coach Thomas Tuchel seinen Mainzern vor dem Spiel gegen Hannover gesagt.

Nach zuletzt sechs Spielen in Folge ohne dreifachen Punktgewinn konnten die Rheinessen dank des Sieges gegen Hannover aber erst einmal wieder durchatmen.

"Ich bin richtig froh, dass die Jungs zu Null gespielt haben. Wir haben mit Händen, Füßen und den Zähnen verteidigt, müssen uns dafür aber auch nicht schämen", sagte Tuchel, der zudem ein sehr gelungenes Debüt von Neuzugang Jan Simak miterleben durfte.

Mainz - Hannover: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung