Bundesliga - 17. Spieltag

Gentner: "Da kann der Trainer nichts für"

SID
Samstag, 19.12.2009 | 20:17 Uhr
Der VfL Wolfsburg tat sich auch gegen Eintracht Frankfurt schwer
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
Fr23:00
Die Highlights des Eröffnungsspiels: FCB-B04
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Torjäger Grafite als Chancentod und die Abwehr vor dem Schweizer Torhüter Diego Benaglio ein löchriger Käse: Der deutsche Meister VfL Wolfsburg hat auch den Jahresabschluss verpatzt und ist sieben Monate nach dem Titelgewinn nur noch Mittelmaß.

Nach dem 2:2 (1:1) bei Eintracht Frankfurt und dem siebten Pflichtspiel in Folge ohne Sieg steht die Zukunft von Trainer und Manager Armin Veh als Rudelführer der Wölfe kurz vor Weihnachten in den Sternen.

"Unter dem Strich zählen nur die Ergebnisse und Punkte - damit können wir nach der Hinrunde definitiv nicht zufrieden sein", sagte Veh selbstkritisch. Über mögliche Konsequenzen wollte der 48-Jährige aber nach wie vor nicht spekulieren: Sein Verhältnis zum mächtigen VfL-Aufsichtsrat sei gut. Wie auch immer alles ausgehen werde.

Mannschaft steht hinter Veh

Immerhin weiß Veh die Mannschaft hinter sich. Kapitän Josue sprang dem Coach nach seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1 (69.) demonstrativ in die Arme, Nationalspieler Christian Gentner brach nach dem Schlusspfiff eine Lanze für Veh.

"Wir führen im Team diese Diskussion nicht. Der Trainer kann ja nichts dafür, wenn wir zu wenig aus unseren Chancen machen, oder blöde Gegentore bekommen. Die Mannschaft ist intakt", meinte Gentner und blickte kämpferisch ins neue Jahr: "Wir haben die internationalen Plätze noch nicht aus den Augen verloren."

VfL ließ Chancen ungenutzt

Zunächst überwintert der VfL aber auf Rang acht - auch, weil das einstige Traumduo Edin Dzeko und Grafite zu viele Möglichkeiten vergab. Dzeko glich zwar den Rückstand durch Eintracht-Verteidiger Maik Franz (26.) mit seinem siebten Saisontor (37.) aus. Doch der Bosnier ließ weitere Großchancen (39. und 46.) ebenso ungenutzt wie Sturmpartner Grafite.

Der Brasilianer traf innerhalb von einer Minute (18. und 19.) erst Eintracht-Schlussmann Oka Nikolov und dann das Außennetz. Am Ende bestrafte Alexander Meier die ohne ihren verletzten Spielmacher Zvjezdan Misimovic angereisten Wolfsburger mit dem Tor zum 2:2-Endstand für die fahrlässige Chancenverwertung.

"Das Spiel war ein Spiegelbild der gesamten Hinrunde. Wir haben uns einmal mehr um den Lohn gebracht", analysierte Veh, der die Startelf nach dem 1:3 gegen Borussia Dortmund auf fünf Positionen verändert und dabei auch Nationalspieler Marcel Schäfer auf die Bank gesetzt hatte.

Frankfurt mit bester Hinrunde seit 1993

Dagegen freute sich die Eintracht über die beste Hinrunde seit der Herbstmeisterschaft 1993. "Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen, weil wir die vielen Ausfälle gut kompensiert haben", erklärte Trainer Michael Skibbe nach dem vierten Spiel in Folge ohne Niederlage in seinem Glücksmantel.

Auch Vorstandsboss Heribert Bruchhagen zog ein zufriedenes Zwischenfazit: "Wir haben uns nach einem kleinen Tief außerordentlich gut gefangen." Eitel Sonnenschein herrscht in Frankfurt aber trotzdem nicht.

Skibbe liegt schwer im Magen, dass nach dem geplatzten Wechsel von Spielmacher Lincoln auch der Transfer von Stürmer Theofanis Gekas, der zu Schlusslicht Hertha BSC Berlin wechselt, geplatzt ist.

Skibbe kündigte an, auch in Zukunft unbequem den Finger in die Wunden zu legen: "Ich werde weiter meine Meinung äußern. Ich bleibe die Lokomotive."

Frankfurt - Wolfsburg: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung