Bundesliga - 16. Spieltag

Heynckes: "Herbstmeisterschaft bedeutet nichts"

SID
Samstag, 12.12.2009 | 13:45 Uhr
Artur Vidal und Raffael fighten um den Ball
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
FrJetzt
Bayern-Bayer: Die Highlights des Eröffnungsspiels
J1 League
Gamba Osaka -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Brom (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
West Ham (Delayed)
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia

Er steht ganz oben und stapelt dennoch tief - Trainer-Oldie Jupp Heynckes von Bayer Leverkusen hatte selbst mit dem Herbstmeistertitel vor Augen nur langfristige Ziele im Blick.

"Die Herbstmeisterschaft bedeutet mir nichts", sagte der 64-Jährige nach dem turbulenten 2:2 (1:0) beim Schlusslicht Hertha BSC Berlin: "Mir geht es nur darum, eine Mannschaft zu entwickeln."

Geschickt nahm der Trainer-Veteran den Erwartungsdruck von seinen Profis, die für einen Klub spielen, der in der Vergangenheit im Finale schon oft an den eigenen Nerven gescheitert war und im Jahr 2002 dafür sogar den Beinamen "Bayer Vizekusen" erhielt.

Von seinen Motivationstricks der Vorwoche wollte Heynckes plötzlich nichts mehr wissen. Der Coach hatte seinen Spielern für den Fall der Tabellenführung zur Winterpause versprochen, das Training zwischen Weihnachten und Neujahr zu streichen. "Es war die ganze Zeit klar, dass wir erst am 2. Januar wieder mit dem Training beginnen", sagte Heynckes, der im letzten Spiel des Jahres auf seine "alte Liebe" Borussia Mönchengladbach trifft.

Lob für Hertha

Die ruhige und sachliche Art verblüffte, denn eigentlich hatte Heynckes nach dem 2:2 viele Gründe, mit seiner Mannschaft hart ins Gericht zu gehen. Der Liga-Primus bot lange Zeit eine klägliche Vorstellung und gab schließlich durch ein Gegentor in letzter Sekunde den Sieg aus der Hand. Doch statt seine Schützlinge zu kritisieren, lobte Heynckes den Gegner.

"Hertha war in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft und hat sich den Punkt redlich verdient." Auch der eingewechselte Burak Kaplan trauerte dem verpassten Sieg nicht lange nach. "Wir gewinnen das letzte Spiel und sind trotzdem Herbstmeister", sagte der Debütant, der in der 90. Minute die 2:1-Führung erzielt hatte.

Toni Kroos (76.) hatte für den Ausgleich gesorgt. Nur Nationalspieler Stefan Kießling ließ seinem Frust freien Lauf: "Das war zum Kotzen. Zwei solche Gegentore dürfen wir uns nicht fangen." Die Berliner versuchten, trotz der weiterhin scheinbar ausweglosen Lage das Positive zu sehen.

"Dieser Punkt wird uns noch helfen", sagte Trainer Friedhelm Funkel, der nach dem Schlusspfiff wie ein Sieger jubelte, obwohl ihm in neun Liga-Spielen mit Hertha noch kein Sieg gelang. Manager Michael Preetz war angesichts der emotionalen Berg- und Talfahrt im Spiel sogar den Tränen nahe. Kapitän Raffael wollte den zweifachen Torschützen Adrian Ramos nach dem Schlusspfiff gar nicht mehr loslassen.

Alte Dame zeigte Biss

Doch auch wenn die alte Dame nach Wochen der Harmlosigkeit endlich wieder Biss gezeigt hat, kam unterm Strich nur wenig heraus. Mit sechs Punkten blieb die Hertha abgeschlagenes Schlusslicht. Zudem sind Gojko Kacar (Gelb-Rote Karte) und Patrick Ebert (Fünfte Gelbe Karte) für die kommende Partie bei Rekordmeister Bayern München gesperrt.

Kapitän Arne Friedrich, der die Partie wegen einer Leistenverletzung mit den Fans in der Kurve verfolgt hatte, ärgerte sich über Schiedsrichter Babak Rafati. Mit dem Referee aus Hannover hatten die Berliner in der Vergangengeit schon mehrfach Zoff." Pfeif doch einmal anständig. Das ist immer das Gleiche mit Dir", rief Friedrich dem Unparteiischen hinterher.

Vor allem das wegen einer Abseitsstellung nicht gegebene Tor nach einem Schuss Kacars und der Platzverweis für Kacar wegen Meckerns brachten Friedrich auf die Palme.

Hertha - Leverkusen: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung