Sanogo, der tragische Held

SID
Samstag, 07.03.2009 | 21:03 Uhr
Traf gegen Bremen drei Mal auf Aluminium: Boubacar Sanogo
© Getty
Advertisement
Premier League
Live
Crystal Palace -
Tottenham
Eredivisie
Live
Feyenoord -
PSV
Premiership
Live
Aberdeen -
Celtic
Super Liga
Live
Partizan -
Zemun
Ligue 1
Live
Bordeaux -
Nizza
Serie A
Live
Florenz -
Chievo Verona
Serie A
Live
Sassuolo -
Lazio
Serie A
Live
Hellas Verona -
FC Turin
Serie A
Live
Sampdoria -
Udinese
Premier League
Live
Man United -
Chelsea
Primera División
Bilbao -
Malaga
1. HNL
Rijeka -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Lyon -
St. Etienne
League Cup
Arsenal -
Man City
League Cup
Arsenal -
Man City (Rocket Beans)
First Division A
Lüttich -
Brügge
Serie A
Juventus -
Atalanta
Superliga
Kopenhagen -
Odense
Primera División
Valencia -
Real Sociedad
Primera División
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Serie A
AS Rom -
AC Mailand
Ligue 1
PSG -
Marseille
Primeira Liga
Portimonense -
FC Porto
Superliga
Union SF -
Colon
Serie A
Cagliari -
Neapel
Primera División
Levante -
Real Betis
Cup
Akhisar -
Galatasaray
Cup
Akhisar -
Galatasaray (Türkischer Kommentar)
Primera División
Espanyol -
Real Madrid
Coupe de France
Les Herbiers -
Lens
Primera División
Girona -
Celta Vigo
Copa Libertadores
Montevideo -
Gremio
Super Liga
Radnicki Nis -
Partizan
Coppa Italia
Juventus -
Atalanta
Coupe de France
Chambly -
Straßburg
Primera División
Getafe -
La Coruna
Primera División
Bilbao -
Valencia
Primera División
Malaga -
FC Sevilla
Coppa Italia
Lazio -
AC Mailand
Coupe de France
PSG -
Marseille
Primera División
Atletico Madrid -
Leganes
Primera División
Eibar -
Villarreal
Indian Super League
Bengaluru -
Kerala
Cup
Besiktas -
Fenerbahce
Cup
Besiktas -
Fenerbahce (Türkischer Kommentar)
Primera División
Real Betis -
Real Sociedad
Superliga
Midtylland -
Bröndby
Premier League
Arsenal -
Man City
Primera División
Las Palmas -
FC Barcelona
Coupe de France
Caen -
Lyon
Primera División
Alaves -
Levante
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
CSL
Guangzhou Evergrande -
Guangzhou R&F
Ligue 1
Nizza -
Lille
Ligue 1
Monaco -
Bordeaux
Championship
Dundee United -
St. Mirren
Championship
Middlesbrough -
Leeds
Primeira Liga
FC Porto -
Sporting
A-League
Newcastle -
FC Sydney
J1 League
Kobe -
Shimizu
Primera División
Villarreal -
Girona
Premier League
Burnley -
Everton
Serie A
SPAL -
Bologna
Championship
Nottingham -
Birmingham
Primera División
FC Sevilla -
Bilbao
Ligue 1
Troyes -
PSG
Serie A
Lazio -
Juventus
Eredivisie
PSV -
Utrecht
Premier League
Liverpool -
Newcastle
Primera División
Leganes -
Malaga
Primera División
La Coruna -
Eibar
Championship
Wolverhampton -
Reading
First Division A
FC Brügge -
Kortrijk
Ligue 1
Amiens -
Rennes
Ligue 1
Angers -
Guingamp
Ligue 1
Metz -
Toulouse
Ligue 1
St. Etienne -
Dijon
Premier League
Tottenham -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Real Madrid -
Getafe
Serie A
Neapel -
AS Rom
Premier League
Leicester -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Stoke (Delayed)
Premier League
Watford -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Swansea -
West Ham (DELAYED)
Primera División
Levante -
Espanyol
Serie A
CFC Genua -
Cagliari
League One
Blackburn -
Wigan
Super Liga
Partizan Belgrad -
Rad
Premier League
Lok Moskau -
Spartak Moskau
Eredivisie
Vitesse -
Ajax
Premier League
Brighton -
Arsenal
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Slaven Belupo
Ligue 1
Caen -
Straßburg
Serie A
FC Turin -
Crotone
Serie A
Udinese -
Florenz
Serie A
Benevento -
Hellas Verona
Serie A
Atalanta -
Sampdoria
Serie A
Chievo Verona -
Sassuolo
Primera División
FC Barcelona -
Atletico Madrid
Ligue 1
Montpellier -
Lyon
Superliga
Brøndby -
Odense BK
Primera División
Real Sociedad -
Alaves
Primera División
Valencia -
Real Betis
Serie A
AC Mailand -
Inter Mailand
Ligue 1
Marseille -
Nantes
Premier League
Crystal Palace -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Las Palmas
Championship
Leeds -
Wolverhampton

Nach seinem kuriosen Pfosten-Hattrick wusste Boubacar Sanogo nicht, ob er das Schicksal oder sich selbst verfluchen sollte. "Kein Glück oder nicht gut gemacht? Ich weiß es nicht", sagte der 27 Jahre alte Stürmer von der Elfenbeinküste nach dem 0:0 von 1899 Hoffenheim gegen seinen Ex-Klub Werder Bremen und zuckte nach dem Novum in der Bundesliga immer wieder mit den Schultern.

Zumindest von seinem Trainer Ralf Rangnick bekam Sanogo keine Vorwürfe zu hören. "Bouba trifft keine Schuld, das war wirklich Pech", sagte Rangnick und hatte den Humor nicht verloren: "Wir hätten eben die Tore etwas größer machen müssen." So tritt der Aufsteiger und Herbstmeister durch das fünfte Spiel in Folge ohne Sieg auf der Stelle.

Der Rückstand zu Spitzenreiter Hertha BSC Berlin ist auf vier Punkte angewachsen - doch die Verantwortlichen waren trotzdem nicht unzufrieden. "Wir mussten fast unser komplettes Mittelfeld ersetzen, und die Unruhe zuletzt muss man auch berücksichtigen", sagte Rangnick in Anspielung auf die Doping-Test-Affäre.

Dreimal Aluminium gegen den Ex-Klub

"Da kann man nicht erwarten, dass wir wie von Wolke sieben spielen." Manager Jan Schindelmeiser sprach von einer "exzellenten Wettbewerbsposition". Die hätte noch besser sein können, wenn Sanogo eine seiner Chancen genutzt hatte.

Doch gleich dreimal traf der in der Winterpause von Bremen ausgeliehene Angreifer das Aluminium (40., 52., 56.) - das hat es seit Beginn der statistischen Aufzeichnungen in der Liga noch nicht gegeben.

Zudem scheiterte Sanogo mit einem Kopfball am wieder genesenen Werder-Schlussmann Tim Wiese (54.). Da geriet sogar die Doping-Test-Affäre um Andreas Ibertsberger und Christoph Janker in den Hintergrund. Beide am Freitag straffrei gesprochene Profis spielten von Beginn an.

Ibertsberger gegen Diego stark

"Ich bin erleichtert, dass die Sache jetzt für uns vorbei ist", sagte Ibertsberger, der auf ungewohnter Position im defensiven Mittelfeld und Abschirmjäger für Bremens Spielmacher Diego eine starke Vorstellung bot. Vorbei ist die Sache für Hoffenheim aber noch nicht. Man habe die "internen Prozesse" verschärft, erklärte Schindelmeiser.

Soll heißen: Ein Lapsus, wie nach dem 1:1 bei Borussia Mönchengladbach, als Ibertsberger und Janker nicht über ihre Auslosung zur Doping-Probe informiert worden waren, soll nicht wieder vorkommen.

"Wir stellen uns der Veranwortung. Ich hoffe aber, dass wir den Punkt aus Gladbach nicht aberkannt bekommen", sagte Schindelmeiser und begrüßte zugleich das vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) beschlossene neue Chaperon-System.

Torvestifal wäre möglich gewesen

"Damit nimmt man die Beteiligten der Klubs etwas aus der Verantwortung." Sportlich wäre vor 30.150 Zuschauern in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena ein Torfestival wie beim 5:4 für Werder im Hinspiel möglich gewesen.

Für Bremen traf Hugo Almeida mit einem Kopfball die Latte (32.), zudem vergab Sturmpartner Claudio Pizarro gleich mehrere hundertprozentige Möglichkeiten.

Kurz vor Schluss verpasste Demba Ba den Sieg für Hoffenheim, als er an Wiese scheiterte (88.). Bremen verpasste nach den Erfolgserlebnissen im UEFA-Cup und DFB-Pokal in der Liga einen weiteren Schritt nach vorne und bleibt mit drei Punkten als schlechtestes Team des Jahres nur tristes Mittelmaß.

Born lässt Ämter vorerst ruhen

Trainer Thomas Schaaf fühlte sich in Bezug auf den Spielverlauf "hin- und hergerissen". Genauso erging es Manager Klaus Allofs mit Blick auf das Ergebnis: "Wir treten auf der Stelle. Aber es war zumindest kein Rückschritt." Ganz andere Probleme könnte Werder in den kommenden Tagen bekommen.

Nachdem das Nachrichtenmagazin Spiegel in seiner neusten Ausgabe Werder-Klubchef Jürgen L. Born im Zusammenhang mit einem Transfer mit schweren Vorwürfen konfrontiert hat, erklärte dieser am Samstagabend, dass er bis auf weiteres seine Ämter ruhen lässt. Der Klub will die Angelegenheit lückenlos aufklären, wie Aufsichtsrats-Boss Willi Lemke erklärte.

Hoffenheim - Bremen: Daten & Fakten

Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung
Werbung