Fehlstart für Schalke

Wie vernagelt und verhext

SID
Samstag, 31.01.2009 | 22:10 Uhr
Mike Hanke feierte mit Hannover einen Sieg gegen seine alten Kollegen aus Gelsenkirchen
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
FrJetzt
Bayern-Bayer: Die Highlights des Eröffnungsspiels
J1 League
Gamba Osaka -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Brom (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
West Ham (Delayed)
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia

Irgendetwas stand den Profis von Schalke 04 immer im Weg: der Pfosten, Nationaltorwart Robert Enke und vor allem jede Menge eigenes Unvermögen - der Ball wollte beim 0:1 (0:1) bei Hannover 96 einfach nicht hinter die Linie.

So startete die Rückrunde für die Gelsenkirchener genauso enttäuschend, wie bereits weite Teile der ersten Halbserie verlaufen waren.

Der angestrebte Platz in der Champions League ist für "Chancentod 04" nun schon neun Punkte entfernt. "Hannovers Tor war wie vernagelt und verhext. Wir haben zwar noch fast eine ganze Rückrunde mit neun Heimspielen vor uns, aber wir dürfen uns jetzt keinen einzigen Ausrutscher mehr erlauben", meinte Schalke-Manager Andreas Müller.

Großchancen zu Beginn

Trainer Fred Rutten ergänzte: "So ein Spiel tut einfach nur weh. Wir hätten den Sieg verdient gehabt. Die Mannschaft hat bis zum Ende darum gekämpft, das macht mich optimistisch für die Zukunft."

Tatsächlich hätten die Schalker vor 45.667 Zuschauern schon nach sechs Minuten mit 3:0 in Führung liegen können. Die beste Chance hatte dabei Lewan Kobiaschwili, der den Ball nach einem Pfostenschuss von Jefferson Farfan über das leere Tor hinweg in den Nachmittagshimmel donnerte (2.).

Lob aus Hannover

"Gerade in der Anfangsphase haben wir sehr viel Glück gehabt", gestand 96-Coach Dieter Hecking, dessen Team in der laufenden Saison in Bundesliga und Pokal bereits zweimal gegen S04 verloren hatte: "Schalke ist hier wie eine Klasse-Mannschaft aufgetreten. Aber natürlich nehmen wir die drei Punkte gerne mit."

Sergio Pinto hatte den Angriffswirbel der Gäste mit seinem Sonntagsschuss zum 1:0 in der achten Minuten jäh unterbrochen. Schalke brauchte einige Zeit, um seinen Rhythmus wieder zu finden und wurde erst kurz vor der Pause wieder gefährlich.

Enke überragend

Doch dann hatte 96-Schlussmann Enke seinen großen Auftritt. Der 31-Jährige zeigte bei seinem Pflichtspiel-Comeback nach knapp viermonatiger Verletzungspause innerhalb weniger Sekunden zwei Weltklasse-Paraden (39.) und dürfte sich unter den Augen von Bundestorwarttrainer Andreas Köpke nachhaltig für das Länderspiel am 11. Februar in Düsseldorf gegen Norwegen in Erinnerung gebracht haben.

"Wenn man nach so einer langen Pause zu Null spielt, ist das ein tolles Gefühl", sagte Enke und freute sich besonders, dass er "auch mal spektakuläre Paraden" zeigen durfte.

Wie wichtig der Torhüter, der sich im Training der Nationalmannschaft im vergangenen Oktober einen Kahnbeinbruch zugezogen hatte, für Hannovers Defensivstabilität ist, unterstrich Mittelfeldspieler Christian Schulz: "Robert ist für uns einfach unersetzbar."

Huszti will weg

Diesen Status genoß bei den Niedersachsen zeitweilig auch Szabolcs Huszti, der dem Klub nun aber möglicherweise noch vor Ende der Transferperiode am kommenden Montag den Rücken kehren wird und zu einem Ligakonkurrenten abwandern könnte.

"Huszti will uns verlassen. Es gibt zwei konkrete Angebote für ihn - eines aus dem Ausland und eines vom Hamburger SV", sagte 96-Boss Martin Kind. Hecking ergänzte: "Wir werden Huszti nur abgeben, wenn wir Ersatz finden." Der Vertrag des ungarischen Nationalspielers in Hannover läuft am Saisonende aus. Er könnte den Klub dann ablösefrei wechseln.

Hannover - Schalke: Alle Daten und Fakten

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung