Berlin beißt sich oben fest

Meister der Effektivität

SID
Samstag, 31.01.2009 | 22:45 Uhr
Die Berliner ließen sich nach ihrem Sieg gegen Frankfurt von den Fans feiern
© Getty
Advertisement
Boxen
So03:00
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Premier League
So17:00
Kracher am Sonntag: Liverpool-Arsenal
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Cheltenham -
West Ham
League Cup
Blackburn -
Burnley
UEFA Europa League
Fenerbahce -
Vardar Skopje
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Eredivisie
Venlo -
Ajax
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification South America
Peru -
Bolivien
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland
WC Qualification Europe
Georgien -
Irland
WC Qualification Europe
Serbien -
Moldawien
WC Qualification Europe
Isreal -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Färöer Inseln -
Andorra
WC Qualification Europe
Weißrussland -
Schweden
WC Qualification Europe
Estland -
Zypern
WC Qualification Europe
Griechenland -
Belgien

Marko Pantelic feierte, traf und begann sofort wieder zu pokern: Die launische Torjäger-Diva schoss Hertha BSC Berlin mit einem Doppelpack zum Rückrunden-Auftakt gegen Eintracht Frankfurt auf Tabellenplatz zwei, ließ damit einen nächtlichen Ausflug vergessen und betrieb vor den anstehenden Vertragsverhandlungen nachdrücklich Werbung in eigener Sache.

"Diese Tore sind sehr wichtig für mich. Ich gebe immer alles für den Verein und lasse mich nicht hängen", sagte Pantelic. Mit seinem starken Auftritt beim 2:1 (1:0)-Erfolg gegen die Hessen lieferte er neue Argumente für eine Verlängerung seines im Sommer auslaufenden Vertrages.

"Alles ist offen. Mein erster Ansprechpartner ist Hertha", meinte der serbische Nationalspieler, der aber auch von seinem "vielleicht letzten Jahr" in Berlin sprach.

Überraschender Einsatz

Vor dem Spiel hatten nur die Wenigsten mit einem Einsatz von Pantelic gerechnet. Schließlich hatte der 30-Jährige gemeinsam mit anderen Hertha-Profis in der Nacht zum vergangenen Donnerstag bei der Geburtstagsfeier von Mitspieler Gojko Kacar den Zapfenstreich weit überzogen, war um 1.52 Uhr nachts fotografiert worden und musste dafür 2000 Euro Strafe zahlen.

Zuvor war der Angreifer in den Januar-Testspielen ohne Torerfolg geblieben und zeitweilig verletzt. Und Hertha-Trainer Lucien Favre gilt zudem nicht gerade als großer Pantelic-Freund.

Favre vertraut seiner Intuition

Der Schweizer entschied sich dennoch für den Torjäger. "Es war meine Intuition, ihn spielen zu lassen. Er hat zwar in der Vorbereitung nicht getroffen und war auch verletzt, aber er hatte gut gespielt", erklärte Favre, nachdem Pantelic, der kurz vor Spielende angeschlagen vom Platz musste, mit seinen Saisontoren Nummer fünf und sechs den siebten Berliner Liga-Heimsieg in Folge gesichert hatte (17. und 50.).

Hoeneß überglücklich

Auch Hertha-Manager Dieter Hoeneß war voll des Lobes über die Leistung des Angreifers: "Sehr viel mehr kann man von einem Stürmer nicht erwarten. Ich bin froh, dass er da ist", sagte Hoeneß.

Mit welcher Strategie oder Absicht er in die Vertragsverhandlungen geht, ließ der Manager jedoch offen. Vielmehr freute sich Hoeneß, dass die Hertha nach der Winterpause an die erfolgreichste Hinrunde der Vereinsgeschichte anknüpfte.

"Wir wollen uns daran gewöhnen, oben zu stehen. Am Ende wollen wir unter den ersten fünf oder sechs bleiben", sagte der Berliner Manager: "Dafür muss man auch die weniger guten Spiele wie gegen Frankfurt gewinnen."

Nicht brilliant, aber erfolgreich

In der Tat hatten die Hausherren vor 39.847 Zuschauern im Olympiastadion nicht brilliert. In der ersten Halbzeit war das Favre-Team zwar überlegen, verpasste es aber, weitere Treffer nachzulegen.

Im zweiten Durchgang war es nach dem Anschlusstreffer durch Benjamin Köhler (52.) einigen Reflexen von Hertha-Torhüter Jaroslav Drobny zu verdanken, dass die drei Punkte in Berlin blieben. "Wir sind als Mannschaft eine Einheit, kämpfen und verteidigen mit großem Willen", erklärte Favre, der am Freitag seinen Vertrag vorzeitig bis 2011 verlängert hatte, das Erfolgsgeheimnis.

Pröll am Sprunggelenk verletzt

Frankfurts Trainer Friedhelm Funkel, dessen Vertrag unter der Woche ebenfalls verlängert worden war, wollte derweil seinem Team keinen Vorwurf machen: "Die Berliner waren Meister der Effektivität. Insgesamt war der Sieg etwas glücklich."

Für einen Wermutstropfen sorgte allerdings eine Sprunggelenksverletzung von Torhüter Markus Pröll. Bis zu seiner Auswechslung (57.) war der 29-Jährige in seinem 100. Bundesliga-Spiel bester Mann auf dem Platz und hatte sogar einen Foulelfmeter von Cicero (33.) gehalten.

Hertha - Frankfurt: Alle Daten und Fakten

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung