Meyer: "Die Lage ist alarmierend"

SID
Samstag, 29.11.2008 | 19:29 Uhr
Lange Gesichter in Mönchengladbach. Nach der Pleite gegen Cottbus brennt der Baum.
© Getty
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Bei Borussia Mönchengladbach hängt nach der 1:3-Niederlage gegen Energie Cottbus der Haussegen schief. Trainer Hans Meyer war nach dem Spiel stinksauer und fand für die Leistung seiner Mannschaft deutliche Worte.

Ein fassungsloser und frustrierter Hans Meyer rechnete nach dem Heim-Debakel gegen Energie Cottbus mit seiner Mannschaft gnadenlos ab.

"Unter meiner Regie haben wir noch kein Spiel über neunzig Minuten erstligareif gespielt. Cottbus hat uns gezeigt, wie man im Abstiegskampf spielen muss", meinte der Coach von Borussia Mönchengladbach nach der deprimierenden Vorstellung bei der verdienten 1:3 (0:1)-Niederlage gegen das bisherige Tabellenschlusslicht.

Harmlos, hilflos, hoffnunglos

Harmlos, hilflos, hoffnungslos - der fünfmalige deutsche Meister lieferte bei seiner fünften Heimpleite im achten Spiel besonders in den ersten 45 Minuten eine unterirdische Leistung ab. Die Gäste waren in allen Belangen überlegen.

"So ein desolates Auftreten wie in der ersten Halbzeit habe ich gegen eine Mannschaft auf Augenhöhe in meiner langen Laufbahn noch nicht erlebt. Die Lage ist alarmierend", sagte Meyer, der in der Pause auch "fünfmal hätte wechseln können."

Gladbach ideenlos

Die Gladbacher spielten ideenlos, zeigten ein nicht erstligataugliches Zweikampf- und Abwehrverhalten und vergaben ihre wenigen Torchancen bis auf den Treffer von Steve Gohouri (59.) meist kläglich.

Einzig Marko Marin genügte mit seinen Tempo-Dribblings höheren Ansprüchen. Doch auch der Nationalspieler hatte keine Erklärung für den peinlichen Auftritt des Teams.

"So etwas darf nicht passieren"

"So eine Vorstellung wie in der ersten Halbzeit darf nicht passieren", meinte Marin.

Sportdirektor Max Eberl wurde nach dem Eigentor von Michael Bradley (17.) sowie den Treffern von Dennis Sörensen (51.) und Emil Jula (85.) noch deutlicher und brachte die Hilflosigkeit beim fünfmaligen deutschen Meister zum Ausdruck.

"Ich wüsste nicht, wie wir da unten rauskommen sollen. So kann man kein Spiel gewinnen. Nicht gegen Cottbus und auch gegen keinen anderen Gegner."

Meyer will "zwei bis drei Spieler austauschen"

Mit lediglich elf Punkten aus 15 Spielen und vor den schweren Aufgaben gegen Bayer Leverkusen und bei Borussia Dortmund will sich Trainer Meyer nur noch "in die Winterpause retten".

Dort müsse man im Rahmen der Möglichkeiten etwas verändern, zwei bis drei Spieler würden vor der Rückrunde ausgetauscht, so Meyer.

Bei Energie herrschte hingegen nach dem dritten Saisonsieg und dem ersten Erfolg in Gladbach in der Bundesliga-Geschichte große Erleichterung.

Cottbus schöpft sein Potenzial aus

"Heute hat man gesehen, was der ein oder andere drauf hat, wenn er sein Potenzial ausschöpft", erklärte Manager Steffen Heidrich.

Die Gäste wurden im Borussia-Park vor 36.454 Zuschauern für ihre mutige Spielweise belohnt und gaben erstmals seit dem achten Spieltag die Rote Laterne des Tabellenletzten ab.

"Ich habe immer gesagt, dass uns solche Spiele liegen. Wir kennen die Situation im Abstiegskampf und lassen uns nicht verrückt machen", meinte Kapitän Timo Rost.

Mönchengladbach - Energie Cottbus: Alle Daten und Fakten zum Spiel

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