Mittwoch, 16.04.2008

Premiere Top 11, 29. Spieltag

Königsblaue Dominanz

München - Schalke fegt Cottbus mit 5:0 aus der Arena. Wer fünf Tore schießt, stellt nach Auswertung der Bundesliga-Datenbank "Impire" auch vier Spieler in der Premiere Top Elf des 29. Spieltags.

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© Getty

Rene Renno (Bochum): Vertrat den verletzten Lastuvka. Im Hinspiel musste Renno noch dreimal hinter sich greifen. Diesmal brachte er die Wölfe an den Rand der Verzweiflung und hielt seinen Kasten mit tollen Paraden und einer Quote von 100% gehaltenen Bällen sauber.

Christian Pander (Schalke): Der Nationalspieler hatte starke 96 Ballkontakte und trieb das Spiel immer wieder über links an. Kommt langsam wieder auf Touren.

Marcelo Bordon (Schalke): Der Brasilianer gewann 82% seiner Zweikämpfe. Schaltete sich zudem immer wieder gefährlich mit vorne ein und erzielte ein "halbes" Tor zum 1:0. 

Andrej Mijatovic (Bielefeld): Der Arminen-Abwehrchef köpfte den wichtigen 1:0-Siegtreffer und organisierte die Abwehr, die im zweiten Heimspiel in Folge zu Null spielte.

Bastian Schweinsteiger (Bayern): Bereitete die Bayern-Tore Nummer eins und zwei direkt vor, leitete zudem den dritten Münchener Treffer ein. Starke 115 Ballkontakte. 

Antonio da Silva (Stuttgart): Nutzte die Chance von Beginn an und erzielte die 2:0-Vorentscheidung. Bereitete mit einem zielgenauen Eckball das 3:0 durch Fernando Meira vor. Zudem fanden 87% seiner Pässe einen Abnehmer.

Torsten Frings (Bremen): Der Bremer Antreiber schoss mit einem fulminanten Distanzschuss in den Winkel sein erstes Tor seit 17 Monaten. Bremen hat jetzt 18 verschiedene Torschützen und stellt damit den historischen Bundesliga-Rekord ein.

Fabian Ernst (Schalke): Trieb das Schalker Spiel zusammen mit Jermaine Jones an und hatte dabei starke 90 Ballkontakte. Bereitete das 2:0 und 4:0 vor.

Cacau (Stuttgart): Erzielte bereits in der vierten Spielminute das 1:0 und bereitete das zweite Tor des VfB vor. Cacau wirbelte ein ums andere Mal die Hintermannschaft des Clubs durcheinander und war ein ständiger Unruheherd.

Luca Toni (Bayern): Der Italiener traf erneut zweimal und scheint die Torjägerkanone bereits in der Tasche zu haben. Mit seinen Toren Nummer 19 und 20 sicherte er einmal mehr die drei Punkte auf dem Weg zur deutschen Meisterschaft.

Kevin Kuranyi (Schalke): Zuletzt noch als Chancentod verschrien, erzielte Kuranyi erstmals in seiner Karriere vier Tore, für Schalke gelang das zuletzt Klaus Fischer vor 31 Jahren. Die Demission von Mirko Slomka scheint beim Nationalspieler Wunder gewirkt zu haben.

SPOX

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