Sonntag, 09.03.2008

Premiere Top 11, 23. Spieltag

Schwaben und Wölfe satt

München - Kein Wunder, dass nach dem Scheibenschießen gegen Bremen der ein oder andere Stuttgarter Offensivstratege in der Top 11 steht. Aber auch der VfL Wolfsburg ist stark vertreten am 23. Spieltag.

© spox

Diego Benaglio (Wolfsburg): Die Souveränität in Person. Der Schweizer bewahrte den VfL in der Anfangsphase gegen Cottbus (3:0) vor einem Rückstand, wehrte insgesamt neun Torschüsse ab.

Sotirios Kyrgiakos (Frankfurt): Der lange Grieche bestach gegen Bochum mit seiner Zweikampfstärke, wobei er nur einmal Foul spielte. Zudem brachte er praktisch jeden Ball zum eigenen Mann.

Heiko Westermann (Schalke): Mr. Überall spielte gegen seinen Ex-Klub erstmals rechts hinten und bereitete mit seiner Flanke die Schalker Führung durch Varela vor.

Marcell Jansen (Bayern): Hinten solide, im Offensivspiel mit guten Impulsen. Bereitete vier Torschüsse der Bayern gegen Karlsruhe vor und hatte auch bescheidenen Anteil an Riberys Tor zum 2:0.

Marcelinho (Wolfsburg): Der Brasilianer beendete seine Torflaute in der Bundesliga nach über 1000 Minuten mit dem 2:0 gegen Cottbus. Und weil's so schön war, machte er das 3:0 gleich auch noch.

Marco Russ (Frankfurt): Zweikampfstarker Aktivposten in der Mittelfeldraute der Eintracht. Erstmals in seiner Karriere gelang dem 22-Jährigen eine Torvorlage.

Yildiray Bastürk (Stuttgart): Bereitete beim schwäbischen Schützenfest gleich zwei Treffer vor. Seinen letzten Assist hatte der Türke anderthalb Jahre zuvor im Trikot von Hertha verbucht.

Christian Gentner (Wolfsburg): Spielte zum ersten Mal im linken Mittelfeld und fühlte sich auf Anhieb wohl. Erzielte das wichtige 1:0 für die Wölfe per Kopf in der 17. Minute.

Theofanis Gekas (Leverkusen): In typischer Manier agierte der Grieche gegen Hannover. Insgesamt wenig Ballkontakte und eher unauffällig, aber dann schlug er zu: Sein fantastischer Heber über Enke zum 1:0 für Bayer ist allein die Nominierung für die Top 11 wert.

Cacau (Stuttgart): Das nennt man dann wohl Effektivität. Der Brasilianer kam erst in der 61. Minute auf den Platz, traf dann noch zweimal selbst und legte ein weiteres Tor beim 6:3 des VfB gegen Werder auf.

Mario Gomez (Stuttgart): Der Nationalspieler trifft 2008, wie er will. Gegen Bremen erzielte er seinen ersten Dreierpack in der Bundesliga und bereite noch einen VfB-Treffer vor.

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