Sonntag, 03.02.2008

Premiere Top-Elf, 18. Spieltag

Debütanten lassen's krachen

Gleich drei Spieler, die zum allerersten Mal in der Bundesliga aufliefen, schafften auch gleich den Sprung in die Elf des Spieltags.

Premiere, Top-Elf
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Diego Benaglio (Wolfsburg): Überzeugte wie schon bei seinem Debüt im Pokal gegen Schalke. Sorgte unter anderem mit vier Paraden dafür, dass Wolfsburg beim 1:0 in Bielefeld erstmals nach knapp einem Jahr ohne Gegentor blieb.

Christian Eichner (Karlsruhe): Brachte den KSC mit seinem frechen Linksschuss gegen Nürnberg auf die Siegerstraße. Eichner war bester Karlsruher Zweikämpfer und kam dabei ohne Foul aus.

Tobias Willi (Duisburg): Im 141. Bundesliga-Spiel macht der frühere Freiburger sein erstes Tor. Als ob das nicht schon reichen würde, verbuchte er auch noch grandiose Zweikampfwerte.

Heiko Westermann (Schalke): Zeigte auch kurz vor einem möglichen Länderspieldebüt keine Nerven und ließ auf seiner linken Seite beim Sieg gegen Stuttgart wie immer nichts anbrennen. Erzielte zudem das wichtige 3:1.

Martin Fenin (Frankfurt): Surprise, surprise, der Tscheche steht gleich in seinem ersten Match in der Top11. Er ist erst der fünfte Spieler in der Bundesliga-Geschichte, der bei seinem Debüt drei Treffer erzielte.

Simon Rolfes (Leverkusen): Viermal aufs Tor geschossen, zweimal getroffen. Rolfes war der Matchwinner für Leverkusen bei der hitzigen Partie in Cottbus. Beim Elfmeter kurz vor Schluss war der Nationalspieler eiskalt.

Mark van Bommel (Bayern): Der Niederländer war bissig (na klar), bereitete das vorentscheidende 2:0 in Rostock durch Toni blitzsauber vor und bestach im defensiven Mittelfeld mit seiner Zweikampfstärke.

Shinji Ono (Bochum): Erstes Spiel, erster Paukenschlag. Mit dem Japaner kam die Wende zugunsten des VfL in Bremen. Ono bereitete erst das 1:1 durch Auer vor (wenngleich aus Abseitsposition) und schnibbelte dann eine Ecke genau auf den Kopf von Yahia, der den Siegtreffer erzielte.

Ioannis Amanatidis (Frankfurt): Neue persönliche Bestmarke für den Griechen. Er bereitete alle drei Frankfurter Tore in Berlin vor. Mit fünf Torschüssen war er zudem brandgefährlich.

Joshua Kennedy (Karlsruhe): Tolles Spiel beim Debüt für seinen Klub im Duell gegen seinen alten. Beim 2:0 gegen Nürnberg bereitete der Australier das erste Tor vor und erzielte das zweite selbst. Für einen Stürmer zudem sehr gute Zweikampfwerte.

Kevin Kuranyi (Schalke): Ein tolles Comeback nach auskurierter Lungenentzündung. War mit zwei Toren, seiner Beweglichkeit und seiner Aggressivität der Matchwinner beim 4:1 gegen Meister Stuttgart.

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