Fussball

FC Bayern - News und Gerüchte: FCB-Fans drangen gewaltsam ins Stadion ein

Von Ben Barthmann
Fans des FC Bayern München haben in der Champions League doppelt für Aufsehen gesorgt.

Fans des FC Bayern München haben beim 0:0 gegen den FC Liverpool einen Versuch unternommen, gewaltsam in das Stadion einzudringen. Nach Anpfiff protestierten sie gegen ansteigende Ticketpreise. Derweil soll ein Treffen zwischen Uli Hoeneß und Oliver Kahn stattgefunden haben.

Hier gibt's alle News und Gerüchte zum FC Bayern München.

FC Bayern: Fans drangen gewaltsam in die Anfield Road ein

Eine Gruppe von Fans des FC Bayern München soll vor dem Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den FC Liverpool zwei Versuche unternommen haben, gewaltsam die Sicherheitskontrolle zu überwinden. Einigen Anhängern des deutschen Rekordmeisters ist es dadurch offenbar gelungen, ohne Ticket die Partie an der Anfield Road zu verfolgen.

Berichten des Focus und der Bild zufolge marschierte eine große Gruppe von Fans gemeinsam aus der Stadt in Richtung Stadion. Dort versuchte sie erst, sich am Eingang Q Zutritt zu verschaffen. Als dies scheiterte, zog die Gruppe wohl in Richtung Eingang N weiter und unternahm dort einen weiteren Versuch.

Polizei und Ordner verteidigten die Absperrgitter und drängten die Gruppe zurück. Dennoch soll es im Stadion vor Anpfiff eine entsprechende Durchsage gegeben haben: "Liebe Bayern-Fans, wer keine Karten für das Spiel hat, macht sich bitte auf den Weg in die Stadt und verlässt die Stadionumgebung."

Für das Auswärtsspiel in der Champions League waren nur rund 2.500 Plätze für Fans des FC Bayern München vorgesehen. Es reisten jedoch deutlich mehr Anhänger des Rekordmeisters nach England, als dieses Kontingent erlaubte.

Während des Spiels protestierten die Bayern-Anhänger außerdem gegen die erhöhten Ticketpreise der UEFA. Die Fans präsentierten ein Banner mit der Aufschrift: "Eure Gier kennt keine Grenzen".

Oliver Kahn: Treffen mit FCB-Präsident Uli Hoeneß?

Beim FC Bayern München deutet weiterhin vieles darauf hin, dass ab 2020 Oliver Kahn als neuer starker Mann an der Spitze des Vereins stehen wird. Wie die SportBild berichtet, trafen sich der ehemalige Welttorhüter und Präsident Uli Hoeneß kürzlich gemeinsam mit Herbert Hainer, dem stellvertretenden Aufsichtsratschef der Bayern.

Dem Bericht zufolge könnte bereits in der Sommerpause verkündet werden, dass Kahn 2020 in den Vorstand des FC Bayern integriert wird und dort anschließend vom aktuellen Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge in seine Aufgaben eingeführt wird. Rummenigge hatte erst kürzlich seinen Vertrag bis Ende 2021 verlängert.

"Es kann noch nichts beschlossen sein, wenn der Aufsichtsrat davon nichts weiß. Und dieser muss so eine wichtige Entscheidung bei voller Mannschaftsstärke mit allen neun Gremiumsmitgliedern absegnen", sagte Hoeneß, der das Treffen weder dementieren noch bestätigen wollte.

FC Bayern, News: Kimmich-Sperre im Rückspiel - Hargreaves: "Kann alles verändern"

Für Ex-Bayern-Profi Owen Hargreaves ist das Fehlen von Joshua Kimmich im Rückspiel gegen den FC Liverpool ein harter Schlag für die Münchner. "Kimmich ist vielleicht der beste Spieler der letzten zwei Jahre beim FC Bayern gewesen. Diese Gelbe Karte kann alles verändern, weil sie zu Hause treffen müssen und er die meisten Assists gibt", sagte er bei BT Sport.

Kimmich hatte nach einem Foul an Sadio Mane seine dritte Gelbe Karte im laufenden Wettbewerb gesehen und wird entsprechend das Rückspiel (13. März) verpassen. Für den deutschen Nationalspieler könnte Rafinha die Rolle auf der rechten Defensivseite übernehmen.

Dank des Brasilianers sah TV-Experte Rio Ferdinand den Ausfall als nicht zu tragisch an: "Er ist sehr erfahren." Gleichwohl sah auch der Engländer eine klare Schwächung durch die Kimmich-Sperre: "Heute hat man seine Spielintelligenz gesehen. Normalerweise ist er viel offensiver, aber heute hat er seine taktische Rolle sehr gut ausgefüllt und blieb zurück."

Bayern-Fans protestierten in Liverpool gegen Ticketpreise

Fans des FC Bayern München haben am Dienstagabend friedlich gegen die steigenden Ticketpreise im Fußball protestiert. Im Laufe der Partie in Liverpool rollten die Münchner drei Banner in ihrem Block aus, die gegen die hohen Preise gerichtet waren. Nicht der erste Protest der FCB-Anhänger im UEFA-Wettbewerb.

"Auswärtskarte: LFC 48 Pfund, FCB 55 Euro. Die Gier kennt keine Grenzen! 20 reicht!", war auf den Bannern zu lesen. Für ihre Meinung erhielten die FCB-Fans Applaus vom restlichen Stadion. In der Vergangenheit hatte sie unter anderem Falschgeld auf den Rasen geworfen, wofür der Verein mit einer Geldstrafe belegt wurde.

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