Kovac wackelt mehr denn je: Diese Alternativen bieten sich dem FC Bayern

 
Nach dem 3:3 gegen Düsseldorf wackelt Niko Kovacs Trainerstuhl mehr denn je. Neun Punkte liegen die Münchner nun mittlerweile hinter dem BVB. Zwischenzeitlich holten die Bayern vier Pflichtspielsiege in Folge, jedoch nie überzeugend.
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Nach dem 3:3 gegen Düsseldorf wackelt Niko Kovacs Trainerstuhl mehr denn je. Neun Punkte liegen die Münchner nun mittlerweile hinter dem BVB. Zwischenzeitlich holten die Bayern vier Pflichtspielsiege in Folge, jedoch nie überzeugend.
In der Liga brach der FCB nach dem Traumstart mit vier Siegen ein. Von 24 möglichen Punkten holte der taumelnde Titelfavorit lediglich neun. Stärkten die Bayern-Bosse und auch die Spieler Kovac bisher den Rücken, kam es nun zu einem Kurswechsel.
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In der Liga brach der FCB nach dem Traumstart mit vier Siegen ein. Von 24 möglichen Punkten holte der taumelnde Titelfavorit lediglich neun. Stärkten die Bayern-Bosse und auch die Spieler Kovac bisher den Rücken, kam es nun zu einem Kurswechsel.
"Wir müssen alles hinterfragen", sagte Hoeneß. Nach dem CL-Spiel gegen Benfica (Di.) wolle man sich beraten. Wird das Kovacs letztes Spiel als Bayern-Trainer? Welche Alternativen würden sich dem Klub überhaupt bieten? SPOX verschafft einen Überblick.
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"Wir müssen alles hinterfragen", sagte Hoeneß. Nach dem CL-Spiel gegen Benfica (Di.) wolle man sich beraten. Wird das Kovacs letztes Spiel als Bayern-Trainer? Welche Alternativen würden sich dem Klub überhaupt bieten? SPOX verschafft einen Überblick.
Angesichts der nach Dienstag nur noch sechs ausstehenden Pflichtspiele vor der Winterpause könnte der FC Bayern sich zunächst nach einer internen Interimslösung umsehen, die neue Impulse bringen könnte. Miroslav Klose wäre so eine Lösung.
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Angesichts der nach Dienstag nur noch sechs ausstehenden Pflichtspiele vor der Winterpause könnte der FC Bayern sich zunächst nach einer internen Interimslösung umsehen, die neue Impulse bringen könnte. Miroslav Klose wäre so eine Lösung.
Der ehemalige National- und Bayern-Spieler trainiert aktuell die U17 der Münchner – und das sehr erfolgreich. Ob man ihm den Sprung schon zutraut, ist jedoch fraglich. Sehen wir uns also die externen Kandidaten an.
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Der ehemalige National- und Bayern-Spieler trainiert aktuell die U17 der Münchner – und das sehr erfolgreich. Ob man ihm den Sprung schon zutraut, ist jedoch fraglich. Sehen wir uns also die externen Kandidaten an.
Ralph Hasenhüttl (Österreich, 51 Jahre, zuletzt bei RB Leipzig): Er führte Leipzig mit attraktivem, effizienten Angriffsfußball auf Anhieb in die Königsklasse. In der zweiten Bundesliga-Saison landete RB unter Hasenhüttl auf Platz sechs.
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Ralph Hasenhüttl (Österreich, 51 Jahre, zuletzt bei RB Leipzig): Er führte Leipzig mit attraktivem, effizienten Angriffsfußball auf Anhieb in die Königsklasse. In der zweiten Bundesliga-Saison landete RB unter Hasenhüttl auf Platz sechs.
Weil er sich nicht langfristig an Leipzig binden wollte, folgte im Sommer 2018 die Vertragsauflösung. Er wäre verfügbar, spielte früher selbst für den FCB und wurde immer wieder mit den Münchnern in Verbindung gebracht – schon vor Kovac.
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Weil er sich nicht langfristig an Leipzig binden wollte, folgte im Sommer 2018 die Vertragsauflösung. Er wäre verfügbar, spielte früher selbst für den FCB und wurde immer wieder mit den Münchnern in Verbindung gebracht – schon vor Kovac.
Mark van Bommel (Niederlande, 41 Jahre, aktuell bei PSV Eindhoven): Sammelte zunächst Erfahrungen als Co-Trainer unter Bert van Marwijk in Saudi-Arabien und Australien. Seit diesem Sommer trainiert er PSV Eindhoven.
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Mark van Bommel (Niederlande, 41 Jahre, aktuell bei PSV Eindhoven): Sammelte zunächst Erfahrungen als Co-Trainer unter Bert van Marwijk in Saudi-Arabien und Australien. Seit diesem Sommer trainiert er PSV Eindhoven.
Van Bommel führt mit PSV souverän die Eredivisie an (13 Spiele, 13 Siege!). Huub Stevens brachte ihn als möglichen Bayern-Trainer ins Spiel, wenn auch erst für die Zukunft. Die Argumentation leuchtet ein: ein Erfolgs-Coach mit Stallgeruch.
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Van Bommel führt mit PSV souverän die Eredivisie an (13 Spiele, 13 Siege!). Huub Stevens brachte ihn als möglichen Bayern-Trainer ins Spiel, wenn auch erst für die Zukunft. Die Argumentation leuchtet ein: ein Erfolgs-Coach mit Stallgeruch.
Arsene Wenger (Frankreich, 69 Jahre, zuletzt beim FC Arsenal): Er kündigte im Oktober an, Anfang 2019 wieder einen Job übernehmen zu wollen. Aber: nicht in England. Verständlich nach fast 22 Jahren bei den Gunners.
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Arsene Wenger (Frankreich, 69 Jahre, zuletzt beim FC Arsenal): Er kündigte im Oktober an, Anfang 2019 wieder einen Job übernehmen zu wollen. Aber: nicht in England. Verständlich nach fast 22 Jahren bei den Gunners.
Gerüchte über ein Engagement bei Milan dementierte Wenger. Bei PSG soll er angeblich als Sportdirektor im Gespräch sein. Fakt ist: Wenger spricht deutsch, kann junge Spieler entwickeln und ist auf dem Markt.
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Gerüchte über ein Engagement bei Milan dementierte Wenger. Bei PSG soll er angeblich als Sportdirektor im Gespräch sein. Fakt ist: Wenger spricht deutsch, kann junge Spieler entwickeln und ist auf dem Markt.
Zudem wäre der Elsässer auch eine vom Namen her große Lösung, was nach den mitunter harrschen Kritiken bei der Kovac-Einstellung, vor allem aus dem Fanlager des FCB, nicht zu unterschätzen ist.
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Zudem wäre der Elsässer auch eine vom Namen her große Lösung, was nach den mitunter harrschen Kritiken bei der Kovac-Einstellung, vor allem aus dem Fanlager des FCB, nicht zu unterschätzen ist.
Zinedine Zidane (Frankreich, 46 Jahre, zuletzt bei Real Madrid): Der CL-Hattrick-Trainer entschied sich für ein Sabbatical, war "nervlich ausgelaugt", wie sein Berater erklärte. Diese Entscheidung werde er auch nicht mehr zurücknehmen.
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Zinedine Zidane (Frankreich, 46 Jahre, zuletzt bei Real Madrid): Der CL-Hattrick-Trainer entschied sich für ein Sabbatical, war "nervlich ausgelaugt", wie sein Berater erklärte. Diese Entscheidung werde er auch nicht mehr zurücknehmen.
Wenn aber doch, wäre Bayern wohl einer der Favoriten um die Gunst des Franzosen. England ist laut Berater nicht Zidanes "Stil", in Italien ist keine (attraktive) Stelle frei und München bietet die Nähe zu Zidanes Heimat, was ihm sehr wichtig ist.
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Wenn aber doch, wäre Bayern wohl einer der Favoriten um die Gunst des Franzosen. England ist laut Berater nicht Zidanes "Stil", in Italien ist keine (attraktive) Stelle frei und München bietet die Nähe zu Zidanes Heimat, was ihm sehr wichtig ist.
Antonio Conte (Italien, 49 Jahre, zuletzt beim FC Chelsea): Stand vor kurzem noch bei Real als Lopetegui-Nachfolger hoch im Kurs. Conte hatte wohl zu hohe Forderungen, Interimstrainer Solari bekam den Zuschlag. Und Conte?
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Antonio Conte (Italien, 49 Jahre, zuletzt beim FC Chelsea): Stand vor kurzem noch bei Real als Lopetegui-Nachfolger hoch im Kurs. Conte hatte wohl zu hohe Forderungen, Interimstrainer Solari bekam den Zuschlag. Und Conte?
Der "Telegraph" brachte ihn bei Bayern ins Gespräch. Conte holte bei seinen vergangenen vier Stationen über zwei Punkte im Schnitt. Der Italiener gab zuletzt an, "alle Meisterschaften ein Stück weit" zu verfolgen, möchte aber "bis Juni pausieren".
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Der "Telegraph" brachte ihn bei Bayern ins Gespräch. Conte holte bei seinen vergangenen vier Stationen über zwei Punkte im Schnitt. Der Italiener gab zuletzt an, "alle Meisterschaften ein Stück weit" zu verfolgen, möchte aber "bis Juni pausieren".
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