Fussball

Franck Ribery vom FC Bayern München: Niko Kovacs Fähigkeiten sind "unbezahlbar"

Von SPOX
Franck Ribery arbeitet beim FC Bayern München sehr gerne unter Niko Kovac.
© getty

Franck Ribery vom FC Bayern München hat großes Lob für Trainer Niko Kovac geäußert. "Er hat alle Spielerpersönlichkeiten im Team analysiert, weiß, wie sie ticken, was sie brauchen, wie er mit ihnen reden muss. Das ist unbezahlbar", sagte er dem kicker.

Kovac, der vor kurzem von Eintracht Frankfurt nach München kam, habe laut Ribery "die Persönlichkeit, um eine große Mannschaft zu trainieren." Die Kommunikation sei problemlos, was dem Flügelspieler sichtlich imponiert: "Er hat große Qualitäten."

Er habe "sofort" gefühlt, dass Kovac der richtige Trainer für die Mannschaft sei: "Wenn ich mich mit jemandem verstehe, dann kann er sich auf mich verlassen. Für mich ist Kommunikation das Wichtigste. Die Dinge müssen angesprochen werden."

Ribery: Bei Kovac kein Problem mit Bankplatz

Entsprechend kann Ribery auch damit umgehen, hier und da von der Bank aus zusehen zu müssen: "Mit Niko Kovac passt es wunderbar. Er nimmt mich zur Seite, erklärt mir die Situation, alles kein Problem. Er weiß genau, wie er die Spielzeiten bei mir dosiert."

Bislang oftmals als nicht ganz pflegeleicht gesehen, zeigt sich Ribery unter Kovac ganz handzahm. "Mir ist schon klar, dass ich nicht alle Partien machen kann. Das wäre ja verrückt. Wir brauchen alle Spieler, damit wir unsere Ziele erreichen", sagte er.

FCB und Ribery lagen China-Angebote vor

Solle er selbst nicht zum Einsatz kommen, würde Ribery sich um die jüngeren Spieler kümmern: "Sie sind wie kleine Brüder für mich." Gleichwohl macht er ihnen Feuer im Training: "Wenn es einen Lauf gibt, kann es nicht sein, dass ich mit meinen 35 Jahren schneller bin als der 20-Jährige."

Schließlich soll es am Ende der Saison zum großen Wurf gereicht haben: "Es gab ernsthafte Angebote aus China. Aber ich mag die Bundesliga, die Champions League. Und ich träume davon, sie ein zweites Mal zu gewinnen."

Ribery deutet zweite Karriere beim FC Bayern an

Der 35-Jährige würde für diesen Traum auch noch ein Jahr bei den Bayern anhängen. Aktuell sei das aber "alles noch zu früh" für eine Entscheidung: "Ich würde gerne spielen, bis ich 38 Jahre alt bin. Das kann ich mir gut vorstellen."

Mit Blick auf seinen kongenialen Gegenüber Arjen Robben deutete Ribery an: "Wenn wir gleichzeitig aufhören, dann werden wir eine große Lücke hinterlassen. Aber auch mir werden die Menschen im Verein fehlen. Das ist meine Familie hier. Aber vielleicht komme ich ja zurück."

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