Fussball

Robben rudert nach Unmutsbekundungen zurück: "Wurde überbewertet"

Von SPOX
Arjen Robben rudert nach seinen Unmutsbekundungen zurück.

FC Bayern Münchens Arjen Robben hat seine Unmutsbekundungen nach der Nichtberücksichtigung für die Startelf gegen Besiktas eingeordnet und zugegeben, dass er seine Gedanken nicht hätte äußern sollen.

"Es ist alles ok. Ich finde, dass das Thema ein bisschen überbewertet wurde", sagte Robben im Anschluss ans 0:0 des FC Bayern im Heimspiel gegen Hertha BSC in der Mixed Zone der Allianz Arena. Weiter führte der Niederländer aus: "Da war ein Satz, in dem ich etwas über meine Gefühle und meine Gedanken gesagt habe. Ein, zwei Tage später habe ich mir gedacht, ich hätte das lieber nicht sagen sollen."

Seine Aussagen hätten jedenfalls deutlich weniger Sprengstoff beinhaltet, als es teilweise dargestellt wurde: "Es wäre schlecht, wenn es gegen die Mannschaft gehen würde. Aber das ist nicht der Fall. Ich störe die Mannschaft nicht."

Robben hat "kein Problem" mit Heynckes

Als Spieler dürfe und müsse man sauer sein. Das Wichtige sei, "wenn du in so einem Spiel dann reinkommst, es auch zu zeigen. Das habe ich dann auch gemacht. Das war gut".

Mit Trainer Jupp Heynckes gebe es jedenfalls "überhaupt kein Problem", betonte Robben: "Ich habe großen, großen Respekt vor unserem Trainer und das ist gegenseitig."

Hummels: "Das ist immer ein Medienthema"

Auch Robbens Teamkollege Mats Hummels betonte, dass die Aussagen innerhalb des Teams weniger kritisch aufgenommen worden seien: "Uns stört das nicht. Das ist immer ein Medienthema, in der Mannschaft ist das ganz klein. Das wird mal kurz besprochen, aber nicht groß gemacht."

Natürlich sei es in der aktuellen Situation, in der alle Feldspieler im Kader fit sind, schwierig, dass immer einmal auch Stars auf der Bank oder Tribüne säßen. Allerdings äußerte sich Hummels zuversichtlich: "Wir werden uns alle in den kommenden Wochen und Monaten damit arrangieren, weil wir wissen, dass der Trainer auf keinen Fall einen aus Boshaftigkeit rauslässt, sondern aufstellt, was er für hilfreich hält."

Robben hatte sich am Dienstag unzufrieden gezeigt, nachdem er im Champions-League-Achtelfinale gegen Besiktas nicht in der Startelf gestanden hatte.

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