Fussball

James Rodriguez spricht über Abgang bei Real Madrid: "Es war traurig und hart"

Von SPOX
Mittwoch, 17.01.2018 | 10:39 Uhr
James Rodriguez traf in 111 Pflichtspielen für Real 36 Mal und bereitete 41 Treffer vor

James Rodriguez vom FC Bayern München äußerte sich in einem Interview über seinen Abgang bei Real Madrid, seinen damaligen Trainer Zinedine Zidane und Probleme mit der Presse.

"Es war traurig und hart. Es war mein Traum, aber im Fußball ist es nun mal so: In einem Moment bist du da, wo du sein willst und dann nicht mehr. Und dann kommst du zurück", sagte James gegenüber El Chiringuito über seinen Abgang bei Real Madrid. Dabei zeigte er durchaus Verständnis über die Vorlieben seines Trainers: "Der Start für mich war schwierig, aber jeder Trainer hat seine Spieler und seine Vorlieben - und das respektiere ich."

James über Zidane: "Noch immer mein Idol"

Für Zinedine Zidane hat er derweil nur Lob übrig: "Er ist immer noch mein Idol. Er war ein Topspieler, der jede Menge Qualität hatte", und James ergänzte: "Jeder Trainer hat seine eigenen Vorlieben, aber ich respektiere ihn und man kann nicht sagen, dass er mich unfair behandelt hätte."

Was die aktuelle sportliche Situation bei den Königlichen betrifft, sieht der Kolumbianer diese recht entspannt: "Alle Teams haben mal schlechte Phasen und Real Madrid scheint sich in einer solchen zu befinden. Aber die Saison ist noch lang, sodass sie wieder in die Spur finden können."

Auch wurde James zu einem möglichen Champions-League-Finale zwischen Madrid und Bayern befragt: "Warum nicht? Madrid hat zwar jetzt mit PSG einen harten Gegner, aber in der Champions League glauben sie daran, den Schalter umlegen zu können und weiterzukommen."

Ferner äußerte sich James kritisch gegenüber der spanischen Presse, die "Dinge gesagt habe, die so nicht stimmten". Sie sagten, "ich habe schlecht trainiert und das kann ich nicht akzeptieren, denn ich trainiere sehr viel, mehr als jeder andere. Ich habe ein ruhiges Gewissen, denn ich weiß, dass ich gut trainiert habe". Diese Berichterstattung sei ihm gegenüber "nicht fair" gewesen.

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