Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß

Uli Hoeneß: Als wäre er nie weg gewesen

SID
Donnerstag, 11.05.2017 | 12:52 Uhr
Uli Hoeneß ist als Präsident des FC Bayern wieder voll in seinem Element
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Uli Hoeneß saß entspannt auf der Tribüne des Grünwalder Stadions und plauderte locker über dies und das. Hier ein Lob für die Nachwuchsarbeit von Schalke 04, da eine kleine Spitze gegen RB Leipzig, alles live im TV bei Sport1. Hoeneß war beim Halbfinal-Hinspiel der U19-Bundesliga am Mittwoch zwischen seinem FC Bayern und Schalke (1:3) ganz in seinem Element.

Wie an diesem lauen Frühlingsnachmittag schilderte er seine Sicht der Dinge zuletzt wieder häufiger öffentlich. Ein gutes Jahr nach Ende seiner Haft scheint es, als wäre er nie weg gewesen, seine Aussagen finden Gehör wie eh und je - auch und gerade, weil sie oft kontrovers sind und Hoeneß Menschen mitunter vor den Kopf stößt.

Wie Anfang der Woche, als der Präsident von Bayern München in Liechtenstein darüber sprach, dass eigentlich ein Freispruch in seiner Steueraffäre "völlig normal" gewesen wäre. Ein unglücklicher, für viele instinktloser Auftritt in der Steueroase.

Erlebe die Bundesliga-Highlights auf DAZN. Hol Dir jetzt Deinen Gratismonat

In der Bild verteidigte Hoeneß seine Vorstellung ("Meet the President") vor 108 Gästen in der Hofkellerei des Fürsten, die vor allem im Netz hohe Wellen geschlagen hatte. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Antworten, die ich gegeben habe, kontrovers zu diskutieren sind", sagte er lapidar. Doch genau dies geschieht, wann immer er sich äußert. Und das weiß Hoeneß sehr genau.

Hoeneß hat die Medien im Fokus

Immer wieder in seinem Fokus: "die Medien". Aus Hoeneß' Sicht scheinen Journalisten für einen Großteil der Weltprobleme verantwortlich, sie machten "Theater" wegen des angeblich überalterten Bayern-Kaders, sagte er in Liechtenstein, und als er vor Gericht stand, hätte ein Dutzend Reporter vor seinem Haus in Bussen genächtigt, ihm aufgelauert. Wegen dieser Belästigung will er sich damals entschlossen haben, ins Gefängnis zu gehen, um seiner Familie die Belastung einer Revision zu ersparen.

Hoeneß, das wird bei seinen Auftritten klar, ist noch nicht fertig mit Steuerprozess, Urteil und Haftzeit. All das hat tiefe Wunden gerissen, die anscheinend noch nicht verheilt sind.

Er habe im Gefängnis Dinge erlebt, über die er nicht sprechen wolle, sagte Hoeneß nun auch. "Nachdenklicher und auch demütiger", hätten ihn die Monate hinter Gittern gemacht, sagte Hoeneß seither mehrfach; es finden sich nicht wenige Menschen, die das bezweifeln.

Hoeneß reibt sich an den Gegnern

Hoeneß reibt sich nach wie vor gerne an Gegnern, er scheut auch intern keine Auseinandersetzung etwa mit Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge über die strategische Ausrichtung. Die Nachwuchsarbeit mit dem neuen Leistungszentrum hat er zur Chefsache erklärt - und Chef ist, klar, er, Hoeneß.

Neben einem derart engagierten Präsidenten, der wie zu seinen besten Managerzeiten auch über Visionen plaudert, muss es ein Sportdirektor schwer haben. Das hat auch Philipp Lahm erkannt - und für den Posten abgesagt. "Mein Gefühl sagte mir einfach, Uli Hoeneß ist so sehr voller Tatendrang, da ist, erst mal, kein Platz für mich", sagte er der Zeit.

Der Mann, der den Job ab Sommer macht, wird sich dauerhaft mit Hoeneß arrangieren müssen. Die USA, erzählt Hoeneß bei seinen Plauderrunden gern, leisteten sich einen 70-jährigen Präsidenten - und er selbst sei ja erst 65, ja gefühlt wegen seiner haftbedingten Auszeit sogar wesentlich jünger.

Alle Infos zum FC Bayern München

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung