KHR: "Gab Rekordangebot für Müller"

Von SPOX
Donnerstag, 02.06.2016 | 14:55 Uhr
Karl-Heinz Rummenigge ist überzeugt dass die Preise auf dem Transfermarkt weiter steigen
© getty
Advertisement
NFL
Sa21.01.
US-Kommentar gesucht? DAZN lässt dir die Wahl!
Indian Super League
Mumbai City -
Bengaluru
Copa del Rey
Leganes -
Real Madrid
Primeira Liga
Setubal -
Sporting
Ligue 1
Caen -
Marseille
Championship
Derby County -
Bristol City
Primera División
Getafe -
Bilbao
Primeira Liga
FC Porto -
Tondela
Primera División
Espanyol -
FC Sevilla
Premier League
Brighton -
Chelsea
Championship
Aston Villa -
Barnsley
Primera División
Atletico Madrid -
Girona
Ligue 1
Nantes -
Bordeaux
Premier League
Man City -
Newcastle
Primera División
Villarreal -
Levante
Championship
Sheffield Wed -
Cardiff
Ligue 1
Amiens -
Guingamp
Ligue 1
Montpellier -
Toulouse
Ligue 1
Rennes -
Angers
Ligue 1
Straßburg -
Dijon
Ligue 1
Troyes -
Lille
Premier League
Arsenal -
Crystal Palace (DELAYED)
Primera División
Las Palmas -
Valencia
Premier League
West Ham -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Man United (DELAYED)
Premier League
Stoke -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Watford (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Bromwich (DELAYED)
A-League
Melbourne City -
Adelaide Utd
Primera División
Alaves -
Leganes
Serie A
Atalanta -
Neapel
Eredivisie
Ajax -
Feyenoord
Ligue 1
Nizza -
St. Etienne
Serie A
Bologna -
Benevento
Serie A
Lazio -
Chievo Verona
Serie A
Hellas Verona -
Crotone
Serie A
Sampdoria -
Florenz
Serie A
Udinese -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
FC Turin
Primera División
Real Madrid -
La Coruna
Eredivisie
Heracles -
PSV
Ligue 1
Monaco -
Metz
Premier League
Southampton -
Tottenham
First Division A
Genk -
Anderlecht
Serie A
Cagliari -
AC Mailand
Primera División
Real Sociedad -
Celta Vigo
Primera División
Real Betis -
FC Barcelona
Serie A
Inter Mailand -
AS Rom
Ligue 1
Lyon -
PSG
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern München ist überzeugt, dass sich der Transfermarkt weiterhin verändern wird und die Preise weiter steigen werden. Als Beispiel nennt er den Transfer von Renato Sanches.

Auf bis zu 80 Millionen Euro soll der Preis für Sanches mit Prämien steigen können. Für Rummenigge ist das kein Problem. "Das würde ich mir wünschen, denn dann wäre er ein richtig guter Einkauf", sagte er in der FAZ. Für ihn liegt das an de Entwicklung des Marktes. "Wenn Sie einen Mann mit Weltklassepotential haben wollen, dann müssen Sie früher ins Wasser. Viel früher, als das bislang der Fall war. Sonst sind diese Spieler weg."

Als Hauptgrund für die Entwicklung sieht er die Geldschwemme in der Premier League. "Es ist nun mal inzwischen eine Nation mit fast unendlich Geld auf dem Markt, das treibt die Preise. Die Ablösesummen werden weiter steigen. Vor allem aber die Gehälter, das wird das viel größere Problem für die Bundesliga. Die Spieler wissen heute ganz genau, was in Spanien verdient wird und in Italien und, leider, vor allem in England." Bei Sanches hätte es zu einer ähnlichen Entwicklung kommen können: "Er hatte auch ein Angebot von Manchester United, und wenn wir den Transfer nicht so schnell vollzogen hätten, wäre er in England gelandet."

Die Preisentwicklung sei auch ein Grund gewesen, warum die Bayern eine Verpflichtung von Kevin de Bruyne ablehnten: "Wir hatten das Angebot, De Bruyne im Jahr 2015 für das Jahr 2016 zu kaufen. Bei der Größenordnung, um die es ging, Ablöse plus Gehalt in der Summe weit über 100 Millionen Euro, war uns das Risiko zu hoch. In einem Jahr kann viel passieren, zum Beispiel eine schwere Verletzung. Und wir wussten vor einem Jahr nicht: Brauchen wir 2016 einen wie De Bruyne?" Nach den Verpflichtungen aus dem vergangenen Sommer und dem Sanches-Deal habe sich der Fokus geändert: "Wir haben nun einen Innenverteidiger verpflichtet, Mats Hummels, weil wir offensiv genug Qualität und Quantität haben."

Keine Angst vor unmoralischen Angeboten

Trotz des Unsummen auf der Insel hat Rummenigge kein Interesse an einer Umverteilung der TV-Gelder in Deutschland. "Ich habe immer gesagt, dass wir zum Solidaritätsprinzip bei der Verteilung der TV-Einnahmen stehen. Das wird man nicht großartig verändern können. Ich hoffe nur, dass die Gesamteinnahmen steigen, das würde der ganzen Liga helfen." Gleichzeitig hofft er darauf, dass die Konkurrenz die Lücke zu Bayern und Dortmund schließen kann und somit auch in den oberen Tabellenregionen wieder mehr Spannung zu finden ist.

Die Vertragsverlängerungen von fünf Leistungsträgern sieht Rummenigge als Statement. "Wir wollten die Tür zumachen. Alle Spieler, deren Verträge wir verlängert haben, wären im Ausland sehr gefragt gewesen. Wir wollten demonstrieren, dass Bayern München seine wichtigsten Spieler auf keinen Fall verkaufen wird." Deshalb hat der Klub auch keine Angst vor unmoralischen Angeboten.

Im Falle von Thomas Müller haben die Bayern ein solches bereits abgelehnt. "Wenn wir zu den Herrgottsschnitzern nach Oberammergau gingen und uns einen echten Bayern-Spieler schnitzen ließen, käme Thomas Müller dabei heraus. In der Nähe von München geboren, hier ausgebildet, der Held der Fans. Als wir letztes Jahr ein Wahnsinnsangebot von Manchester United hatten, war das keine Sekunde ein Thema. Dabei hätten wir einen Transferrekord für die Weltgeschichte erzielen können."

Zwar sei es auch für die Bundesliga gut, dass die Vereine von der Insel groß investieren können, doch Rummenigge warnt auch vor den Konsequenzen: "Wir machen einen Fehler, wenn wir denken: In England sitzen nur Idioten, die wir jetzt melken und denen wir die jungen Spieler, die wir ausgebildet haben, teuer verkaufen. Die Strukturen in England holen rapide auf. Dort gibt es bald keinen englischen Trainer mehr in der Premier League ..."

Hoeneß-Zukunft weiter offen

Vor allem die Bayern standen zuetzt vermehrt in der Kritik, dass keine Spieler aus der eigenen Jugend mehr den dauerhaften Sprung zu den Profis schaffen würden. Dieser Problematik verschließt sich auch Rummenigge nicht: "Wir müssen da wieder besser werden und Spieler nach oben bringen. In deutschen Nachwuchszentren wird professionell gearbeitet, vielleicht manchmal zu professionell. Wir müssen aufpassen, dass wir da den Zucker nicht noch hochkant reinblasen."

Gleichzeitig verweist er auf die Spieler, die seit Jahrend im Kader stehen. "Noch haben wir Spieler aus dem eigenen Stall, Müller, Lahm, Badstuber, Alaba." Mit Christian Früchtl (16) habe man zudem großes Torhüter-Talent in der eigenen Nachwuchsschmiede, der bald einen Profivertrag erhalten soll.

Zur Zukunft der Bayern-Führung konnte er noch keine Auskunft geben. "Uli Hoeneß hat sich noch nicht entschieden, ob er als Präsident kandidiert." Auch Rummenigges Vertrag läuft aus, doch er sieht keine Eile, da er kein Spieler mehr ist. Mit einem Augenzwinkern fügt er hinzu: "Sonst wäre ich jetzt auf dem Markt." Ein Angebot aus England habe er zumindest noch nicht erhalten.

Alles zum FC Bayern München

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung