BVB, News und Gerüchte: FC Arsenal bereitet angeblich Angebot für Dan-Axel Zagadou vor

Von SPOX
Dan-Axel Zagadou steht beim FC Arsenal auf dem Zettel.
© getty

BVB-Innenverteidiger Dan-Axel Zagadou soll beim FC Arsenal hoch im Kurs stehen. Außerdem: Nach der enttäuschenden Niederlage gegen Eintracht Frankfurt hat Borussia Dortmund nur noch eine Rest-Chance auf die Champions-League-Qualifikation. Hier gibt es alle News und Gerüchte rund um den BVB.

Anzeige
Cookie-Einstellungen

Hier geht es zu den News und Gerüchten vom 3. April.

BVB, Gerüchte: FC Arsenal bereitet Angebot für Dan-Axel Zagadou vor

Der FC Arsenal soll großes Interesse an Dan-Axel Zagadou haben. Das berichtet Times-Journalist Duncan Castles im "Transfer Window Podcast". "Er wird von Arsenal schon seit einiger Zeit als starke Option für die Innenverteidigerposition verfolgt und beobachtet. Mir wurde gesagt, dass sie aktiv an der Vorbereitung eines Transfers gearbeitet haben, um ihn diesen Sommer aus der Bundesliga zu holen", so Castles.

Trotz seiner Verletzungsanfälligkeit soll der BVB dennoch vom 21-jährigen Innenverteidiger überzeugt sein. Laut den Ruhr Nachrichten sei daher eine Verlängerung seines im Sommer 2022 auslaufenden Vertrags geplant. Der BVB sei prinzipiell davon überzeugt, dass die Gesundheit bei Zagadou nicht zu einem dauerhaften Problem werde - obwohl er aktuell bereits an der dritten schweren Verletzung in jungen Jahren laboriert (Knie-OP).

Sollte der BVB, auch in Hinblick auf das mögliche Verpassen der Champions-League-Qualifikation, doch einen Verkauf anstreben, wäre Zagadou laut Castles für rund 30 Millionen Euro zu haben. "Vielleicht auch weniger, wenn man bedenkt, dass man nur noch ein Jahr Vertrag hat", schob er noch ein.

Bereits 2019 soll Arsenal an Zagadou interessiert gewesen sein. Nach der Verpflichtung von Mats Hummels entschied sich der BVB aber, Abdou Diallo für 32 Millionen Euro an Paris Saint-Germain zu verkaufen. Zagadou schloss sich 2017 dem BVB an, er wechselte damals ablösefrei von Paris Saint-Germain nach Dortmund.

zagadou_600x347

BVB nach Niederlage gegen Eintracht Frankfurt nur eine Rest-Chance auf CL-Quali

Nach der enttäuschenden 1:2-Pleite gegen Eintracht Frankfurt sind die Chancen auf das Erreichen der Champions-League-Qualifikation für den BVB nur noch gering. Sieben Spieltage vor Schluss liegen die Schwarz-Gelben sieben Punkte hinter Eintracht Frankfurt.

"Wir brauchen nicht groß drumherum zu reden und irgendwelche Durchhalteparolen zu schmettern", sagte Trainer Edin Terzic. Auch Mats Hummels wurde danach am Sky-Mikrofon deutlich: "Die ist jetzt klein, das müssen wir so klar sagen. Wenn man realistisch ist, dürfte es selbst mit sechs oder sieben Siegen sehr schwer werden."

Die Dortmunder drohen erstmals seit sechs Jahren den Einzug in die Königsklasse zu verpassen. "Nicht die Champions League zu erreichen, wäre sportlich und finanziell eine Katastrophe. Da sind wir nah dran", sagte Hummels und fügte an: "Logischerweise hat das finanzielle Konsequenzen, und es kann sein, dass man einen nicht kaufen kann, den man haben will, und einen verkaufen muss, den man halten will."

Sportdirektor Michael Zorc zeigte sich ebenfalls enttäuscht über den Auftritt. "Ich habe eine bessere Leistung erwartet", sagte er nach der bereits zehnten Saisonniederlage: "Wir haben zu oft falsche Entscheidungen am Ball getroffen. Wir müssen jetzt im Prinzip jedes Spiel gewinnen, um noch eine Chance zu haben."

BVB: Die Situation im Kampf um die internationalen Ränge

PlatzTeamSp.ToreDiffPkt.
1.Bayern München2779:354464
2.RB Leipzig2748:222657
3.Wolfsburg2746:222454
4.Eintracht Frankfurt2755:371850
5.Borussia Dortmund2755:391643
6.Bayer Leverkusen2745:321343
7.Borussia M'gladbach2746:41539
8.1. FC Union Berlin2640:32838
9.SC Freiburg2740:41-137
10.VfB Stuttgart2647:41636

BVB: Dietmar Hamann zerlegt BVB-Bosse und Erling Haaland

Sky-Experte Dietmar Hamann wurde nach der Niederlage gegen Frankfurt deutlich und holte zum Rundumschlag gegen die Beteiligten beim BVB aus. Bereits vor dem Spiel nannte er das Verhalten von der Haaland-Seite, die vor dem laut Hamann "wichtigsten Spiel der Saison" zu einer Europa-Reise aufbrachen, um sich mit sämtlichen Klubs zu treffen, "taktlos".

Nach dem Spiel präzisierte er seine Aussagen und ging dabei vor allem die BVB-Bosse Michael Zorc und Sebastian Kehl an. "Keiner der beiden war in der Lage, das Verhalten zu verurteilen. Es ist das wichtigste Spiel der Saison. Und sie sind nicht in der Lage, das Verhalten anzuprangern." Ihm fehle vor allem "die Schärfe und Härte" bei den Führungskräften des BVB. Kehl hatte vor dem Spiel lediglich gesagt, Dortmund gehe mit der Situation "entspannt" um.

Die Dortmunder "sollten sich Gedanken machen, warum die Spieler ihnen immer wieder auf der Nase herumtanzen", erklärte Hamann weiter und verwies auf Beispiele wie Pierre-Emerick Aubameyang und Ousmane Dembele, die sich ihren Wechsel erstreikten. "Es ist respektlos, schamlos was sich Haaland und sein Beraterteam erlauben."

Der Ex-Nationalspieler führte noch weiter aus: "Mir fehlt da die Führung von der Vorstandsebene, dass man das nicht anprangert." Hamann sah aber auch Haaland in der Pflicht, die Situation aufzuklären. "Wenn er gehen will, dann soll er gehen. Wenn er gehen will, soll er zu Kehl oder Zorc gehen und sagen, ich will weg - ob wir in die Champions League kommen oder nicht. Er soll froh sein, dass er in Dortmund spielen kann."

BVB: Die kommenden Partien

TerminWettbewerbGegnerHeim/Auswärts
06.04.2021Champions LeagueManchester CityA
10.04.2021BundesligaVfB StuttgartA
14.04.2021Champions LeagueManchester CityH
17.04.2021BundesligaWerder BremenH