Fussball

Julian Nagelsmann von der TSG 1899 Hoffenheim: "In Augsburg haben uns Hooligans durchbeleidigt"

Von SPOX
Julian Nagelsmann wird die TSG 1899 Hoffenheim in Richtung RB Leipzig verlassen.

Julian Nagelsmann von der TSG 1899 Hoffenheim hat von einer Verbal-Attacke von angeblichen Hooligans des FC Augsburg erzählt. Der kommende Trainer von RB Leipzig überstand die Situation aber unbeschadet.

"Wir gehen mit dem Trainerteam immer morgens am Spieltag spazieren. Diese Saison in Augsburg haben uns - ich würde mal behaupten Hooligans - durchbeleidigt", erzählte Nagelsmann der Bild. Seine Kollegen und er wären als "Hopp-Schweine" und "Bullen-Schweine" bezeichnet worden.

Nagelsmann entkam allerdings einer Auseinandersetzung: "Angegriffen haben sie uns nicht. Das hätte ich auch nicht gewollt. Da waren ein paar harte Typen dabei. Das war eine unangenehme Situation, weil du ja nicht weißt, wie die reagieren. Das war einmal in dreieinhalb Jahren."

Julian Nagelsmann zog sich aus Öffentlichkeit zurück

Ansonsten habe er allerdings auch auf Auswärtsfahrten keine negativen Erlebnisse als TSG-Trainer gehabt. Insgesamt müsse er sich inzwischen aber etwas zurückhalten: "Privat bin ich weniger unterwegs, also nicht abends, sondern allgemein. Ich gehe weniger ins Schwimmbad, weniger ins Kino, weniger Essen, weil es einfach anstrengend ist."

Der 31-Jährige sei zwar stets bemüht, alle Wünsche der Fans zu erfüllen, käme aber oft nicht mehr hinterher: "Das ist ja auch schön, die Leute sind schließlich nett. Ich bin nicht kontaktscheu, schicke sie nicht weg, es kostet aber nun mal Zeit."

Julian Nagelsmann fand bei TSG 1899 Hoffenheim gegenseitigen Respekt

Mit dem bevorstehenden Engagement bei RB Leipzig kann Nagelsmann von sich behaupten, "selbstbewusster" und sicherer in seinen Ansichten geworden zu sein. Trotz des Verpassens der Champions League ist er zufrieden mit der zurückliegenden Saison: "Ganz rational gesehen haben wir es diese Saison gut hingekriegt."

Er habe bei der TSG großen gegenseitigen Respekt erlebt und bezeichnete dies als das "größte Glück im Leben." Im Rückblick nannte er den Einzug in die Champions League am 34. Spieltag der Saison 17/18 als schönsten Moment: "Das war brutal emotional."

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