Fussball

Bundesliga: Bayer Leverkusen gegen Eintracht Frankfurt heute im Liveticker zum Nachlesen

Von SPOX
Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen

Zum Abschluss des 32. Spieltages siegt Bayer Leverkusen mit 6:1 gegen die Frankfurter Eintracht. Hier bei SPOX könnt ihr das Duell noch einmal im Liveticker nachverfolgen.

Bayer Leverkusen - Eintracht Frankfurt: Endstand: 6:1 (6:1)

Tore: 1:0 Havertz (2.), 2:0 Brandt (13.), 2:1 Kostic (14.), 3:1 Alario (23.), 4:1 Aranguiz (28.), 5:1 Alario (34.), 6:1 Hinteregger (ET/36.)

Nach Abpfiff: Mit diesen Worten beenden wir die Berichterstattung vom 32. Bundesligaspieltag. Wir danken für das Interesse und wünschen noch einen schönen Sonntagabend sowie einen gelungenen Start in die neue Woche!

Nach Abpfiff: Tabellarisch schließen die Leverkusener zur Eintracht auf, sind punktgleich direkt hinter den Hessen nun Fünfter. Für Spannung im Kampf ums internationale Geschäft also ist gesorgt, der vierte Champions-League-Platz bleibt hart umkämpft. Darüber hinaus müssen die Frankfurter das heute erlebte nun schnellstmöglich aus den Köpfen bekommen, denn bereits am Donnerstag warten große Aufgaben. In der Europa League geht es zum Rückspiel nach London.

Nach Abpfiff: Nach der Torflut aber hielt der zweite Durchgang vergleichsweise Magerkost bereit. Vielleicht zeigten sich die Leverkusener unterbewusst auch gnädig mit dem Gegner, der offensiv weiterhin nicht viel zustande brachte. Hinten brannte es nun deutlich weniger, weil die Hausherren den einen oder anderen Gang zurückschalteten. Dennoch bleib die Werkself die bessere und gefährlichere Mannschaft.

Nach Abpfiff: Unfassbare sieben Tore in 36 Minuten - die erste Hälfte überragte alles in dieser Saison bisher dagewesenen. Bayer Leverkusen spielte wie aus einem Guss. Den Rheinländern gelang nahezu alles. Gefühlt war jeder Schuss ein Tor. Auf der Gegenseite lief bei Eintracht Frankfurt trotz des zwischenzeitlichen Anschlusstreffers beinahe alles schief. Dem setzte das Eigentor von Martin Hinteregger die Krone auf. Angesichts dieser heute vor 30.210 Zuschauern in der ausverkauften BayArena aufeinander treffenden Extreme ergab sich das furiose Pausenergebnis von 6:1.

90.+1. Auch den zweiten Durchgang beendet Robert Hartmann pünktlich. Feierabend in Leverkusen!

89. Auf der Gegenseite versucht sich Filip Kostic von links draußen. Das kurze Eck verfehlt dieser Linksschuss klar.

88. Wegen eines Foul an Charles Aranguiz fängt sich Gelson Fernandes seine neunte Gelbe Karte der Saison ein.

87. Nach einem Zuspiel von Julian Brandt behauptet Kevin Volland mittig in der Box den Ball, dreht sich flink und schießt mit dem rechten Fuß aus etwa 13 Metern deutlich über das Gehäuse von Kevin Trapp.

86. Noch eine Spur gefährlicher ist das, was der gerade eingewechselte Paulinho tut. Dessen Rechtsschuss aus halbrechter Position zischt nur um Zentimeter am langen Eck vorbei.

85. Vielleicht aber gibt es in der BayArena noch einen finalen Knalleffekt. Julian Brandt probiert sich aus der Distanz. Der Rechtsschuss des Nationalspielers wird Beute von Kevin Trapp.

83. Nun verlässt Lucas Alario den Rasen. Paulinho darf die Schlussphase aktiv bestreiten. Damit sind wir mir den Spielerwechseln für heute durch.

82. Da wollen wir einfach mal nach etwas Positivem aus Frankfurter Sicht suchen. In einer statistischen Kategorie haben die Hessen doch in der Tat die Nase vorn. Für 3:1 Ecken aber können sich die Jungs von Adi Hütter natürlich nichts kaufen.

80. Jetzt kommt die Eintracht tatsächlich zu ihrem ersten Torschuss seit Wiederbeginn. Luka Jovic ist nach Zuspiel von Timothy Chandler der Absender. Lukas Hradecky stellt der Serbe damit nicht ernsthaft auf die Probe.

78. Zwischenzeitlich hatte die Werkself noch einmal Fahrt aufgenommen. Nachdem Zählbares dabei ausblieb, haben die Hausherren nun wieder mindestens einen Gang zurückgeschaltet. Und so plätschert die Partie vor sich hin.

76. Gar nicht auszudenken, sollte die zweite Hälfte hier völlig ohne Treffer über die Bühne gehen. Nachdem Bayer im ersten Durchgang mit sechs erzielten Toren einen Bundesligarekord einstellte. Letztmals gelang dieses Künsstück Borussia Mönchengladbach 1978. Damals fertigten die Fohlen den BVB mit 12:0 ab, legeten also nach der Pause noch mal sechs Stück nach. Davon sind wir heute ein ganzes Stück entfernt.

74. Dann geht der Ex-Leverkusener Danny da Costa vom Rasen, macht Platz für Timothy Chandler. Damit schöpft Adi Hütter sein Wechselkontingent restlos aus. Die Jungs auf dem Feld müssen das jetzt in der Besetzung durchstehen.

71. Ein wirkliches Aufbäumen der Eintracht gibt es nicht. Wie soll das auch funktionieren angesichts des Spielstandes? Die Hessen versuchen nur noch, hier einigermaßen durchzukommen. Und auf der Gegenseite bieten sich vor 30.210 Zuschauern in der ausverkauften BayArena nun wieder zunehmend Gelegenheiten für ein noch größeres Frankfurter Debakel.

69. Vor der Pause so effizient, lassen die Rheinländer jetzt reihenweise Chancen liegen. Nach einer genialen Hackenablage von Lucas Alario hat Julian Brandt freie Bahn, bedient den auf halbrechts mitgelaufenen Kai Havertz, der diesmal nicht schnell genug abschließt und mit seinem Rechtsschuss unter Bedrängnis an Kevin Trapp scheitert.

67. Auf Seiten der Hausherren hat Lars Bender vorzeitig Feierabend. Mitchell Weiser übernimmt.

65. Dann kommt wieder Zug rein. Kevin Volland macht über die linke Seite Tempo, passt flach in die Mitte. Kai Havertz schließt aus etwa 15 Metern direkt mit dem rechten Fuß ab und scheitert mit seinem Flachschuss an Kevin Trapp. Der Eintracht-Keeper sammelt jetzt ein paar Erfogserlebnisse.

64. Einen hohen Ball in den Strafraum versucht Charles Aranguiz zu verarbeiten. Da ist Lars Bender mit dabei und versucht sich per Kopf. Einerseits erwischt Kevin Trapp diesen Ball geradeso vor der Linie, zudem steht Bender im Abseits.

64. Jetzt entwickeln die Gatgeber mal wieder etwas Nachdruck, bedrängen den gegnerischen Strafraum. Doch da wird jetzt regelmäßig ein Pass zu viel gespielt. Die Zielstrebigkeit bliebt auf der Strecke.

61. Mittlerweile läuft hier alles deutlich langsamer ab. Damit bietet sich den Gästen immer die Möglichkeit, sich besser zu stellen. Und so brennt hinten seit Wiederbeginn eigentlich gar nichts mehr an.

60. Für Peter Bosz gibt es keinen Grund, irgendetwas zu riskieren. Daher holt der Bayer-Coach den leicht angeschlagenen Sven Bender vom Feld und bringt Aleksandar Dragovic.

58. Was die Leverkusener bei diesem Spielstand gar nicht gebrauchen können, sind Verletzungen. Sven Bender hockt jetzt am Boden, muss da mal ein wenig durchschnaufen. Und dann geht es weiter.

56. Dennoch bleibt Bayer die bessere und optisch überlegene Mannschaft. Die Hausherren behalten alles unter Kontrolle und dürfen sich natürlich auch ein wenig generös zeigen. Das gnadenlose Filetieren der Frankfurter wird fürs Erste eingestellt.

54. Den Hessen wird es recht sein, dass der gegnerischen Sturm ein wenig abflaut. Bloß nicht noch mehr Gegentore! Das kann die Eintracht gar nicht gebrauchen - auch im Hinblick auf das Rückspiel in der Europa League.

53. Bayer lässt Ball und Gegner laufen. Die letzte Konsequenz aber versprüht das Team von Peter Bosz jetzt nicht. Doch genau das schien auch in diversen Phasen des ersten Durchgangs so - und dann klingelte es immer und immer wieder.

50. Nach wie vor geht den Rheinländern alles leicht von der Hand. Es läuft einfach. Sofern die Werkself weiter ernsthaft spielt und nicht überheblich wird, sollte alles den gewünschten Verlauf nehmen.

48. Mittlwerweile müssen wir die längste Torlos-Phase in dieser Partie zur Kenntnis nehmen. Schon zwölf Minuten kein Treffer! In der BayArena gibt es erste Entzugserscheinungen.

46. Ohne weitere personelle Veränderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt. Im Versuch einer Notbremse hatte Adi Hütter ja bereits in der 37. Minute einen Doppelwechsel vorgenommen. Immerhin fiel danach kein Tor mehr, womit das vermutlich heute eine der ersten Frankfurter Handlungen neben dem Tor war, die gegriffen hat.

46. Das Runde rollt wieder über das Grüne.

Halbzeit: Welch ein furioser Auftritt von Bayer Leverkusen! Die Werkself brach wie ein Orkan über Eintracht Frankfurt herein. Mit unglaublicher Effizienz setzten die Rheinländer beinahe jeden Schuss in die Maschen. Nach der frühen Führung (2.) legten die Hausherren nach (13.). Doch dann folgte nur 60 Sekunden später die prompte Antwort der Hessen. Zu diesem Zeitpunkt schienen die Gäste noch die Kurve bekommen zu können. Doch nichts da! Keine zehn Minuten später flammte das Feuerwerk noch einmal richtig auf. Beinahe im Minutentakt fielen die Tore. Das Team von Peter Bosz war natürlich die in allen Belangen bessere Mannschaft - mit beinahe 80 Prozent Ballbesitz. Vor allem aber erwiesen sich die Gastgeber als handlungsschneller und griffiger in den Zweikämpfen. In letztere gelangten die Frankfurter zumeist gar nicht erst. Für die Männer von Adi Hütter geht es ab sofort nur noch um Schadensbegrenzung.

45.+1. Trotz der sieben Tore und des spektakulären Spiels hält Robert Hartmann nichts von Nachspielzeit und bittet beinahe pünktlich zur Pause.

44. Dann wird auch noch David Abraham nach einem Foul an Kevin Volland verwarnt. Für den Argentinier ist das die zweite Gelbe Karte der Saison. Eine Sperre droht da nicht mehr.

43. Nun versuchen die Gäste, den Schaden über größere Zweikampfhärte zu begrenzen. Martin Hinteregger setzt sich zu vehement gegen Lars Bender ein und kassiert die erste Gelbe Karte der Partie.

41. Dank dieses offensiven Tornados, der da über die Hessen hereinbricht, arbeitet Bayer natürlich die eigene Tordifferenz auf und macht gegenüber der Eintracht Boden gehörig gut.

39. Nun ereignet sich Außergwöhnliches. Nach einem Zuspiel von Lars Bender verfehlt Julian Brandt mit seinem Rechtsschuss doch tatsächlich das gegnerische Tor und versetzt der Chancenverwertung seiner Mannschaft einen herben Dämpfer.

37. Auch Evan N'Dicka geht runter. Dafür kommt Luka Jovic.

37. Im Angesicht des sich deutlich abzeichnenden Debakels sieht sich Adi Hütter zum Handeln gezwungen. Der Eintracht-Coach versucht mit einem Doppelwechsel zu retten, was nicht mehr zu retten ist. Jetro Willems macht Platz für Mijat Gacinovic.

Hinteregger per Eigentor zum 6:1

36. Toooor! BAYER 04 LEVERKUSEN - Eintracht Frankfurt 6:1. Bei der Werkself klappt alles. Und bei den Hessen geht alles schief. Passend dazu köpft Martin Hinteregger einen Freistoß von Julian Brandt von der rechten Seite im Stile eines Mittelstürmers ins eigene Tor. Staunend schaut Kevin Trapp der Kugel hinterher und versteht vermutlich selbst nicht, was hier gerade geschieht.

Frankfurt fällt auseinander

34. Toooor! BAYER 04 LEVERKUSEN - Eintracht Frankfurt 5:1. Nicht zu fassen! Was haben die den Leverkusenern denn heute verabreicht. Auf dem linken Flügel setzt sich Kevin Volland gegen David Abraham durch, hat dann viel Zeit und Platz. Im Sechzehner setzt sich Luas Alario geschickt nach hinten ab - unbemerkt von allen Frankfurtern. Entsprechdn blank steht der Angreifer und hat keine Mühe das Zuspiel von Volland mit dem linken Fuß aus sieben Metern einzuschießen.

30. Um eine Antwort bemüht sich Jetro Willems, der aus der Distanz mit dem linken Fuß abzieht. Im Strafraum dreht sich Jonathan Tah weg und bekommt den Ball an den Arm. Genau so eine Szene haben wir doch gestern erst gesehen. Da gab es Elfmeter - heute richtigerweise nicht.

Aranguiz mit dem 4:1

28. Toooor! BAYER 04 LEVERKUSEN - Eintracht Frankfurt 4:1. Zack - wieder drin! Julian Brandt steckt den Ball auf halblinks in den Sechzehner kurz zu Charles Aranguiz durch. Obwohl da zahlreiche Frankfurter zugange sind, bekommt keiner von ihnen Zugriff. Zuletzt vermag Makoto Hasebe Charles Aranguiz nicht zu stellen. Der Chilene behauptet den Ball und wuchtet ihn vom linken Torraumeck mit dem linken Fuß oben ins kurze Eck zu seinem zweiten Saisontor.

25. Welch ein Feuerwerk brennen die Rheinländer hier ab. Beinahe jedes Mal, wenn die Jungs von Peter Bosz das Tempo anziehen, wird es gefährlich. Und nahezu immer klingelt es prompt.

Bayer stellt Abstand wieder her

23. Toooor! BAYER 04 LEVERKUSEN - Eintracht Frankfurt 3:1. Weiter geht die wilde Fahrt! Der Ball läuft wunderbar durch die Leverkusener Reihen. Die Gastgeber kommen erneut über links. Kevin Volland bringt die Pille zur Mitte. Da bekommt Kevin Trapp noch die Finger dran. Doch rechts in der Box ist Lars Bender mit von der Partie. Und der zieht die Flanke von der Grundlinie zur Mitte. Lucas Alario ist am Torraum mit dem Kopf zur Stelle. Aufgrnd der kurzen Distanz ist Trapp jetzt chancenlos beim fünften Saisontreffer des Stürmers.

20. Nun beruhigt sich das Geschehen erst einmal ein wenig. Vor allem die Werkself ist bestrebt, wieder die Kontrolle zu übernehmen.

18. Dann versucht sich Wendell aus der zweiten Reihe. Dem Linksschuss fehlt es an Präzision, da muss Kevin Trapp nicht eingreifen.

17. Urplötzlich ist die Eintracht im Spiel, doch Bayer steckt nicht zurück. So entwickelt sich eine vogelwilde Partie. Kevin Volland arbeitet sich erneut links in den Sechzehner und feuert aus spitzem Winkel. Wieder wird es zentral vor dem Kasten gefährlich, doch Makoto Hasebe klärt mit all seiner Ruhe und Erfahrung.

Anschlusstreffer aus dem Nichts

14. Toooor! Bayer 04 Leverkusen - EINTRACHT FRANKFURT 2:1. Praktisch aus dem Nichts schlagen die Gäste mit der ersten vorzeigenswerten Aktion zurück. Einen langen Ball legt Ante Rebic mit dem Kopf ab. Filip Kostic übernimmt und haut die Pille aus etwa 22 Metern einfach mal drauf. Den Linksschuss fälscht Jonathan Tah unhaltbar ins linke Eck ab und ermöglicht dem Serben dessen sechstes Saisontor.

Brandt erhöht auf 2:0

13. Toooor! BAYER 04 LEVERKUSEN - Eintracht Frankfurt 2:0. Nochmals taucht Bayer links in der Box auf, Kevin Volland passt flach in die Mitte. Dort behält Lars Bender die Übersicht, spielt zurück zu Charles Aranguiz. Der Chilene schießt aus halbrechter Position - oder ist das doch ein Pass. In jedem Fall landet die Kugel sechs Meter vor dem Tor beim völlig freistehenden Julian Brandt, der den rechten Fuß hinhält, ohne Mühe einnetzt und seinen sechsten Saisontreffer erzielt.

13. Jetzt bringt die Werkself mal wieder etwas mehr Zug rein, schafft es mal wieder ind en Sechzehner.

10. Und so beruhigt sich das Geschehen auf dem Rasen. Zumindest die Zuschauer jedoch - so sie es denn mit den Hausherren halten - strahlen für den Moment Zufriedenheit aus.

8. Überrannt also werden die Frankfurter nicht. Obwohl Leverkusen das Spiel klar beherrscht, strahlen die Gastgeber dabei keinerlei Zielstrebigkeit mehr aus. Weitere Torannährungen gibt es daher nicht.

6. Bayer gibt mit der Führung im Rücken klar den Ton an, profitiert dabei vom gewachsenen Selbstvertrauen aus dieser erfolgreichen Szene, aber auch von der Tatsache, dass die Eintracht jetzt erst einmal bestrebt ist, den Laden hinten sortiert zu bekommen.

4. Nach dem frühen Rückschlag wird das für die Hessen nun eine ganz besonders herausfordernde Aufgabe. Nach dem Europapokalspiel am Donnerstag muss nun auch viel Überwindung her, um sich heute richtig quälen zu können.

3. Für den Jung-Nationalspieler ist das bereits der 15. Saisontreffer in der Bundesliga. Kai Havertz ist damit nun Leverkusens alleiniger Toptorjäger vor Kevin Volland.

Havertz mit dem schnellen 1:0 für Bayer

2. Toooor! BAYER 04 LEVERKUSEN - Eintracht Frankfurt 1:0. Blitzschnell spielt die Werkself nach vorn. Julian Brandt schickt über die linke Seite Charles Aranguiz in den freien Raum. Die Gäste sind hinten unsortiert, bekommen die Lücken nicht geschlossen. Die Flanke des Chilenen in die Mitte kommt bei Kai Havertz an, der direkt an der Strafraumkante enorme Freiräume genießt, den Ball in Ruhe annehemen kann. Der anschließende Linksschuss aus zentraler Position zischt unhaltbar ins rechte untere Eck.

2. Überschaubar frühlingshaft präsentieren sich die Temperaturen im Rheinland. Gerade zehn Grad zeigen die Thermometer an. Zumindest der Himmel zeigt sich derzeit einigermaßen freundlich und lässt uns auf einen trockenen Abend hoffen. Gut bespielbar präsentiert sich der Rasen. Und auf den Rängen der BayArena haben sich etwa 30.000 Zuschauer eingefunden.

1. Es ist angerichtet. Mit einem herzhaften Pfiff gibt Robert Hartmann die Partie frei, der Ball setzt sich umgehend in Bewegung.

Vor Beginn: Kurz vor Spielbeginn blicken wir auf das Unparteiischengespann. An der Pfeife agiert Robert Hartmann. Der 39-jährige Referee steht vor seinem 96. Bundesligaeinsatz und erhält dabei Unterstützung von den Assistenten Christian Leicher und Markus Schüller.

Vor Beginn: Der Blick zurück: Die Hinrundenbegegnung vom 15. Spieltag entschied die Eintracht vor heimischer Kulisse mit 2:1 für sich. In der Rückrunde jedoch agierten beide Mannschaften bisher auf Augenhöhe, holten aus ihren 14 Partien jeweils 27 Punkte. Somit verspricht das heute, ein richtig enges Spiel zu werden.

Vor Beginn: Peter Bosz hat die kommende Aufgabe fest im Blick: "Wir müssen versuchen gegen Frankfurt zu gewinnen, uns jetzt voll auf dieses Spiel konzentrieren und fokussieren. Und das machen wir auch. Wir müssen eine Top-Leistung bringen." Einen Kräfteverschleiß erwartet der Bayer-Coach beim Gegner nicht unbedingt. "Ich glaube, dass es nicht nur müde macht, sondern auch Energie geben kann. Schließlich passiert es nicht so häufig, als Spieler in einem Europapokal-Halbfinale zu stehen."

Vor Beginn: Adi Hütter schaut mit folgenden Gedanken auf die Partie voraus: "Bayer 04 Leverkusen hat eine Top-Mannschaft. Sie sind technisch gut und laufstark, haben viel Tempo und verfügen über eine gute Spielanlage. Sie haben sehr viel Präsenz in der Offensive. Wir müssen die Personalauswahl abwarten. Mit Volland, Alario, Havertz oder Brandt haben sie viele gefährliche Spieler auf dem Platz. Für Leverkusen ist es ein Big Game - für uns auch. Mit einem Sieg könnten wir uns in eine super Richtung orientieren."

Vor Beginn: Auf der Gegenseite muss die Eintracht mit der Doppelbelastung durch den Europapokal klarkommen. Das zehrt an den Kräften, womit sich in gewisser Weise auch die zuletzt drei sieglosen Partien in der Bundesliga begründen lassen. Doch gerade in der Endphase der Saison gilt es, keine Punkte mehr zu verschenken. Zumindest auswärts gelang das den Hessen in der jüngeren Vergangenheit recht gut. In der Fremde stehen sieben Spiele ohne Niederlage zu Buche. Letztmals ging man im Dezember bei der Hertha als Verlierer vom Platz.

Vor Beginn: Und die Werkself ist aktuell gut drauf. Drei Siege in Folge stehen zu Buche - die jedoch allesamt gegen Mannschaften aus den unteren Tabellenregionen. Eine stabile Heimserie haben die Rheinländer nicht vorzuweisen, denn vor dem 2:0-Erfolg gegen Nürnberg kassierten die Männer von Peter Bosz Mitte März und Anfang April gegen Bremen und Leipzig in der BayArena zwei Pleiten in Folge. Sonderlich heimstark sind die Leverkusener ohnehin nicht.

Vor Beginn: Zum Abschluss des 32. Spieltages geht es in unserer letzten Sonntagspartie um Einiges. Gerungen wird um die Plätze im internationalen Geschäft. Auf europäischer Bühne wollen beide Klubs gern auch in der kommenden Saison wieder dabei sein. Ob Champions oder Europa League - noch ist für beide alles drin. Aber natürlich weist die Eintracht als Tabellenvierter die bessere Position auf. Da lockt die Königsklasse bei derzeit zwei Punkten Polster auf Mönchengladbach und Wolfsburg. Bayer ist momentan Achter, könnte mit einem Sieg heute allerdings punktemäßig mit den Frankfurtern gleichziehen - wegen des schlechteren Torverhältnisses aber nicht vorbei rutschen.

Vor Beginn: Vier Umstellungen nimmt Adi Hütter nach dem Europa-League-Auftritt am Donnerstag vor. Anstelle von Simon Falette, Mijat Gacinovic, Luka Jovic (alle Bank) und Sebastian Rode (Zehenstauchung) rücken Evan Ndicka, Jetro Willems, Almamy Toure und Ante Rebic in die Frankfurter Anfangsformation.

Vor Beginn: Auf Seiten der Gastgeber gibt es im Vergleich zum letzten Punktspiel eine Veränderung. Mitchell Weiser muss heute mit einem Platz auf der Bank vorliebnehmen. Dafür rutscht Lars Bender in die Leverkusener Startelf.

Vor Beginn: Doch das Leben in der Bundesliga findet bekanntermaßen nicht im Konjunktiv statt. "Entscheidend is' immer noch auf'm Platz", sagte schon Alfred "Adi" Preißler. Denn mit Bayer Leverkusen wartet ein echter Prüfstein auf die SGE. Während Frankfurt durch die Doppelbelastung in der Europa League und dem knallharten Hinspiel-Fight im Halbfinale gegen den FC Chelsea kräftemäßig auf dem Zahnfleisch geht, kommt die Werkself mit der breiten Brust von drei Siegen in Folge und der Hoffnung auf die Champions League ins Spiel.

Vor Beginn: Die Ausgangslage vor dem Spiel ist klar: Die Frankfurter Eintracht hat heute nach dem Remis zwischen Gladbach und Hoffenheim die Chance, einen Riesenschritt in Richtung Champions-League-Qualifikation zu machen. Bei einem Sieg hätte die SGE zwei Spieltage vor Schluss fünf Punkte Vorsprung auf die Gladbacher. Aufgrund des klar besseren Torverhältnisses gegenüber Wolfsburg und der Elf vom Niederrhein würde ein Punkt aus den noch ausstehenden Spielen gegen Mainz und Bayern für die Königsklasse reichen.

Vor Beginn: Herzlich willkommen zum abschließenden Spiel des 32. Spieltags in der Fußball-Bundesliga zwischen Bayer 04 Leverkusen und Eintracht Frankfurt. Anstoß der Partie ist um 18 Uhr in der Leverkusener BayArena. Der Unparteiische der Begegnung ist Robert Hartmann.

Bayer Leverkusen gegen Eintracht Frankfurt: Die Aufstellungen

Eintracht Frankfurt geht aufgrund der Doppelbelastung mit Europa League und Bundesliga kräftemäßig auf dem Zahnfleisch. Der Hinspiel-Fight gegen den FC Chelsea im Halbfinale hat nochmals an den Kräften gezehrt. "Bei Seppl Rode war es glaube ich am Schlimmsten", sagte Eintracht-Trainer Adi Hütter auf der Pressekonferenz am Freitag vor dem Spiel in Leverkusen.

"Der hat sich schon vor der Pause den rechten Zeh verstaucht, dann kriegt er einen Schlag aufs Auge, hat ein blaues Auge. Dann Dopingkontrolle bis in die frühen Morgenstunden. Wenn man ihn heute anschaut, glaubt man, er war im Boxring und musste über zwölf Runden gehen", sagte Hütter über Rode, der beim heutigen Aufeinandertreffen ausfallen wird.

Auch Sebastien Haller, der seit Wochen an einer mysteriösen Bauchmuskelverletzung laboriert, wird nicht zur Verfügung stehen. "Die Therapie ist gut angeschlagen. Wir haben intern diskutiert und sind sehr zuversichtlich, dass er in dieser Saison noch einmal spielt. Für Leverkusen ist er kein Thema, aber vielleicht reicht es schon fürs Rückspiel gegen Chelsea", sagte Hütter.

Während die Eintracht also mit ein paar personellen Dellen nach Leverkusen reist, kann Bayer-Trainer Peter Bosz fast auf die gesamte Kaderbreite zurückgreifen. Lediglich Karim Bellarabi (Muskelsehnenverletzung), Leon Bailey (Muskelverletzung) und der Langzeitverletzte Joel Pohjanpalo fehlen. Mitchell Weiser nimmt zunächt jedoch auf der Bank Platz

So lassen Hütter und Bosz ihre Mannschaften auflaufen:

  • Bayer Leverkusen: Hradecky - Tah, S. Bender, Wendell - Aranguiz, Baumgartlinger, L. Bender - Havertz, Brandt, Volland - Alario
  • Eintracht Frankfurt: Trapp - Toure, Abraham, Hinteregger, N'Dicka, Willems - G. Fernandes, Hasebe - da Costa, Kostic - Rebic

Bayer 04 vs. Eintracht Frankfurt heute live im TV oder LIVE-STREAM

Das abschließende Duell des 32. Spieltags am heutigen Sonntag zwischen Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt wird ausschließlich im Pay-TV zu sehen sein. Sky hat die eklusiven Übertragunsgrechte für diese Partie. Lediglich die Freitags- und Montagsspiele, sowie ein optionales frühes Sonntagsspiel überträgt der Sportsender Eurosport.

Neben der herkömmlichen Ausstrahlung im TV bietet Sky seinen Kunden via Sky Go auch einen Livestream zum Spiel an. Eine halbe Stunde vor Anpfiff der Begegnung startet der Pay-TV-Sender mit der Vorberichterstattung.

Bayer 04 Leverkusen - Eintracht Frankfurt: Highlights zum Spiel

Alle Highlights des Duells um Europa zwischen Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt sind bereits 40 Minuten nach Abpfiff bei DAZN abrufbar. Der Streaming-Dienst bietet darüber hinaus zu allen Partien des 32. Spieltags die Highlights sowie ein Matchday-Feature mit exklusiven Stimmen an.

Ein Abonnement bei DAZN kostet lediglich 9,99 Euro im Monat und ist jederzeit kündbar. Hier geht's zum kostenlosen Probemonat.

Bundesliga-Tabelle: SGE und B04 im Kampf um Europa

Neben Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen dürfen sich noch drei andere Teams berechtigte Hoffnungen auf die Champions-League-Qualifikation machen. Borussia Mönchengladbach und die TSG 1899 Hoffenheim nahmen sich am 32. Spieltag durch ein 2:2 jedoch gegenseitig die Punkte weg, während Wolfsburg dei Punkte gegen Nürnberg einfuhr und wieder mitten drin im Kampf um die Königsklasse ist.

Werder Bremen kam gegen Borussia Dortmund zwar zu einem achtbaren Unentschiedenm, hat allerdings zwei Spieltage vor Schluss vier Punkte Rückstand auf die Europa-League-Ränge und wohl keine Chance mehr, noch einzugreifen.

PlatzTeamSp.ToreDiffPkt.
1.Bayern München3283:315274
2.Borussia Dortmund3276:423470
3.RB Leipzig3262:273565
4.Eintracht Frankfurt3158:352354
5.Borussia M'gladbach3251:401152
6.Wolfsburg3254:46852
7.TSG Hoffenheim3268:472151
8.Bayer Leverkusen3157:49851
9.Werder Bremen3255:48747
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung