Fussball

BVB - Effenberg fordert von Favre: Götze das "absolute Vertrauen" schenken

SID
Lucien Favre (l.) muss Mario Götze das "absolute Vertrauen" schenken, findet Stefan Effenberg.

Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg kann sich vorstellen, dass der 2014er-WM-Held Mario Götze der entscheidende Faktor zugunsten von Borussia Dortmund im Titelrennen mit Bayern München sein wird.

"Er kann die Meisterschaft entscheiden und gleich zwei Vereinen zeigen, dass er wieder ganz der Alte ist - seinem ehemaligen Verein und seinem aktuellen", schrieb der 50-Jährige in seiner Kolumne auf dem Onlineportal t-online.de.

Effenberg weiter: "Nach all den Zweifeln, die es in den vergangenen Jahren an ihm gab, wäre das eine Wahnsinns-Geschichte."

Voraussetzung für Effe wäre allerdings, dass BVB-Trainer Lucien Favre Götze nicht nur spielen lässt, sondern ihm "das absolute Vertrauen schenkt. Sollte das nicht der Fall sein, könnte ich nur mit dem Kopf schütteln", so Effenberg.

Effenberg findet Favre-Aussage "bedenklich"

Die Aussage des Schweizer Fußballlehrers nach der 2:4-Pleite im Revierderby gegen Schalke 04, als er den Titel für die Borussia abgeschrieben hatte, kann Effenberg nicht nachvollziehen.

Dieser habe eine Feststellung getroffen, "die absolut bedenklich ist. Er hat damit ein verkehrtes Zeichen gesendet an das Publikum und die ganze Stadt. Das mag Taktik gewesen sein. Als Beteiligter muss ich aber immer bis zur letzten Sekunde an den Erfolg glauben, das bin ich doch dem Verein und den Fans schuldig", schrieb Effenberg.

Effenberg sieht FC Bayern im Vorteil

Der einstige Bayern-Kapitän sieht allerdings seinen Ex-Klub aus München grundsätzlich in der besseren Ausgangsposition: "Der FC Bayern hat in Lewandowski, Gnabry oder Coman einfach mehr Waffen als Dortmund. Die Bayern haben einen leichten Vorteil. Sie haben es selbst in der Hand. Sie können sich auch ein Unentschieden leisten."

Die bessere Tordifferenz spricht ebenfalls für den FC Bayern.

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