Fussball

VfB - Hitzlsperger: Weinzierl? "Ein Bekenntnis ist im Fußball fehl am Platz"

Von SPOX
Thomas Hitzlsperger ist Sportvorstand beim VfB Stuttgart.

Thomas Hitzlsperger hat ein klares Bekenntnis zu Trainer Markus Weinzierl abgelehnt. Der Sportvorstand des VfB Stuttgart sprach außerdem über die Suche nach einem Sportdirektor.

"Ein Bekenntnis ist im Profigeschäft Fußball, egal zu welchem Zeitpunkt, fehl am Platz", sagte Hitzlsperger der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten: "Die Tendenz der Leistungen zeigt nach oben, und der Austausch mit Markus Weinzierl ist offen und ehrlich. Wir denken auch gemeinsam in die Zukunft. Zudem ist es unser Ziel, diese Kontinuität aufrechtzuerhalten. Das ist mein Bekenntnis."

Der VfB sammelte aus den vergangenen vier Partien immerhin fünf Punkte. Aktuell belegen die Schwaben Relegationsplatz 16, der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsrang beträgt drei Zähler, der Vorsprung auf den ersten direkten Abstiegsplatz sechs Punkte.

Hitzlsperger, der das Amt als Sportvorstand erst im Februar von Michael Reschke übernommen hat, steckt in einer komplizierten Situation. Einerseits muss sich der 36-Jährige auf den Abstiegskampf konzentrieren, andererseits will die Zukunft gewissenhaft geplant werden. Deshalb sucht der gebürtige Münchner einen Sportdirektor.

VfB: Hitzlspergers Suche nach einem Sportdirektor

"Ich suche einen starken Partner und bin erfreut darüber, wie viele sehr gute Leute sich vorstellen können, für den VfB zu arbeiten. Es gibt aktuell mehrere Kandidaten - darunter welche, die zwar attraktive Alternativen besitzen oder in guten Jobs arbeiten, die sich aber denken: Da ist die Chance beim VfB, der zwar derzeit seine Schwierigkeiten hat, bei dem aber künftig einiges möglich ist", erklärte Hitzlsperger.

Der frühere Mittelfeldspieler, der 2007 mit den Stuttgartern Deutscher Meister wurde, hat großen Respekt vor der Verantwortung bei der Kaderplanung, wie er einmal mehr klarstellte.

"Ich habe vom ersten Tag an gesagt: Ich brauche Unterstützung, jemanden, der das schon gemacht hat. Die Stärken und Schwächen der Spieler kann ich sehr gut einschätzen. Auch der Trainer bringt seine Vorstellungen und Erfahrungen ein - und wir verfügen über eine erfahrene Scouting-Abteilung. Aber einen Kader mit 23 bis 25 Spielern zusammenzustellen, das ist noch mal eine ganz andere Kunst", so Hitzlsperger.

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