Fussball

Peter Peters vom FC Schalke 04: "Gibt Parallel-Plan für die 2. Liga"

Von SPOX
Der FC Schalke 04 hat auch das Debüt unter Rückkehrer Huub Stevens verloren.

Der FC Schalke 04 hat sich aufgrund der bedrohenden Tabellensituation mit einem möglichen Abstieg beschäftigt. Finanzvorstand Peter Peters erklärte, dass enstprechende Pläne für den sportlichen Extremfall vorliegen würden.

"Es gibt einen Parallel-Plan für die 2. Liga", sagte Peters der WAZ. Der FC Schalke 04 hatte am Montag seinen Geschäftsbericht für das Jahr 2018 vorgelegt und dabei einen Rekordumsatz sowie Rekordgewinn nach der Vize-Meisterschaft vermeldet.

Nach 26 Spieltagen der neuen Saison droht allerdings der Abstieg. Sollte die Rettung mit Huub Stevens als neuem Cheftrainer nicht gelingen, wäre Schalke aber laut Peters vorbereitet. Bis zum 31. März sind abstiegsgefährdete Bundesligisten dazu verpflichtet, bei der DFL ihre Unterlagen für die 2. Liga einzureichen.

FC Schalke 04 rechnet mit Klassenerhalt

Als wirklich realistisches Szenario erkennt Peters den Abstieg allerdings nicht an. "Wir gehen davon aus, dass wir die Klasse halten. Und danach werden wir die Mannschaft umbauen", kündigte er an. Im kommenden Jahr sei anschließend das "obere Drittel der Tabelle" wieder das erklärte Ziel.

Aktuell hat Königsblau nur drei Punkte Vorsprung auf den Tabellen-16. VfB Stuttgart. In den ausstehenden acht Ligaspielen trifft Schalke noch auf den Vorletzten Hannover 96, Schlusslicht Nürnberg und am letzten Spieltag der Saison auf Stuttgart.

Als finanziell problematisch könnte sich ein Abstieg für Schalke insbesondere aufgrund der nicht unerheblichen Verbindlichkeiten von 219 Millionen Euro erweisen. Schalke ist als eingetragener Verein auf Anleihen angewiesen, können doch keine Anteile verkauft werden.

FC Schalke 04: Verbindlichkeiten bei Abstieg ein Problem?

Entsprechend könnte die Tilgung der Verbindlichkeiten zum Problem werden, sollte der Umsatz stark zurückgehen. Damit rechnet Schalke aktuell selbst als Bundesligist. Laut Bild wird mit einem Rückgang von circa 100 Millionen Euro Umsatz gerechnet. Ein Verlust von zehn bis 20 Millionen Euro droht.

Peters erkennt die Alarmsignale: "Andere Vereine wie Frankfurt machen es mit weniger Mitteln besser." Der Umbau der Mannschaft wird sich zu einem großen Teil aus Spielerverkäufen finanzieren müssen. "Dieser Verein hat die Möglichkeit, immer im oberen Drittel mitzuspielen. Es geht darum, die Mittel richtig einzusetzen", sagte Peters.

Die Tabelle der Bundesliga

PlatzTeamSp.ToreDiffPkt.
1.Bayern München2668:274160
2.Borussia Dortmund2664:303460
3.RB Leipzig2644:202449
4.Borussia M'gladbach2645:311447
5.Eintracht Frankfurt2651:302146
6.Bayer Leverkusen2647:40742
7.Wolfsburg2644:39542
8.Werder Bremen2646:38839
9.TSG Hoffenheim2650:381238
10.Hertha BSC2640:39135
11.SC Freiburg2637:42-531
12.Fortuna Düsseldorf2633:50-1731
13.1. FSV Mainz 052627:45-1830
14.FC Augsburg2637:47-1025
15.Schalke 042627:44-1723
16.VfB Stuttgart2626:56-3020
17.Hannover 962624:61-3714
18.1. FC Nürnberg2619:52-3313
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