Fussball

Max Eberl: "Hoffentlich wird der FC Bayern nicht zum zweiten ManUnited"

Von SPOX
Max Eberl warnt den FC Bayern vor dem Umbruch auf Führungsebene.

Max Eberl prognostiziert dem FC Bayern München einen schwierigen Führungswechsel. Als mahnendes Beispiel nennt der Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach Manchester United.

Mit dem Abschied von Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge steht dem deutschen Rekordmeister in den kommenden Jahren der Beginn einer neuen Ära bevor. "Der FC Bayern ist ihr Lebenswerk. Wenn sie eines Tages nicht mehr an der Kommandobrücke stehen, wird der FC Bayern anders sein", sagte Eberl im Interview mit der tz.

Dass solch prägende Vereinsikonen nicht immer eins zu eins ersetzt werden können, zeige ein "mahnendes Beispiel" aus England: "Hoffentlich wird der FC Bayern nicht zum zweiten Manchester United."

Eberl sah bei den Red Devils nach dem Abschied des langjährigen Trainers und Managers Sir Alex Ferguson einen Identitätsverlust: "Er hat den Klub 25 Jahre lang an die Weltspitze geführt – und dann geht innerhalb von drei Jahren alles verloren, was dieser Klub je verkörpert hat."

Hoeneß und Rummenigge werden ein vergleichbares Szenario zwar "unter allen Umständen verhindern wollen", leicht werde das jedoch nicht, "da sie zwei prägende Persönlichkeiten sind".

Eberl über FC Bayern: "Verein meines Herzens"

Für Eberl ist klar: Die Nachfolger der Bayern-Bosse treten in "verdammt große Fußstapfen". Zuletzt kristallisierte sich ein Duo aus Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic als kommende Bayern-Spitze heraus. Aber auch Eberl wurde immer wieder beim FC Bayern gehandelt.

Ein Wechsel vor dem Auslaufen seines Vertrags bei Gladbach (Juni 2022) gilt als unwahrscheinlich. "Einen neuen Schritt" kann sich Eberl danach aber durchaus vorstellen – möglicherweise auch bei seinem Jugendverein FC Bayern: "Ich bin 13 Jahre dort gewesen und meine Ausbildung zum Menschen und zur Persönlichkeit habe ich neben meinen Eltern vor allem diesem Klub zu verdanken. Es ist ein Verein meines Herzens."

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