Fussball

Bundesliga: Hannover-Manager Heldt schimpft über Hernandez-Deal: "Pfui Teufel"

Von SPOX
Kann mit den 80 Millionen Euro Ablöse für Lucas Hernandez nichts anfangen: Horst Heldt.

Bundesliga-Rekordmeister FC Bayern München macht Lucas Hernandez zum teuersten Verteidiger der Welt und überweist die Rekordsumme von 80 Millionen Euro an Atletico Madrid. Manager Horst Heldt von Hannover 96 hat dafür überhaupt kein Verständnis.

"Das ist schon eine gewaltige Summe. Pfui Teufel. Ich glaube wir sind da alle einer Meinung, dass das mit Geld zu bemessen ist, was ein Fußballer wert ist, nichts mit der Realität zu tun hat", schimpfte er auf der Pressekonferenz vor dem Spiel der Niedersachsen gegen den FC Schalke 04. "Ich würde das nicht bezahlen."

"Für uns bei Hannover 96 ist das ein Jahresetat, was dieser Spieler kostet", klagte Heldt: "Wir haben 17 Millionen in mehrere Spieler investiert. Es ist klar, dass es für viele Vereine immer schwerer wird, da mitzuhalten. Man muss dann versuchen, andere Ideen zu entwickeln."

Gleichzeitig nannte Heldt Alternativen. "Ich stricke mir lieber einen Innenverteidiger, den ich selbst ausbilde. Das ist der gesündere Weg. Da muss ich nicht 80 Millionen Euro in die Hand nehmen", so der 49-Jährige. Wenn das "Geld aber einer hat und das machen will, soll er es machen", schloss Heldt ab.

Die Bayern hatten am Mittwoch die Verpflichtung von Hernandez bekanntgegeben, der damit womöglich Virgil van Dijk als teuersten Defensivspieler der Welt ablöste - dessen Ablöse liegt je nach Medienbericht zwischen 74 und 84 Millionen Euro.

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