Fussball

Gedenkfeier für Rudi Assauer: "Ein richtig guter Freund"

SID
Rudi Assauer wurde in einer Gedenkfeier in Gelsenkirchen verabschiedet.
© getty

Viele Fans und Fußball-Größen haben am Freitag dem langjährigen Schalke-Manager Rudi Assauer die letzte Ehre erwiesen. Zur vom Verein organisierten Gedenkfeier in der Probsteikirche St. Urbanus in Gelsenkirchen-Buer erschienen am Vormittag unter anderem Jahrhunderttrainer Huub Stevens, Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund, Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß und viele Schalker "Eurofighter" von 1997.

"Wir sind unserem Rudi gerecht geworden. Wir haben ihn in einem Rahmen gewürdigt, der seine Verdienste um den Verein herausstellt", sagte Schalke-Boss Clemens Tönnies dem SID. Assauer war am 6. Februar im Alter von 74 Jahren an den Folgen einer Alzheimer-Erkrankung gestorben. "Wir haben alle mit ihm gelitten", sagte Tönnies. Am Dienstag war Assauer im engsten Familienkreis und in Anwesenheit einiger langjähriger Weggefährten in Herten beigesetzt worden.

Schalke 04 lud seine Fans und die Trauergesellschaft nach der Gedenkfeier zu Bratwurst und Bier in die Arena ein. Dort war auf dem Videowürfel auch die Messe übertragen worden. Vorab hatte Hoeneß seinen "richtig guten Freund" bei Sport1 gewürdigt: "Was ihn ausgezeichnet hat, war seine Gradlinigkeit. Was er zugesagt hatte, hat er auch eingehalten. Er war ein Mann mit harter Schale, aber einem sehr weichen Kern."

2012 war bekannt geworden, dass Assauer an Alzheimer erkrankt ist. Seitdem lebte der gelernte Stahlbauschlosser weitestgehend zurückgezogen. In zwei Amtszeiten bei den Schalkern hatte er 1997 den UEFA-Cup sowie 2001 und 2002 den DFB-Pokal gewonnen. In seine Ära fiel auch der Bau der Veltins-Arena.

Seine Manager-Karriere hatte Assauer bei Werder Bremen begonnen, wo er von 1976 bis 1981 tätig war. Zwischen 1964 und 1976 hatte er für Dortmund und Bremen insgesamt 307 Bundesligaspiele bestritten, mit dem BVB gewann er 1966 den Europapokal der Landesmeister.

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