Fussball

BVB in der Bundesliga ohne Marco Reus - Trainer Lucien Favre erkrankt

Von SID/SPOX
Haben aktuell beide mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen: BVB-Superstar Marco Reus und Trainer Lucien Favre.

Trainer Lucien Favre krank, Marco Reus womöglich noch bis zum Champions-League-Duell mit Tottenham Hotspur (Mi., 21 Uhr live auf DAZN) verletzt: Tabellenführer Borussia Dortmund hat vor dem Bundesligaspiel gegen die TSG Hoffenheim am Samstag (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) einige Sorgen. Außerdem stehen die Fans der Schwarz-Gelben aufgrund bei der Begegnung im Fokus.

Favre musste sich am Freitag wegen einer Grippe-Erkrankung bei der Pressekonferenz von Sportdirektor Michael Zorc vertreten lassen. "Lucien hat die letzten Tage schon gekränkelt und konnte kaum sprechen. Jetzt liegt er richtig flach", berichtete Zorc.

"Wir werden am Spieltag entscheiden, ob er auf der Bank sitzen kann. Er wird sonst im Austausch mit seinen Co-Trainern sein, die werden das regeln." Favres Assistenten sind Manfred Stefes und Edin Terzic.

Reus fehlt BVB mindestens gegen Hoffenheim

Marco Reus wird gegen Hoffenheim und möglicherweise darüber hinaus fehlen. Ob der Nationalspieler seine Muskelverletzung im Oberschenkel bis zum Champions-League-Achtelfinalhinspiel am Mittwoch in London auskurieren kann, ist offen. Ob er spielen könne, "werden wir Anfang nächster Woche entscheiden", sagte Zorc. Wer den 29-Jährigen gegen die Kraichgauer ersetzen wird, wusste Zorc noch nicht.

Entwarnung gibt es hingegen bei den Torhütern. Sowohl Roman Bürki als auch Marwin Hitz hatten beim Aus im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Werder Bremen erkrankt gefehlt, Eric Oelschlägel von der zweiten Mannschaft stand im Tor. "Wir haben bei beiden Torhütern begründete Hoffnung, dass sie dabei sind", sagte Zorc.

Fan-Hetze gegen Dietmar Hopp? Zorc: "Verurteilen das aufs Schärfste"

Bei der Begegnung des Bundesliga-Spitzenreiters am Samstag gegen Hoffenheim werden darüber hinaus die Fans der Schwarz-Gelben im Fokus stehen. Bei der Partie in der Hinrunde hatten Anhänger des BVB den Hoffenheimer Mäzen Dietmar Hopp wüst beschimpft und ein Banner mit dessen Konterfei in einem Fadenkreuz präsentiert.

Hopp hat anschließend Zivilklagen in die Wege geleitet und Stadionverbote in Sinsheim ausgesprochen. Der DFB verhängte eine Geldstrafe von 50.000 Euro gegen den Verein und einen Zuschauer-Teilausschluss auf Bewährung. Sollte es am Samstag erneut zu Schmähungen und Beleidigungen gegenüber Hopp geben, droht den Dortmundern womöglich ein Punktabzug.

"Ich kann nicht ausschließen, dass wir, wenn alle anderen Mittel nicht den gewünschten Effekt erzielen, auch über einen Punktabzug nachdenken", sagte Sportgerichts-Vorsitzender Hans E. Lorenz den Ruhrnachrichten.

Zorc verurteilte am Tag vor dem Rückspiel das Verhalten der eigenen Fans im Hinspiel "aufs Schärfste". Es sei "natürlich unsere große Hoffnung, dass es keine Banner und Plakate, die justiziabel sind, geben wird", erklärte Zorc, angesprochen auf die brisante Thematik.

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