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Bundesliga, Stimmen zum 13. Spieltag - Tedesco sauer: "Alle Entscheidungen gegen Schalke"

Von SPOX
Domenico Tedesco war ob der Schiedsrichterentscheidungen verärgert.
© getty

Schalke-Coach Domenico Tedesco sieht seinen Klub nach den Elfmeter-Entscheidungen der letzten Wochen systematisch benachteiligt. Niko Kovac ist nach dem Sieg der Bayern in Bremen zufrieden mit den Fortschritten seines Teams und erklärt, warum er das Spielsystems umgebaut hat. Bei Lucien Favre herrscht Erleichterung. Die Stimmen zum 13. Bundesliga-Spieltag

Hier gibt es alle Stimmen und Reaktionen zum 13. Spieltag der Fußball-Bundesliga von Sky und aus der Mixed Zone.

Eintracht Frankfurt - VfL Wolfsburg 1:2

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): "Ich hatte eigentlich das Gefühl, dass wir das Spiel ganz gut im Griff hatten. Der Rückstand war aber etwas ungewohnt nach den letzten Monaten. Es hat heute nicht sollen sein. Wir haben zu viele gegnerische Konter zugelassen, weil wir etwas zu schlampig gespielt haben. Wir waren nicht so griffig und konsequent wie zuletzt. Trotzdem wäre aufgrund des Spielverlaufs mindestens ein Unentschieden drin gewesen."

Bruno Labbadia (Trainer VfL Wolfsburg): "Wir wollten heute den Lauf der Eintracht unterbrechen. Da hatten wir einfach Bock drauf. Wir haben natürlich gesehen, wie Frankfurt in den letzten Wochen gespielt hat. Die Mannschaft hat sich heute mit einem riesigen Kampf belohnt. Gegen die Eintracht in dieser Verfassung brauchst du am Ende auch ein Quäntchen Glück."

 

RB Leipzig - Borussia Mönchengladbach 2:0

Ralf Rangnick (Trainer RB Leipzig): "Der Schlüssel ist weiter unser Spiel gegen den Ball. Darüber hinaus hat man aber auch gemerkt, wie wertvoll die komplette Besetzung für uns ist. Die Rückkehr von Kevin Kampl, Diego Demme und Marcel Sabitzer war sehr wichtig. Unter dem Strich war das eine starke Mannschaftsleistung gegen einen ausgeruhten Gegner."

Dieter Hecking (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Glückwunsch an RB. Das war ein verdienter Sieg. Aber wir haben auch dazu beigetragen, dass es ein gutes Spiel wurde. Ich kann mir auch nicht erklären, warum wir im Moment immer frühe Gegentore kassieren. Erschwerend kam hinzu, dass RB im Moment sehr gut verteidigt. Jetzt schütteln wir uns, und nächste Woche geht es weiter."

TSG 1899 Hoffenheim - FC Schalke 04 1:1

Domenico Tedesco (Trainer FC Schalke 04) ...

... zum Spiel: "Grundsätzlich haben wir heute eher zwei Punkte verloren. Gegen Porto waren wir überhaupt nicht zufrieden mit der Leistung. Wir hatten den Mut nicht gehabt, heute war es ganz anders. Die ersten zehn Minuten in der ersten Halbzeit waren nicht gut, aber danach hatte ich nicht das Gefühl, dass zum Beispiel Zuber mit Schöpf und Caligiuri zurechtkam."

... zum Handelfmeter: "Mit allem Respekt, aber uns wurde bei der Trainerschulung und bei den Trainertagungen gesagt, wenn die Hand vibriert und eine Spannung hat, ist es kein Elfmeter. Wir akzeptieren es wie es ist. Zu dem Elfmeter, der zurückgenommen wurde, da kann ich nur sagen, dass wir im letzten Jahr gegen Bayern und gegen Hannover jeweils so einen gegen uns bekommen haben. Jetzt wird er zurückgenommen. Alle drei Entscheidungen sind gegen Schalke. Das muss mir einer mal erklären."

... zum anstehenden Revierderby: "Unsere Mannschaft hat die Reisestrapazen gut überstanden. Grundsätzlich habe ich eine mutige Mannschaft gesehen, das ist wichtig, denn so müssen wir auch gegen Dortmund spielen."

... zur Aufstellung von Haji Wright (vor dem Spiel): "Es ist eine Kombination aus einigen Punkten. Die Frische gehört dazu, aber in Porto waren wir mit der Gesamtleistung nicht zufrieden, daher auch mit der Leistung von ein, zwei Akteuren. Daher tut es gut, dem Jungen mal die Chance zu geben, da haben wir heute richtig Bock drauf."

... zur Fitness von Guido Burgstaller (vor dem Spiel): "Der Burgi hat die Pause nicht einfach so bekommen, sondern er konnte am Tag vor dem Abschlusstraining kaum laufen. Es gibt fittere Zustände, aber der Junge ist wie wir ihn kennen. Er stellt sich in den Dienst der Mannschaft, das ist einfach Mentalität und die kommt zum Vorschein."

Bastian Oczipka (FC Schalke 04) ...

... zur Elfmetersituation: "Ich kann mir die Hand nicht abschneiden. Klar geht er an die Hand, aber aus meiner Sicht ist es kein Elfmeter."

... zur Leistungssteigerung in der Bundesliga: "Wir haben letzte Woche gegen Nürnberg schon gezeigt, was in uns steckt. In Porto haben wir das wieder vermissen lassen, aber heute haben wir ein gutes Auswärtsspiel gemacht. Aufgrund der letzten 30 Minuten hätten wir den Sieg auch verdient gehabt."

... zum Revierderby: "Ich freue mich extrem auf nächste Woche und und auf das Spiel. Der eine oder andere wird sich bestimmt nochmal die Spiele aus dem Vorjahr ansehen, da hat einiges gepasst."

Daniel Caligiuri (FC Schalke 04) ...

... zum Spiel: "Wir hatten eine intensive Woche, quasi ein Kurztrainingslager in Porto. Gestern sind wir direkt hierher geflogen. In der Anfangsphase hatten wir Glück. In unserer Phase müssen wir auch mal mit einem Punkt zufrieden sein, das Remis geht in Ordnung."

... zur Entwicklung der Mannschaft: "In den Wochen zuvor hätten wir das Spiel heute noch verloren. Wir gehen zuversichtlich in das Derby. Wir haben den Ball heute gut laufen lassen und haben dann verdient den Ausgleich gemacht."

... zur Elfmetersituation vor dem Ausgleich: "Bei dem Tempo reicht ein kleiner Kontakt aus. Ich habe die Berührung gespürt, aus meiner Sicht ist es ein klarer Elfmeter."

... zu den Saisonzielen: "Unser Ziel war es, in der Champions League und im Pokal zu überwintern. Das ist uns gelungen. In der Bundesliga hatten wir Schwierigkeiten, in die Saison reinzufinden, aber jetzt sind wir auf einem guten Weg. Wir müssen weiter an unsere Stärke glauben. Wir hatten im Team nicht viele Veränderungen, auch wenn Max Meyer und Leon Goretzka wichtige Spieler waren."

... zu seinen Nationalelf-Ambitionen: "Ich kann nichts weiter tun, als meine Leistung abzurufen. Es ist immer noch mein Ziel. Auch wenn ich nicht mehr der Jüngste bin, fühle ich mich immer noch jung. Ich würde mich über einen Anruf freuen."

Julian Nagelsmann (Trainer TSG 1899 Hoffenheim) ...

... zum Spiel: "Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. Wir waren klar besser als der Gegner, die Tore haben gefehlt. Aber wir haben sehr gut verteidigt. In der zweiten Halbzeit hat man gemerkt, dass beiden Teams die Körner fehlen. Es ging hin und her, aufgrund der zweiten Hälfte ist es ein verdientes Remis."

... zum Handelfmeter: "Das ganze Thema Hand ist so diffizil. Ich kann es nicht mehr hören mit der Vergrößerung der Körperfläche. Es ist in der Anatomie so, dass die Arme links und rechts hängen. Da kann auch der Oczipka nichts für."

... zum Elfmeter für Schalke: "Das war ein Elfmeter. Der Stürmer kreuzt rein, Bicakcic will weggehen und schafft es nicht ganz. Das müssen wir anders verteidigen. Bei dem Speed reicht ein kleiner Kontakt. Vorher dürfen wir nicht so aus der Kette rausschießen, weil wir dann den Raum aufmachen und in Unterzahl sind."

Kevin Vogt (Kapitän TSG 1899 Hoffenheim) ...

... zum Spiel: "Unterm Strich können wir mit dem Punkt leben. In der ersten Halbzeit waren wir die aktivere Mannschaft, in der zweiten haben es die Schalker besser gemacht. Es war viel los, die Zuschauer bekamen viel geboten. Das Ergebnis geht in Ordnung."

Alexander Rosen (Sportdirektor TSG 1899 Hoffenheim) ...

... zur Trainersuche (in der Halbzeitpause): "Es ist noch lange Winter. Natürlich machen wir uns intensive Gedanken. Wir haben den großen Vorteil, dass wir unaufgeregt nach einem Trainer schauen und viele intensive Gespräche führen können. Wir werden nicht zu viel Zeit ins Land streichen lassen."

Werder Bremen - FC Bayern 1:2

Niko Kovac (Trainer FC Bayern München) ...

... zur Stimmung im Team: "Die Mannschaft glaubt wieder an sich, sie ist felsenfest davon überzeugt, dass wir es schaffen können. Wenn jeder für den anderen da ist, offensiv und defensiv, sind wir schwer zu bespielen und zu besiegen."

... zu seiner Entwicklung in den letzten Wochen: "Ich reflektiere mich immer, nicht nur als Trainer, sondern auch als Mensch. Wir haben schon einige Sachen gesehen, die wir immer wieder angesprochen haben, aber manchmal reicht das Reden nicht, da muss man auch andere Dinge in den Vordergrund setzen. Das haben wir getan."

... zur Systemumstellung: "Durch die Veränderung, Kimmich in die Mitte zu stellen und Rafinha nach außen, haben wir deutlich an Stabilität gewonnen, weil wir auch mit Doppelsechs gespielt haben. Das haben wir auch in Dortmund schon gemacht, aber dort wurde sie nicht so interpretiert wie ich es mir vorgestellt habe. In den letzten beiden Spielen war es außerordentlich gut, Kimmich und Goretzka ergänzen sich gut."

... zur Verletzung von Ribery: "Er hat einen Schlag gegen den Oberschenkel abbekommen, da macht der Muskel zu. Er hat es rechtzeitig angezeigt. Coman sollte nur zehn, 15 Minuten spielen, dass er aber eine ganze Halbzeit gespielt hat, zeigt, dass unsere Athletiktrainer gute Arbeit geleistet haben."

Serge Gnabry (Doppeltorschütze FC Bayern München) ...

... zur Bedeutung des Sieges: "Wir wissen um die Lage in der Tabelle. Jedes Spiel ist wichtig um die drei Punkte einzufahren und den Rückstand zu verkleinern. Die Siege sorgen für gute Stimmung nach dem Spiel. Es gibt uns Selbstbewusstsein, dass wir die Siege einfahren. Heute war es zwar wieder 2:1, aber wir haben nicht viel zugelassen. Das gibt uns Sicherheit."

... zu seinem zurückhaltenden Jubel: "Ich bin natürlich überglücklich über die zwei Tore und dass ich der Mannschaft helfen konnte. Ich habe aber wenig gejubelt aus Respekt, ich hatte eine super Zeit hier in Bremen."

... zum Konkurrenzkampf: "Wir sind wieder gut besetzt, nachdem Kingsley wieder fit ist. Das ist wichtig für uns, wir brauchen alle Spieler. Der Trainer stellt auf, ich versuche mich in jedem Training zu beweisen. Die anderen haben am Dienstag ein super Spiel gemacht. Es ist die Aufgabe des Trainers, immer wieder aufzustellen."

Manuel Neuer (Kapitän FC Bayern München) ...

... zum Gegentor: "Man sollte die Situation immer für sich bewerten. Es ist eine Flanke zum Tor, die man relativ einfach verteidigen kann. Wir lassen sie aber zu und ich versuche, nah heranzukommen um mich anköpfen zu lassen. Wenn ich im Tor bleibe sind es vier Meter, da habe ich es schwer. Ich wurde ja auch angeköpft, aber nicht entscheidend genug."

Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen): "Man muss anerkennen, dass die Bayern als Mannschaft sehr gut funktioniert haben. So gesehen, haben wir gegen einen sehr guten Gegner verloren. Es war möglicherweise nicht der beste Moment, um gegen dieses Topteam zu spielen."

Max Kruse (Kapitän SV Werder Bremen): "Wir haben ungünstige Gegentore kassiert, das darf uns nicht passieren. Es sind zu einfache Gegentore, wenn du solche gegen die Bayern kriegst, auch in ihrer derzeitigen Situation, verlierst du."

Nuri Sahin (SV Werder Bremen): "Einige Spiele hängen uns nach, wie Mainz oder Freiburg. Nächste Woche müssen wir unbedingt gewinnen, damit wir uns stabilisieren."

Borussia Dortmund - SC Freiburg 2:0

Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund): "Es ist nicht einfach, gegen solche Mannschaften zu spielen. Man muss Geduld bewahren, viel spielen, um die Lücke zu finden. Es war logisch, dass das ein schweres Spiel werden würde. Freiburg hat einen Punkt in München geholt und Gladbach geschlagen. Sie haben sehr kompakt und tief gespielt, für keine Mannschaft der Welt ist es einfach, die Lücke zu finden. Das haben wir gemacht, das war gut."

... über den Stimmungsboykott: "Ich würde alle Spiele am Montag total verbieten. Das ist lächerlich."

Thomas Delaney (Borussia Dortmund): "Wir haben das heute ganz gut gemacht. Es war nicht einfach und vielleicht auch nicht unser bestes Spiel. Wir mussten viel kämpfen, dabei aber immer positiv bleiben. Ich bin sehr zufrieden. Es ist Woche für Woche schwer; wir laufen und arbeiten viel, das geht gut im Moment. Freiburg war defensiv stark und immer gefährlich bei Kontern."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Anfangs waren wir gut organisiert und haben gut gearbeitet. Aber dieses unglaubliche Tempo von Borussia Dortmund ist schwer zu verteidigen. Es war eine ansprechende Leistung, aber insgesamt waren wir nicht gut genug mit dem Ball im Umschaltspiel, ums ins vordere Drittel kommen."

Dominique Heintz (SC Freiburg): "Ich ärgere mich über den Elfmeter. Sancho macht das sehr gut, er hat ein gutes Tempo. Ich berühre ihn glaube ich im letzten Schritt. Schade, dass wir durch den Elfmeter 0:1 in Rückstand geraten. Es tut mir leid für die Mannschaft. Die zwei Chancen, die wir hatten, haben wir nicht gut zu Ende gespielt."

VfB Stuttgart - FC Augsburg 1:0

Markus Weinzierl (Trainer VfB Stuttgart): "Solche Leistungen brauchen wir immer. Solche Leidenschaft müssen wir immer an den Tag legen. Gegen Nürnberg haben wir das schon gezeigt und drei Punkte geholt, heute wieder drei Punkte geholt. Das sind aktuell direkte Konkurrenten, gegen die musst du gewinnen."

Ron-Robert Zieler (Torwart VfB Stuttgart): "In der aktuellen Situation brauchen wir Punkte. Der Sieg tut gut, weil wir Augsburg mit reinziehen und selbst zu Hause etwas geholt haben. Ich hoffe, dass wir bis Weihnachten noch ein paar Punkte holen."

Manuel Baum (Trainer FC Augsburg) ...

... zum Tor: "Ja-Cheol hat den Ball am Fuß, Kempf trifft ihn von hinten, berührt den Ball aber gar nicht. Daraus entsteht ein Tor. Da müsste sich eigentlich der Videoassistent anmelden."

Daniel Baier (FC Augsburg): "Das Problem haben wir seit einigen Wochen. Ich habe auf dem Platz das Gefühl, dass wir mehr vom Spiel haben, aber quasi mit einem Torschuss verlieren wir das Spiel. Wir werden brutal bestraft für die eine Chance, die wir zugelassen haben. Wenn du 20 Versuche brauchst, um nicht einmal dann das Tor zu treffen, wird es schwer, Spiele zu gewinnen."

Hannover 96 - Hertha BSC 0:2

Andre Breitenreiter (Trainer Hannover 96): "Wir haben zu wenig Punkte, das ist auch meine Verantwortung. Wir schaffen es nicht, kleine Fehler abzustellen. Heute haben wir so gewirkt wie lange nicht mehr. Da können wir uns nur gemeinsam herauskämpfen. Wir brauchen Erfolgserlebnisse."

Horst Heldt (Manager Hannover 96): "Wir müssen jetzt die Ereignisse sacken lassen und mit dem Trainerteam auf die Mannschaft einwirken. Das ist keine Qualitätsfrage, sondern ein Kopfproblem. Verunsicherung kommt zustande, wenn man nicht sicher ist und Zweifel hat. Am Ende können nur die Spieler auf dem Platz es umsetzen."

Waldemar Anton (Kapitän Hannover 96): "Natürlich sind wir sehr enttäuscht. Wir müssen das Spiel analysieren und abhaken. Die kommenden Tage müssen wir den Kopf hochnehmen und es besser machen."

Niclas Füllkrug (Hannover 96): "Natürlich war das eine grausame erste Halbzeit, was Körperspannung und Auftritt betrifft. Die zweite Halbzeit war etwas besser, aber so wird es eng. So dürfen wir niemals auftreten."

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "Ich bin sehr zufrieden und wir sollten damit auch zufrieden sein. Nach so einer langen Zeit, in der du viele Tore kassiert hast, ist ein 2:0 ein Top-Ergebnis.."

Davie Selke (Hertha BSC): "Ibisevic und ich verstehen uns auf und neben dem Platz. Wir haben uns gut vorbereitet, haben es gut umgesetzt, vor allem auch gegen den Ball. Einige Chancen nach vorne haben wir auch herausgespielt. Ich kann noch eine Menge von ihm lernen, wir haben uns heute ganz gut ergänzt."

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