Trap, Doll, Auge und Co.: Die legendärsten PK-Ausraster im Überblick

 
Uli Hoeneß und Kalle Rummenigge holten am Freitag zum Rundumschlag gegen Medien und Kritiker des FCB aus. Ihre Abrechnung dürfte schon bald PK-Legendenstatus haben. SPOX zeigt euch die kultigsten Pressekonferenzen der Geschichte.
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Uli Hoeneß und Kalle Rummenigge holten am Freitag zum Rundumschlag gegen Medien und Kritiker des FCB aus. Ihre Abrechnung dürfte schon bald PK-Legendenstatus haben. SPOX zeigt euch die kultigsten Pressekonferenzen der Geschichte.
THOMAS DOLL: "Da lach ich mir doch den Arsch ab!" Im April 2008 platzt dem damaligen BVB-Trainer angesichts der Berichte über seine drohende Entlassung endgültig der Kragen. Besonders die Kritik an seinen Profis bringt Doll maximal in Rage.
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THOMAS DOLL: "Da lach ich mir doch den Arsch ab!" Im April 2008 platzt dem damaligen BVB-Trainer angesichts der Berichte über seine drohende Entlassung endgültig der Kragen. Besonders die Kritik an seinen Profis bringt Doll maximal in Rage.
Zitat Doll: "Vor 13 Monaten ging uns doch allen hier noch der Arsch auf Grundeis. Jetzt auch noch auf meine Spieler loszugehen, ist eine absolute Frechheit. Die sollen jetzt die Kohlen aus dem Feuer holen. Da lache ich mir den Arsch ab.“
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Zitat Doll: "Vor 13 Monaten ging uns doch allen hier noch der Arsch auf Grundeis. Jetzt auch noch auf meine Spieler loszugehen, ist eine absolute Frechheit. Die sollen jetzt die Kohlen aus dem Feuer holen. Da lache ich mir den Arsch ab.“
BRUNO LABBADIA: "Am Arsch geleckt!" Wir schreiben den 7. Oktober 2012. Der VfB Stuttgart steckt tief im Tabellenkeller. Das 2:2 gegen Bayer Leverkusen? Zu wenig für Fans und Medien, die bereits an Bruno Labbadias Stuhl sägen.
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BRUNO LABBADIA: "Am Arsch geleckt!" Wir schreiben den 7. Oktober 2012. Der VfB Stuttgart steckt tief im Tabellenkeller. Das 2:2 gegen Bayer Leverkusen? Zu wenig für Fans und Medien, die bereits an Bruno Labbadias Stuhl sägen.
Diesem platzt auf der PK nach dem Spiel endgültig der Kragen. "Die Trainer sind nicht die Mülleimer von allen", poltert Labbadia, der es nicht mehr akzeptieren könne, "wenn der Trainer wie der letzte Depp dargestellt wird."
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Diesem platzt auf der PK nach dem Spiel endgültig der Kragen. "Die Trainer sind nicht die Mülleimer von allen", poltert Labbadia, der es nicht mehr akzeptieren könne, "wenn der Trainer wie der letzte Depp dargestellt wird."
GIOVANI TRAPPATTONI: Der 10. März 1998 wird den meisten noch lebhaft im Gedächtnis geblieben sein. Der FC Bayern hat soeben 0:1 gegen Schalke verloren und der "Mister" schickt sich an, die Mutter aller PK-Ausraster in die Liga-Historie zu meißeln.
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GIOVANI TRAPPATTONI: Der 10. März 1998 wird den meisten noch lebhaft im Gedächtnis geblieben sein. Der FC Bayern hat soeben 0:1 gegen Schalke verloren und der "Mister" schickt sich an, die Mutter aller PK-Ausraster in die Liga-Historie zu meißeln.
Es war die Geburtsstunde legendärer Satzkonstrukte: "Was erlauben Strunz", "schwach wie eine Flasche leer", "Trainer sei sehe, was passieren im Platz". "Ich habe fertig" schaffte es als Redewendung sogar in den deutschen Sprachgebrauch.
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Es war die Geburtsstunde legendärer Satzkonstrukte: "Was erlauben Strunz", "schwach wie eine Flasche leer", "Trainer sei sehe, was passieren im Platz". "Ich habe fertig" schaffte es als Redewendung sogar in den deutschen Sprachgebrauch.
GIOVANI TRAPPATTONI: Zehn Jahre später platzte Trap erneut der Kragen. Als Trainer von RB Salzburg verabschiedet er sich gegen den SV Mattersburg im Halbfinale aus dem ÖFB-Cup. Journalisten kritisieren daraufhin seine Trainingsmethoden.
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GIOVANI TRAPPATTONI: Zehn Jahre später platzte Trap erneut der Kragen. Als Trainer von RB Salzburg verabschiedet er sich gegen den SV Mattersburg im Halbfinale aus dem ÖFB-Cup. Journalisten kritisieren daraufhin seine Trainingsmethoden.
"Die Erruption eines Vulkans", titelt der Kurier später. "Was verstehen Sie von Training?", fragt Trapattoni wutentbrannt die anwesende Journaille und legt anschließend erst so richtig los.
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"Die Erruption eines Vulkans", titelt der Kurier später. "Was verstehen Sie von Training?", fragt Trapattoni wutentbrannt die anwesende Journaille und legt anschließend erst so richtig los.
STEFAN EFFENBERG: Am 30. November 1999 stoßen Stefan Effenberg die negativen Presseberichte dermaßen sauer auf, dass der Bayern-Star seine "Freunde der Sonne" zurechtweisen musste. Drei Tage zuvor hatte der FC Bayern das Derby gegen 1860 verloren.
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STEFAN EFFENBERG: Am 30. November 1999 stoßen Stefan Effenberg die negativen Presseberichte dermaßen sauer auf, dass der Bayern-Star seine "Freunde der Sonne" zurechtweisen musste. Drei Tage zuvor hatte der FC Bayern das Derby gegen 1860 verloren.
"Einen Stefan Effenberg kann man nicht zerbrechen", mahnte er. Man müsse aufpassen mit dem, was man sage, was man schreibe und wie man das rüberbringe, "denn ich bin einer, der lässt sich das nicht gefallen. Freunde der Sonne."
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"Einen Stefan Effenberg kann man nicht zerbrechen", mahnte er. Man müsse aufpassen mit dem, was man sage, was man schreibe und wie man das rüberbringe, "denn ich bin einer, der lässt sich das nicht gefallen. Freunde der Sonne."
CHRISTOPH DAUM: Die Haarprobe und das "absolut reine Gewissen". Der 10. Oktober 2000 ist ein historischer Tag für die Bundesliga. Medienwirksam hat Daum als Leverkusen-Trainer zu einer PK geladen und seine Unschuld beteuert.
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CHRISTOPH DAUM: Die Haarprobe und das "absolut reine Gewissen". Der 10. Oktober 2000 ist ein historischer Tag für die Bundesliga. Medienwirksam hat Daum als Leverkusen-Trainer zu einer PK geladen und seine Unschuld beteuert.
"Ich tue das, weil ich ein absolut reines Gewissen habe", erklärt Daum damals die Beweggründe für eine freiwillige Haarprobe, um die Doping-Vorwürfe gegen ihn zu entkräften. Das Ergebnis ist bekannt ...
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"Ich tue das, weil ich ein absolut reines Gewissen habe", erklärt Daum damals die Beweggründe für eine freiwillige Haarprobe, um die Doping-Vorwürfe gegen ihn zu entkräften. Das Ergebnis ist bekannt ...
CHRISTOPH DAUM: 17 Jahre später ist Daums Ruf wiederhergestellt, doch als Nationaltrainer Rumäniens verpasst er die WM-Qualifikation. Es folgt die Vertragsauflösung. Fragen nach eben jener Trennung bringen Daum zuvor so richtig auf die Palme.
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CHRISTOPH DAUM: 17 Jahre später ist Daums Ruf wiederhergestellt, doch als Nationaltrainer Rumäniens verpasst er die WM-Qualifikation. Es folgt die Vertragsauflösung. Fragen nach eben jener Trennung bringen Daum zuvor so richtig auf die Palme.
Vor einem Test gegen Chile entlädt sich sein Frust: Daum holt zu einer zweiminütigen Wutrede aus, in der er die anwesenden Journalisten beschuldigt, "verrückte Lügen" zu verbreiten. Er selbst sei rumänischer als viele der Anwesenden.
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Vor einem Test gegen Chile entlädt sich sein Frust: Daum holt zu einer zweiminütigen Wutrede aus, in der er die anwesenden Journalisten beschuldigt, "verrückte Lügen" zu verbreiten. Er selbst sei rumänischer als viele der Anwesenden.
EWALD LIENEN: 24. Oktober 2016: Beim FC St. Pauli liegt der Haussegen schief. Lienen, Trainer des Zweitliga-Schlusslichts, geht zur Abwechslung mal nicht auf die Medien, sondern auf die eigenen Spieler los und spricht ihnen den Kampfgeist ab.
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EWALD LIENEN: 24. Oktober 2016: Beim FC St. Pauli liegt der Haussegen schief. Lienen, Trainer des Zweitliga-Schlusslichts, geht zur Abwechslung mal nicht auf die Medien, sondern auf die eigenen Spieler los und spricht ihnen den Kampfgeist ab.
"Beim ersten Gegentor können FÜNF Spieler klären. Und alle verlassen sich auf den anderen", moniert Lienen, ehe ihn eine Reporterin unterbricht. "Wenn Sie ein Spieler gewesen wären, das hätten sie nicht überlebt“, sagt Lienen scherzhaft.
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"Beim ersten Gegentor können FÜNF Spieler klären. Und alle verlassen sich auf den anderen", moniert Lienen, ehe ihn eine Reporterin unterbricht. "Wenn Sie ein Spieler gewesen wären, das hätten sie nicht überlebt“, sagt Lienen scherzhaft.
GERTJAN VERBEEK: Nachdem die Bild Verbeek mit den Worten "Wir sind angetreten, um Meister zu werden", zitiert, platzt dem damaligen Bochum-Trainer der Kragen. Es folgt eine Generalabrechnung mit dem Boulevard-Blatt.
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GERTJAN VERBEEK: Nachdem die Bild Verbeek mit den Worten "Wir sind angetreten, um Meister zu werden", zitiert, platzt dem damaligen Bochum-Trainer der Kragen. Es folgt eine Generalabrechnung mit dem Boulevard-Blatt.
"Warum schreibt ihr immer so eine Scheiße? Warum spielt ihr immer zwei Parteien gegeneinander aus", fragt Verbeek, tituliert jene Journalisten als "Arschlöcher" und wirft ihnen Unwahrheiten vor.
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"Warum schreibt ihr immer so eine Scheiße? Warum spielt ihr immer zwei Parteien gegeneinander aus", fragt Verbeek, tituliert jene Journalisten als "Arschlöcher" und wirft ihnen Unwahrheiten vor.
KLAUS AUGENTHALER: Etwas ruhiger, aber nicht minder legendär geht es "Auge" anno 2007 an. "Es gibt vier Fragen und vier Antworten. Die Fragen stelle ich und die Antworten gebe ich auch", sagt der damalige Trainer des VfL Wolfsburg.
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KLAUS AUGENTHALER: Etwas ruhiger, aber nicht minder legendär geht es "Auge" anno 2007 an. "Es gibt vier Fragen und vier Antworten. Die Fragen stelle ich und die Antworten gebe ich auch", sagt der damalige Trainer des VfL Wolfsburg.
"Ich hatte die Schnauze wirklich voll", sagt er rückblickend über seine 42-sekündige PK. Den Wölfen droht der Abstieg, Augenthaler wurde in Medienberichten immer wieder angezählt. Zwei Tage nach der PK retten sich die Wölfe - Auge muss dennoch gehen.
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"Ich hatte die Schnauze wirklich voll", sagt er rückblickend über seine 42-sekündige PK. Den Wölfen droht der Abstieg, Augenthaler wurde in Medienberichten immer wieder angezählt. Zwei Tage nach der PK retten sich die Wölfe - Auge muss dennoch gehen.
JOSE MOURINHO: Über "Auges“ 42 Sekunden kann ein gewisser Portugiese nur lachen. 2017 benötigt "The Special One" gerade einmal 23 Sekunden vom Betreten bis zum Verlassen des Presseraums.
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JOSE MOURINHO: Über "Auges“ 42 Sekunden kann ein gewisser Portugiese nur lachen. 2017 benötigt "The Special One" gerade einmal 23 Sekunden vom Betreten bis zum Verlassen des Presseraums.
Zuvor hat Manchester United Crystal Palace mit 2:0 geschlagen. Dennoch sind lediglich drei Journalisten nach dem Spiel zugegen. "Irgendwelche Fragen? Nein? Gut!" - und weg ist Mourinho.
© twitter.com/guardian_sport
Zuvor hat Manchester United Crystal Palace mit 2:0 geschlagen. Dennoch sind lediglich drei Journalisten nach dem Spiel zugegen. "Irgendwelche Fragen? Nein? Gut!" - und weg ist Mourinho.
JOSE MOURINHO: Im Oktober 2018 sorgt Mou erneut für einen legendären PK-Auftritt. Nach einer Pleite gegen die Spurs brüskiert der bereits angezählte Portugiese die anwesenden Reporter. "Wie war das Ergebnis heute?" raunzt Mourinho einen Journalisten an.
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JOSE MOURINHO: Im Oktober 2018 sorgt Mou erneut für einen legendären PK-Auftritt. Nach einer Pleite gegen die Spurs brüskiert der bereits angezählte Portugiese die anwesenden Reporter. "Wie war das Ergebnis heute?" raunzt Mourinho einen Journalisten an.
Dabei hält er drei Finger nach oben: Schließlich habe er drei Meistertitel gewonnen - mehr als alle anderen 19 Premier-League-Trainer zusammen. Anschließend verabschiedet er sich mit den Worten: "Respekt, Respekt, Respekt."
© youtube.com/RedDevilsLatest
Dabei hält er drei Finger nach oben: Schließlich habe er drei Meistertitel gewonnen - mehr als alle anderen 19 Premier-League-Trainer zusammen. Anschließend verabschiedet er sich mit den Worten: "Respekt, Respekt, Respekt."
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