Fussball

Marc Bartra über Zeit beim BVB nach Anschlag: "Comeback meines Lebens"

Von SPOX
Marc Bartra feierte gegen Werder Bremen sein Comeback für Borussia Dortmund.
© getty

Marc Bartra, ehemaliger Spieler von Borussia Dortmund, hat sich bei The Player's Tribune über die Zeit nach dem Anschlag auf den BVB-Bus geäußert. Der Verteidiger wurde dabei an der Hand verletzt, musste operiert werden und kehrte wenig später auf den Rasen zurück.

"Ich realisierte, dass ich in sechs Wochen vom Krankenhausbett auf das Podium gelangt war. Es war das Comeback meines Lebens", schrieb Bartra in Erinnerung an das Finale des DFB-Pokals. Der BVB setzte sich nach schweren Wochen mit 2:1 gegen Eintracht Frankfurt durch, Bartra spielte 76 Minuten.

Der Spanier war zuvor beim Anschlag auf den BVB-Bus im Vorfeld der angesetzten Partie der Champions League gegen den AS Monaco verletzt worden: "Zum Glück wurde nur eine Person verletzt. Ein Splitter flog durch das Fenster und traf mein rechtes Handgelenk. Der Knochen war so beschädigt, dass ich ins Krankenhaus gebracht werden musste."

Bartra: Tränen nach BVB-Comeback

Rund vier Wochen später feierte Bartra gegen Werder Bremen seine Rückkehr: "Die Fans riefen meinen Namen, weil sie wussten, was ich durchgemacht hatte. Nach dem Spiel bin ich in Tränen ausgebrochen. Es war eine Mischung verschiedener Gefühle: Zufriedenheit, Erfolg und Freude."

Bartra überstand die schweren Wochen nach dem Anschlag: "Ich konnte zu dem zurückkehren, was ich am meisten liebe. Ich überkam den Schock über das, was passiert war und die darauf folgenden Albträume." Diese schweren Wochen hätten den Verteidiger nachhaltig verändert.

Bartra wechselt vom BVB zu Real Betis

"Jeden Tag nach dem Aufwachen denke ich an die Leute, die ich liebe, wie glücklich ich bin, sie zu haben und wie sehr sie mir geholfen haben als ich verletzt war. Ich denke daran, wie stolz ich auf die Familie bin, die ich mit meiner Frau geformt habe. Ich weiß jetzt, wie schnell dieser Traum, den ich lebe, mir genommen werden kann", schrieb Bartra.

Der 27-Jährige, der vom FC Barcelona nach Dortmund gekommen war, hat den BVB im Januar 2018 verlassen und spielt seitdem für Real Betis. Dies war laut eigenen Aussagen allerdings nicht auf etwaige Folgen des Anschlags zurückzuführen sondern eine rein sportliche Entscheidung.

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