Didavi zum VfB: Warum er im besten Fußballalter zum Jugendclub zurückkehrt

Von Julian Wessel
Mittwoch, 11.07.2018 | 16:47 Uhr
Spielt jetzt wieder mit Brustring: Daniel Didavi.
© getty
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Vor zwei Jahren war die Aufregung groß, nachdem der VFB Stuttgart abgestiegen war und mit Daniel Didavi einer der Schlüsselspieler zuerst das sinkende Schiff verließ. Schließlich hatte der VFB bis dahin immer auf seinen einstigen Jugendspieler gesetzt, obwohl dieser häufig verletzt war und nach einem Knorpelschaden sogar die Karriere auf dem Spiel stand. Jetzt ist die Nummer zehn zurück bei seinem Heimatverein. Wie kam es dazu, was hat sich im Verein getan und wie erfolgsversprechend ist die gemeinsame Zukunft?

Bei seiner Vorstellung wirkt er entschlossen und vor allem glücklich, zurück zu sein. In seinen zwei Wolfsburger Jahren hatte sportlich wenig bis gar nichts so funktioniert, wie Didavi sich das vorgestellt hatte. Mit großen Ambitionen war er zum damaligen DFB-Pokal-Sieger gewechselt, um dann beide Jahre die Abstiegsrelegation zu spielen. Und dazu musste er selber mit seinen Toren einen erheblichen Teil beitragen, um wenigstens die Klasse zu halten.

Mit neun Tore und sechs Vorlagen war Didavi in der vergangenen Saison sogar Wolfsburgs Topscorer. Auch in Stuttgarts Abstiegssaison 2015/2016 stellte Didavi schon mit 13 Toren und fünf Vorlagen sein großes Können unter Beweis. Wenn man ihn auf dem Platz sieht, hat man oft das Gefühl, dass er noch mehr kann, als er zeigt. Wenn Reschke "von einem der torgefährlichsten Mittelfeldspieler der Liga" redet, klingt das nicht falsch oder ungerechtfertigt.

Daniel Didavi: Leistungsdaten im Überblick

WettbewerbSpieleToreVorlagen
Bundesliga 2017/20183096
Bundesliga 2016/20171843
Bundesliga 2015/201631135
Bundesliga 2014/20151140

Doch wieso kommt der gebürtige Nürtinger dann mit 28 Jahren, im besten Fußballalter, zurück zu seinem Heimatclub, dessen sportliche Ziele ihm einst nicht mehr reichten? Man sollte bedenken, dass die Karriere des Ex-Wolfsburgers nie wirklich geradlinig oder nach einem festen Plan verlief. Viel zu häufig warfen den Mittelfeldspieler schwere Verletzungen zurück.

Schon in seiner zweiten Profisaison zog sich Didavi einen Knorpelschaden zu. In der darauffolgenden Saison hatte er dann ein Knochenödem, dass ihn länger als ein ganzes Jahr außer Kraft setzte. Seitdem macht sein Knie immer wieder Probleme. Auch aktuell fällt er seit fast drei Monaten aus, dieses Mal allerdings mit Achillessehnenproblemen.

In der vergangenen Saison blieb Didavi zwar weitestgehend fit, sportlich glücklich wurde er beim VfL Wolfsburg dennoch nicht. Obwohl er persönlich keine schlechte Saison spielte und ein überdurchschnittlicher Bundesligaspieler ist, dürften sich die Angebote auch aufgrund seiner Verletzungshistorie nicht massenhaft gestapelt haben. Als der VFB dann kam, dürfte er sich schnell für einen Wechsel zurück entschieden haben.

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