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BVB-News und Gerüchte: Tauscht Borussia Dortmund Andre Schürrle gegen Wilfried Zaha?

Von SPOX
Andre Schürrle gilt als einer der Streichkandidaten beim BVB in diesem Sommer.
© getty

Der BVB will seinen Kader bis zum Start der Bundesliga-Saison weiter verkleinern. Andre Schürrle gilt als einer der Streichkandidaten unter Trainer Lucien Favre. Medienberichten zufolge ist ein Tausch geplant, um gleichzeitig die Lücke auf der Stürmer-Position zu füllen. Auch die Torhüter-Frage ist offensichtlich offener als zunächst angenommen.

Hier gibt es alle News und Gerüchte rund um Borussia Dortmund.

BVB: Kommt Wilfried Zaha im Tausch für Andre Schürrle?

"Wir sind uns einig, dass ein ein kleinerer Kader wünschenswert ist", sagte BVB-Sportdirektor bei der Vorstellung des neuen Trainers Lucien Favre Anfang Juli. Daran arbeitet der BVB dem Vernehmen nach auch mit Akribie. Gonzalo Castro, Erik Durm, Sokratis und Andriy Yarmolenko haben Dortmund bereits in dieser Sommertransferperiode verlassen.

Ein weiterer Streichkandidat soll mehreren Medienberichten zufolge auch Andre Schürrle sein. Wie die Bild-Zeitung nun berichtet, plant der BVB ein Tauschangebot, um gleichzeitig mit einem Schürrle-Abgang die Lücke auf der Stürmer-Position zu füllen. Dem Blatt zufolge sei Crystal Palace seit Monaten an Schürrle interessiert. Der BVB habe hingegen ein Auge auf Wilfried Zaha geworfen.

Der 25 Jahre alte Ivorer hat allerdings noch Vertrag bis 2022 und soll rund 30 Millionen Euro Ablöse kosten. Daher ist die Wahrscheinlichkeit eines Eins-zu-Eins-Tausches nicht unbedingt hoch. Der BVB müsste laut Bild-Zeitung wohl neben Schürrle noch eine Millionensumme im unbekannten Bereich bieten.

Schürrle wechselte im Sommer 2016 für knapp 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg zum BVB, konnte jedoch nur selten konstant gute Leistungen abrufen, was aber auch mit seiner Verletzungsanfälligkeit zusammenhing. Schürrle verpasste in seinen zwei Jahren bei den Schwarz-Gelben 36 Pflichtspiele.

Schürrles Statistiken und Stationen seiner Karriere

VereinSpieleToreTorvorlagen
Borussia Dortmund51810
VfL Wolfsburg631310
FC Chelsea65143
Bayer 04 Leverkusen832316
1. FSV Mainz 0568208

BVB-Trainer Lucien Favre lässt Torhüter-Frage um Hitz und Bürki offen

"Ich glaube, wer die Aussagen der Verantwortlichen von Dortmund gehört hat, weiß, dass ich wieder die Nummer eins bin", hatte Roman Bürki selbstbewusst im Rahmen des Schweizer Trainingslagers vor der WM und ergänzte: "Marwin hat das wahrscheinlich auch gewusst", denn natürlich habe man ihm das so kommuniziert.

Doch nach dem ersten Testspiel des BVB gegen Austria Wien scheint die Torhüter-Frage nicht so klar geregelt zu sein, wie es Bürki noch vor vier Wochen darstellte. Hitz überzeugte gegen die Austria, blockte jedoch alle Fragen nach seinem Status in Dortmund ab: "Ich werde nur über das Spiel reden", sagte er der WAZ. Lucien Favre ließ hingegen tiefer blicken und sagte, dass es "viel zu früh" sei, sich zu dem Thema zu äußern. Ein klares Bekenntnis zu Bürki als Nummer eins vermied der Schweizer.

BVB auf USA-Reise: Pulisic weiß um seine Doppelrolle

Am Mittwoch startet der BVB seine USA-Reise. Mit an Bord wird auch Christian Pulisic sein, dem als Einheimischer eine Doppelrolle aus PR-Botschafter und Spieler zuteil wird: ""Ich bin US-Amerikaner, da habe ich diese Pflichten wohl", sagt der 19-Jährige. "Ich bin bereit zu tun, was immer ich tun soll."

In den vergangenen Jahren erreichte Pulisic trotz seines noch jungen Alters einen großen Bekanntheitsgrad. Er gilt als großer Hoffnungsträger für eine Sportart, die in den USA neben American Football, Basketball und Eishockey nur eine untergeordnete Rolle spielt.

Für die neue Saison hat sich Pulisic vorgenommen, "mehr Tore" zu machen und "mehr Assists" zu sammeln. Am 25 Juli trifft der BVB im Heimatstaat von Pulisic, Pennsylvania, auf Benfica Lissabon. "Bei diesem Spiel werden viele Familienmitglieder von mir dabei sein", sagte Pulisic, "viele von ihnen haben es bislang noch nicht nach Dortmund geschafft."

BVB-Markenbotschafter Weidenfeller überrascht über "Strahlkraft" des BVB

Nach seinem Karriere-Ende war Roman Weidenfeller als Markenbotschafter des BVB in Asien unterwegs. "Ich habe in unseren Büros in Singapur oder China jede Menge nette Leute kennengelernt und war überrascht, wie stark die Marke BVB mittlerweile in Asien ist, welche Strahlkraft unser Klub dort besitzt", wird der 37-Jährige auf der Vereinshomepage zitiert.

Am 7. September steigt im Signal-Iduna-Park Weidenfellers Abschiedsspiel, für das der Kartenvorverkauf jetzt schon "überragend" läuft. "Ich freue mich auf große Spielernamen, die zugesagt haben", äußerte er mit Blick auf das anstehende Abschiedsspiel.

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