VfL Wolfsburg und Sportdirektor Olaf Rebbe beenden Zusammenarbeit

Von SPOX
Freitag, 27.04.2018 | 20:21 Uhr
Der VfL Wolfsburg und Sportdirektor Olaf Rebbe beenden ihre Zusammenarbeit.
© getty
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Der VfL Wolfsburg und Sportdirektor Olaf Rebbe haben ihre Zusammenarbeit beendet. Das bestätigten die Wölfe am Freitagabend. Die Trennung erfolgt am 30. Juni 2018, Rebbe wird jedoch mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben freigestellt.

"Wir bedanken uns bei Olaf Rebbe für die überaus vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit in den vergangenen fünf Jahren. Olaf Rebbe übernahm den Posten des Sportdirektors beim VfL Wolfsburg im Dezember 2016 in einer sehr schwierigen Phase. Mit ihm gelang uns in einer intensiven Rückrunde im Mai 2017 der Klassenerhalt", wird Wolfgang Hotze, der Sprecher der Geschäftsführung, auf der Klub-Website zitiert.

Geschäftsführer Dr. Tim Schumacher betonte, Rebbe habe den Umbruch beim VfL erfolgreich vorangetrieben. "Er hat in seiner Zeit als Sportdirektor neue Nachwuchs-Strukturen geschaffen und das Konzept der VfL-Fußball.Akademie umgesetzt", so Schumacher.

Rebbe bedankte sich für "eine intensive Zeit", ihm sei der Klub in den über fünf Jahren "sehr ans Herz gewachsen".

Wechsel von Hannovers Sportdirektor Horst Heldt zu Wolfsburg geplatzt

Nur wenige Stunden zuvor äußerte sich Hannover-Präsident Martin Kind zum geplatzten Wechsel von 96-Sportdirektor Horst Heldt zum VfL Wolfsburg. "Es konnte keine Verständigung im Hinblick auf einen Wechsel zum VfL Wolfsburg erzielt werden", sagte Kind gegenüber Sport1.

Es war bereits das zweite Veto von Kind gegen einen Wechsel Heldts, der bereits im Winter als Nachfolger von Jörg Schmadtke beim 1. FC Köln gehandelt wurde. Heldt habe die Entscheidung Kinds "professionell" aufgenommen.

Im Vorfeld des Freitagsspiels von Hannover 96 bei der TSG 1899 Hoffenheim wollte sich Heldt nicht zu den Ereignissen äußern.

Kind weiß um das verloren gegangene Vertrauen und sagte gegenüber Sky Sport News HD: "Jetzt muss zum einen sehr zielgerichtet und professionell gearbeitet werden und darüber hinaus natürlich schrittweise wieder Vertrauen erarbeitet werden."

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