Fussball

Klaas-Jan Huntelaar hat mit Schalker Erfolg "nicht gerechnet"

Von SPOX
Klaas-Jan Huntelaar hat mit dem Erfolg von Schalke nicht gerechnet.

Klaas-Jan Huntelaar ist zurück in die Niederlande gewechselt, sein Ex-Klub Schalke steht derzeit auf dem zweiten Rang der Bundesliga. Damit hat der Stürmer nicht gerechnet und hat dahingehend gemischte Gefühle.

Huntelaar hat den FC Schalke 04 Richtung Ajax Amsterdam verlassen. Der Stürmer sieht nun den Ex-Klub auf dem zweiten Rang der Bundesliga und ist davon durchaus überrascht. Es bleiben gemischte Gefühle.

"Dass Schalke Zweiter ist, damit habe ich nicht gerechnet", gibt Huntelaar in der Sport Bild zu. Er erklärt: "Aus meiner Sicht hatten Dortmund und Leipzig vor der Saison Vorteile. Aber Schalke hat es bisher gut gemacht."

Huntelaar unterstreicht daher die gute Arbeit von Trainer Domenico Tedesco und betont vor allem die stabile Defensive. Gleichwohl imponiert ihm die Spielweise nicht: "Ich habe immer gesagt, dass ich offensiven und attraktiven Fußball spielen will."

Huntelaar mit Rat an Heidel und Co.

Dementsprechend kann der Niederländer gut damit leben, Schalke verlassen zu haben. Die Zeit der Stars in Gelsenkirchen sei aber nicht vorbei: "Schalke sollte sich nicht kleiner machen als es ist, es ist ein Riesenklub. Aus meiner Sicht gehört das Geld auch auf den Platz ohne Harakiri zu gehen."

Er rät den Verantwortlichen: "Man sollte in die Mannschaft investieren, was möglich ist." Ein "klares Konzept" sei entscheidend, um gute Spieler anzulocken und könnte auch auf dem schwierigen Markt heutzutage erfolgreich sein.

Schalke verliert Goretzka und Meyer

Allerdings sieht Huntelaar doch Potenzial zur Verbesserung auf Schalke: "Für den Verein ist es sehr schlecht, wenn Spieler lange für Schalke spielten und sie dann ablösefrei gehen." Schalke müsse aus Spielern wie Leon Goretzka oder Max Meyer "Geld machen".

Seinen ehemaligen Mitspielern will er aber keinen Vorwurf machen: "Sie denken an ihre Karriere." Das hat auch Huntelaar getan: "Ajax ist mein Klub seit ich ein kleines Kind war. In Amsterdam wird der Fußball gespielt, den ich gerne spielen will."

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