BVB empfängt den FC Bayern München zum Spitzenspiel

Der Trend is your friend

Freitag, 03.11.2017 | 09:02 Uhr
Vor der Saison gewann der FC Bayern den Supercup nach Elfmeterschießen in Dortmund
Advertisement
Premier League
Sa18:30
Liverpool - Chelsea - Der Kampf um die CL-Plätze
Indian Super League
Kerala -
Jamshedpur
Ligue 1
St. Etienne -
Straßburg
Premiership
Dundee -
Rangers
Premier League
West Ham -
Leicester
Primera División
Celta Vigo -
Leganes
A-League
FC Sydney -
Brisbane
Primera División
Alaves -
Eibar
Championship
Barnsley -
Leeds
Serie A
Bologna -
Sampdoria
Championship
Norwich -
Preston
Primera División
Real Madrid -
Malaga
Ligue 1
Rennes -
Nantes
Serie A
Chievo Verona -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
Hellas Verona
Premier League
Liverpool -
Chelsea
Primera División
Real Betis -
Girona
Championship
Sheffield Utd -
Birmingham
Ligue 1
Caen -
Bordeaux
Ligue 1
Dijon -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Lille
Ligue 1
Troyes -
Angers
Premier League
Tottenham -
West Bromwich (DELAYED)
Primera División
Levante -
Atletico Madrid
Premier League
Swansea -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Man United -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Watford (DELAYED)
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
J1 League
Kashima -
Kashiwa
Primera División
La Coruna -
Bilbao
Eredivisie
Excelsior -
PSV
Premier League
Southampton -
Everton
Super Liga
Cukaricki -
Roter Stern
Ligue 1
Nizza -
Lyon
Serie A
Genua -
AS Rom
Serie A
AC Mailand -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Neapel
Primera División
Real Sociedad -
Las Palmas
Ligue 1
Marseille -
Guingamp
Premier League
Huddersfield -
Man City
Serie A
Lazio -
Florenz
Primera División
Villarreal -
Sevilla
Premier League
Burnley -
Arsenal (DELAYED)
First Division A
Brügge -
Zulte-Waregem
Primera División
Valencia -
Barcelona
Serie A
Juventus -
Crotone
Ligue 1
Monaco -
PSG
Primeira Liga
Benfica -
Setubal
Superliga
River Plate -
Newell's Old Boys
Premier League
Spartak Moskau -
Zenit
Serie A
Atalanta -
Benevento
Championship
QPR -
Brentford
Primera División
Espanyol -
Getafe
Ligue 1
Amiens -
Dijon
Ligue 1
Straßburg -
Caen
Coppa Italia
Sampdoria -
Pescara
Ligue 1
Bordeaux -
St. Etienne
Premier League
Watford -
Man United
Copa del Rey
Real Madrid -
Fuenlabrada
Premier League
Brighton -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
West Bromwich -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Tottenham (DELAYED)
Copa Sudamericana
Independiente -
Libertad
Coppa Italia
Chievo Verona -
Hellas Verona
Ligue 1
Angers -
Rennes
Ligue 1
Guingamp -
Montpellier
Ligue 1
Lyon -
Lille
Ligue 1
Metz -
Marseille
Ligue 1
Nantes -
Monaco
Ligue 1
Toulouse -
Nizza
Copa del Rey
Barcelona -
Murcia
Premiership
Rangers -
Aberdeen
Cup
Anderlecht -
Lüttich
Ligue 1
PSG -
Troyes
Premier League
Stoke -
Liverpool
Copa del Rey
Atletico Madrid -
Elche
Premier League
Bournemouth -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Arsenal -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Man City -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Swansea (DELAYED)
Copa Libertadores
Lanus -
Gremio
Indian Super League
Goa -
Bengaluru
Copa del Rey
Villarreal -
Ponferradina
Cup
Zulte-Waregem -
Brügge
Coppa Italia
Genua -
Crotone
Indian Super League
Jamshedpur -
Kalkutta
Serie A
AS Rom -
SPAL
Primeira Liga
Sporting -
Belenenses
Ligue 1
Dijon -
Bordeaux
Serie A
Neapel -
Juventus
Championship
Leeds -
Aston Villa
Primera División
Malaga -
Levante
Primeira Liga
Porto -
Benfica
J1 League
Iwata -
Kashima
J1 League
Kobe -
Shimizu
A-League
Newcastle -
Melbourne City
Primera División
Barcelona -
Celta Vigo
Premier League
Chelsea -
Newcastle
Premier League
Lok Moskau -
Kasan
Premier League
Brighton -
Liverpool
Championship
Millwall -
Sheffield Utd
Primera División
Atletico Madrid -
Real Sociedad
Ligue 1
Straßburg -
PSG
Premier League
Arsenal -
Man United
Primera División
Sevilla -
La Coruna
Championship
Bristol City -
Middlesbrough
Ligue 1
Lille -
Toulouse
Ligue 1
Monaco -
Angers
Ligue 1
Nizza -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Amiens
Ligue 1
Troyes -
Guingamp
Premier League
Watford -
Tottenham (DELAYED)
Eredivisie
Feyenoord -
Vitesse
Primera División
Bilbao -
Real Madrid
Serie A
FC Turin -
Atalanta
Premier League
Leicester -
Burnley (Delayed)
Premier League
Everton -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Stoke -
Swansea (Delayed)
Premier League
West Brom -
Crystal Palace (DELAYED)
Primera División
Leganes -
Villarreal
Serie A
Benevento -
AC Mailand
Premiership
Aberdeen -
Rangers
Eredivisie
PSV -
Sparta
Premier League
Bournemouth -
Southampton
Ligue 1
St. Etienne -
Nantes
Serie A
Bologna -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Sassuolo
Serie A
Inter Mailand -
Chievo Verona
Primera División
Getafe -
Valencia
Ligue 1
Caen -
Lyon
Premier League
Man City -
West Ham
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Inter Zapresic
Primera División
Eibar -
Espanyol
First Division A
Zulte-Waregem -
Gent
Primera División
Las Palmas -
Real Betis
Serie A
Sampdoria -
Lazio
Ligue 1
Montpellier -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Arsenal
Serie A
Crotone -
Udinese
Championship
Birmingham -
Wolverhampton
Primera División
Girona -
Alaves
Serie A
Hellas Verona -
Genua
FIFA Club World Cup
Al Jazira -
Auckland City
Indian Super League
Chennai -
Kalkutta

Borussia Dortmund hat in den vergangenen drei Bundesligaspielen acht Punkte auf den FC Bayern München verloren. Oder aus einer anderen Sichtweise: Die Bayern haben acht Punkte auf den BVB gutgemacht. Die Formkurven beider Teams verlaufen in dieser Saison bisher komplett unterschiedlich, das direkte Duell (Sa., 18.30 Uhr im LIVETICKER) ist vor allem für die Dortmunder von zentraler Bedeutung.

Uli Hoeneß hat dem deutschen Fußball einige Sprüche für die Ewigkeit hinterlassen. Dank des ehemaligen Managers und heutigen Präsidenten des FC Bayern München wissen wir, dass der Nikolaus noch nie ein Osterhase war und die Meisterschaft erst im Frühjahr und nicht zu Weihnachten entschieden wird.

Auch die Sache mit dem Fernglas für die Konkurrenz hat seinen Platz gefunden in den Geschichtsbüchern der Liga. Hoeneß' Lieblingsspruch über all die Jahre hat sich gegen die selbst geschaffene, große Konkurrenz aber wacker gehalten.

"Der Trend ist your friend" hat Hoeneß in bestem Denglisch immer mal wieder eingestreut. Das Gute an diesem Satz ist ja, dass er sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten zu gebrauchen ist. Er ist sozusagen die immer gültige Allzweckwaffe.

FCB: Das Mia san Mia ist zurück

Hoeneß selbst hat den Trend in dieser Saison bisher noch nicht bemüht, aber er passt so gut wie lange nicht mehr zum anstehenden Gipfeltreffen zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund.

Die Bayern haben seit der Rückkehr von Jupp Heynckes als Interimsnachfolger von Carlo Ancelotti alle sechs Spiele erfolgreich bestritten. Auch das hart umkämpfte DFB-Pokalspiel bei RB Leipzig haben die Münchner mit einer klassischen FCB-Attitüde für sich entschieden und zur Belohnung ein Heimspiel zum Hinrundenabschluss gegen Borussia Dortmund gewonnen.

Nach der erstmaligen Eroberung der Tabellenspitze am vergangenen Samstag und dem Einzug ins Achtelfinale der Champions League durch ein 2:1 bei Celtic Glasgow ist wieder alles im Lot in München. Die Rolle des Gejagten mögen sie in München lieber als anderswo.

Selbst der Gruppensieg in der Königsklasse scheint einigen nicht mehr als unrealistisch, auch wenn dazu - ein Sieg gegen den RSC Anderlecht vorausgesetzt - das 0:3 aus dem Hinspiel gegen Paris St.-Germain gedreht werden müsste. Aber hat PSG nicht letzte Saison gegen den FC Barcelona sogar 4:0 gewonnen und ist trotzdem noch ausgeschieden? Das Mia san Mia ist zurück.

Verheerende BVB-Bilanz im Oktober

So viel Selbstverständnis und Selbstvertrauen ist in Dortmund nicht mehr. Schon während der Anfangseuphorie gab es Hinweise, dass diese Borussia unter dem neuen Trainer Peter Bosz einen weiten Weg vor sich haben wird. Die Auswärtsspiele beim SC Freiburg oder bei den Tottenham Hotspur beispielsweise. Aber auch das 6:1 gegen Borussia Mönchengladbach zeugte von bemerkenswerter Dysbalance.

Mit der 2:3-Niederlage gegen RB Leipzig folgte der endgültige Bruch in der Formkurve des BVB. Im Oktober gab es in sechs Spielen nur einen Sieg, beim 5:0 im DFB-Pokal gegen den Drittligisten Magdeburg.

Dass sich die Verantwortlichen in Dortmund mit krachender Wortwahl ("krank" und "schizophren") gegen die Bewertungen der Leistungen in der Öffentlichkeit wehrten, lässt sich zwar als Rückendeckung für Trainer Peter Bosz interpretieren, war im Nachhinein aber auch ein Schuss ins Knie.

Watzke und Zorc unter Druck

Der Beißreflex von Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc verdeutlichte öffentlich nur noch mehr, in welcher Situation beide Entscheidungsträger stecken. Nach der Trennung von Thomas Tuchel, der sportlich erfolgreich war und aufgrund atmosphärischer Probleme mit den Bossen und Teilen der Mannschaft gehen musste, muss der neue Trainer funktionieren.

Watzke und Zorc haben die zwischenmenschlichen Probleme über die sportliche Entwicklung gestellt und müssen jetzt hoffen, dass Bosz die Spirale nach unten bald stoppt. Watzkes Argumentation, dass ein Tabellenführer der Bundesliga gar nicht in einer Krise stecken könne, zeigt das Dilemma ganz deutlich.

Denn unabhängig vom Tabellenplatz kann auch das Führungsduo bei den offensichtlichen sportlichen Schwächen nicht mehr allzu lange die Augen verschließen. Denn auch ein Tabellenführer oder jetzt Tabellenzweiter kann bei ständig ausbleibender Leistung in der Krise stecken. Der Trend is your friend.

Und wenn schon nicht der Trainer an der Misere Schuld ist, kommt die Diskussion früher oder später auf die Qualität des Personals, für das am Ende Zorc und Watzke verantwortlich zeichnen. Mit der deutlichen Reaktion nach der Pleite in Hannover hat Zorc den Druck auf die Mannschaft erhöht, gegen APOEL war von einer Trotzreaktion aber nichts zu sehen. Die Verunsicherung hat das Team und den ganzen Klub erfasst.

BVB: Lernen von Uli Hoeneß

In Sachen Krisenmanagement könnte sich der BVB durchaus Anleihen beim FC Bayern und Uli Hoeneß nehmen. Der hat den Trend ein letztes Mal im März 2013 zu seinem friend erklärt. Damals hatten die Bayern gerade das Viertelfinale der Champions League erreicht - eine 0:2-Heimniederlage reichte nach dem 3:1 im Hinspiel gegen den FC Arsenal.

Davor gab es für die Mannschaft von Heynckes zwei knappe Siege in der Liga gegen 1899 Hoffenheim und Fortuna Düsseldorf, der Vorsprung auf "Verfolger" Borussia Dortmund betrug 20 Punkte. Hoeneß meinte: "Der trend is your friend und seit drei Wochen spielen wir schönen Dreck!"

Die Bayern verloren danach kein Spiel mehr, drei Wochen später waren sie Deutscher Meister und am Ende der Saison stand das Triple.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung