Fussball

Eintracht forciert Internationalisierung

SID
Auch Timothy Chandlers Heimatland, die USA, soll als Markt erschlossen werden

Eintracht Frankfurt schafft einen neuen Geschäftsbereich für "Internationale Beziehungen und Sportkooperation". Das verkündete der Verein am Freitag. Die Eintracht Frankfurt Fußball AG möchte damit in der Internationalisierung den nächsten Schritt machen.

Im Vorstand wird Axel Hellmann für den Geschäftsbereich verantwortlich sein, die Leitung übernimmt zum 1. November 2017 Markus Weidner. Der 48-Jährige war zwanzig Jahre hauptamtlich beim DFB tätig und verantwortete dort die Abteilungen "Internationale Beziehungen" und "Trainerausbildung".

Die Eintracht möchte mit bestehenden und neuen Kooperationen in den Zielmärkten China, USA, Japan, Korea und dem Mittleren Osten ihre Bemühungen in der Internationalisierung forcieren.

Frankfurt kooperiert mit chinesischer Uni

In diesem Zuge verkündete der Verein am Freitag zudem eine Kooperation mit der Beijing Sport University (BSU). Diese gilt als wichtigste Sportuniversität des Landes. Ziel ist es, in ganz China verteilt Fußballakademien aufzubauen, um Kinder und Jugendliche sowie Trainer auszubilden.

Zudem verlängerten die Hessen die bereits seit 2014 bestehende Partnerschaft mit der japanischen Jikei Group of Colleges bis zum 30. Juni 2018. Die Jikei Group besteht aus über 65 Berufsschulen und Universitäten in Japan, die Ausbildungen und Studiengänge, speziell im Bereich Sport und Sportmanagement anbieten.

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