Fussball

Geis: "Ich kann mit Timo mitfühlen"

Von SPOX
Johannes Geis über Anfeindungen gegen Timo Werner
© getty

Vor dem Duell zwischen dem FC Schalke 04 und RB Leipzig steht Johannes Geis Timo Werner zur Seite. Er kann die Anfeindungen nicht mehr hören.

"Ich glaube, dass es schwer wird für ihn, in unserer Arena zu spielen", stellte Geis im kicker fest. Auf Schalke sorgte Werner in der vergangenen Saison mit einer Schwalbe für negatives Aufsehen und sieht sich bis heute starken Anfeindungen ausgesetzt.

Geis sieht das alles andere als positiv: "Man sollte die Geschichte mit der Schwalbe irgendwann mal ruhen lassen. So etwas kann einen jungen Spieler auch mental kaputtmachen." Auch Geis habe sich geändert, es seien aber im Anschluss "Grenzen überschritten" worden.

Geis will über Beleidigungen lachen

Der Schalker "kann mit Timo mitfühlen." Er selbst sah sich einigen Beleidigungen ausgesetzt, nachdem er Andre Hahn bei einem Foul schwer verletzte: "Was da manchmal vor allem in sozialen Netzwerken losgelassen wird, ist teilweise schon hart."

Geis hat gelernt, was zu tun ist: "Im Endeffekt darf man das nicht an sich heranlassen. Noch besser: Man sollte darüber lachen. Zumal die, die Hasskommentare von sich geben, sich so gut wie nie zu erkennen geben. Sie verstecken sich hinter Decknamen. Das sagt meiner Meinung nach schon einiges über diese Leute aus."

Tedesco anders als Weinzierl

Im dritten Schalke-Jahr geht Geis zum dritten Mal mit einem neuen Trainer in die Saison. Dieses Mal ist aber alles anders: "Es kommt mir alles getakteter und strukturierter vor. [...] Man hat das Gefühl, dass jeder eine faire Chance bekommen wird, obwohl der Konkurrenzkampf immens ist."

Das sei in der letzten Saison nicht immer so gewesen. Unter Markus Weinzierl habe Geis oft mehr Fragen als Antworten gehabt: "Ich hatte keinen festen Platz. Mal habe ich gespielt, mal war ich raus aus dem Kader. Ich habe mir immer den Kopf darüber zerbrochen, was die Gründe dafür waren."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung