Hübner: "Abstiegskampf ab Platz sieben"

SID
Bruno Hübner erwartetet eine äußerst knappe Bundesliga-Saison
© getty

Sportdirektor Bruno Hübner von Eintracht Frankfurt rechnet in der anstehenden Saison mit einem extrem hartnäckigen Kampf der Klubs um den Klassenerhalt in der Bundesliga.

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"Ab Platz sieben spielen alle gegen den Abstieg. Die Liga ist so ausgeglichen, da entscheiden Kleinigkeiten über den Saisonverlauf", sagte Hübner der Bild-Zeitung und meinte: "Es ist jedenfalls die stärkste Bundesliga, die wir je hatten."

Besonders den Rückkehrern VfB Stuttgart und Hannover 96 traut der 56-Jährige einiges zu. "Der Abstieg war wie ein Verkehrsunfall für sie, jetzt wollen sie sich so schnell wie möglich etablieren", erklärte Hübner.

Der Ex-Profi glaubt auch an eine Steigerung der etablierten Vereine wie Schalke 04, Bayer Leverkusen oder VfL Wolfsburg, die in der vergangenen Saison hinter den Erwartungen zurückgeblieben waren. Dort werde man "richtig investieren, um wieder international spielen zu können."

Hübner ist auch aus einem anderen Grund überzeugt davon, dass die Bundesliga in der kommenden Spielzeit (ab 18. August) "so attraktiv und stark wie nie" sein werde. "Durch den Erfolg im Confed Cup haben wir plötzlich einen Pool von rund 60 Spielern, die sich für die WM qualifizieren wollen. Sie werden Vollgas geben", prophezeite der Eintracht-Sportdirektor, der für den 1. FC Kaiserslautern zwischen 1981 und 1986 insgesamt 76 Bundesligaspiele (19 Tore) bestritt.

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