"Das ermüdet einen auch mal im Kopf"

Samstag, 29.07.2017 | 15:36 Uhr
Roman Bürki gewann in der vergangenen Saison mit dem BVB den DFB-Pokal
Advertisement
Super Liga
Live
Partizan -
Zemun
Ligue 1
Live
Bordeaux -
Nizza
Serie A
Live
Florenz -
Chievo Verona
Serie A
Live
Sassuolo -
Lazio
Serie A
Live
Hellas Verona -
FC Turin
Serie A
Live
Sampdoria -
Udinese
Premier League
Live
Man United -
Chelsea
Primera División
Live
Bilbao -
Malaga
Ligue 1
Live
Lyon -
St. Etienne
League Cup
Arsenal -
Man City
League Cup
Arsenal -
Man City (Rocket Beans)
First Division A
Lüttich -
Brügge
Serie A
Juventus -
Atalanta
Superliga
Kopenhagen -
Odense
Primera División
Valencia -
Real Sociedad
Primera División
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Serie A
AS Rom -
AC Mailand
Ligue 1
PSG -
Marseille
Primeira Liga
Portimonense -
FC Porto
Superliga
Union SF -
Colon
Serie A
Cagliari -
Neapel
Primera División
Levante -
Real Betis
Cup
Akhisar -
Galatasaray
Cup
Akhisar -
Galatasaray (Türkischer Kommentar)
Primera División
Espanyol -
Real Madrid
Coupe de France
Les Herbiers -
Lens
Primera División
Girona -
Celta Vigo
Copa Libertadores
Montevideo -
Gremio
Super Liga
Radnicki Nis -
Partizan
Coppa Italia
Juventus -
Atalanta
Coupe de France
Chambly -
Straßburg
Primera División
Getafe -
La Coruna
Primera División
Bilbao -
Valencia
Primera División
Malaga -
FC Sevilla
Coppa Italia
Lazio -
AC Mailand
Coupe de France
PSG -
Marseille
Primera División
Atletico Madrid -
Leganes
Primera División
Eibar -
Villarreal
Indian Super League
Bengaluru -
Kerala
Cup
Besiktas -
Fenerbahce
Cup
Besiktas -
Fenerbahce (Türkischer Kommentar)
Primera División
Real Betis -
Real Sociedad
Superliga
Midtylland -
Bröndby
Premier League
Arsenal -
Man City
Primera División
Las Palmas -
FC Barcelona
Coupe de France
Caen -
Lyon
Primera División
Alaves -
Levante
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
CSL
Guangzhou Evergrande -
Guangzhou R&F
Ligue 1
Nizza -
Lille
Ligue 1
Monaco -
Bordeaux
Championship
Dundee United -
St. Mirren
Championship
Middlesbrough -
Leeds
Primeira Liga
FC Porto -
Sporting
A-League
Newcastle -
FC Sydney
J1 League
Kobe -
Shimizu
Primera División
Villarreal -
Girona
Premier League
Burnley -
Everton
Serie A
SPAL -
Bologna
Championship
Nottingham -
Birmingham
Primera División
FC Sevilla -
Bilbao
Ligue 1
Troyes -
PSG
Serie A
Lazio -
Juventus
Eredivisie
PSV -
Utrecht
Premier League
Liverpool -
Newcastle
Primera División
Leganes -
Malaga
Primera División
La Coruna -
Eibar
Championship
Wolverhampton -
Reading
First Division A
FC Brügge -
Kortrijk
Ligue 1
Amiens -
Rennes
Ligue 1
Angers -
Guingamp
Ligue 1
Metz -
Toulouse
Ligue 1
St. Etienne -
Dijon
Premier League
Tottenham -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Real Madrid -
Getafe
Serie A
Neapel -
AS Rom
Premier League
Leicester -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Stoke (Delayed)
Premier League
Watford -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Swansea -
West Ham (DELAYED)
Primera División
Levante -
Espanyol
Serie A
CFC Genua -
Cagliari
League One
Blackburn -
Wigan
Super Liga
Partizan Belgrad -
Rad
Premier League
Lok Moskau -
Spartak Moskau
Eredivisie
Vitesse -
Ajax
Premier League
Brighton -
Arsenal
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Slaven Belupo
Ligue 1
Caen -
Straßburg
Serie A
FC Turin -
Crotone
Serie A
Udinese -
Florenz
Serie A
Benevento -
Hellas Verona
Serie A
Atalanta -
Sampdoria
Serie A
Chievo Verona -
Sassuolo
Primera División
FC Barcelona -
Atletico Madrid
Ligue 1
Montpellier -
Lyon
Superliga
Brøndby -
Odense BK
Primera División
Real Sociedad -
Alaves
Primera División
Valencia -
Real Betis
Serie A
AC Mailand -
Inter Mailand
Ligue 1
Marseille -
Nantes
Premier League
Crystal Palace -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Las Palmas
Championship
Leeds -
Wolverhampton

Roman Bürki geht in seine dritte Saison bei Borussia Dortmund. Der Schweizer Torhüter stand am Samstag im BVB-Trainingslager in Bad Ragaz den Medien zur Verfügung. Bürki im Interview über die Philosophie von Trainer Peter Bosz, die Änderungen für sein Torwartspiel und den Stand der Vorbereitung.

Frage: Herr Bürki, was hat sich für Sie als Torhüter bislang unter dem neuen Trainer Peter Bosz geändert?

Roman Bürki: Es ändert sich schon viel. Gegenpressing bedeutet ja, sehr hoch zu stehen und den Gegner möglichst früh zu stören - ganz egal, wo wir auf dem Platz den Ball verlieren. Für den Torhüter heißt es, mit nach vorne zu schieben und die Distanz zum restlichen Team zu halten.

Frage: Beinhaltet die Philosophie von Bosz, dass es als Torhüter quasi verboten ist, lange Bälle zu spielen?

Bürki: Unser Ziel ist es, von hinten gepflegt aufzubauen und den Ball nicht unnötig nach vorne zu schlagen. Alle Sechser sind sehr willig, den Ball vom Torwart zu bekommen. Wenn wir gut im Dreieck stehen, kann der Sechser direkt den Außenverteidiger anspielen oder er kann sich sogar drehen. Das geht natürlich nicht immer, daher muss man manchmal auch den einen oder anderen langen Ball spielen.

Frage: Letztes Jahr hat man häufig mit einer Dreierkette agiert, unter Bosz scheint nun wieder die Viererkette favorisiert zu werden. Was bedeutet das für Ihr Spiel?

Bürki: Eigentlich ändert sich nicht viel. Bei der Dreierkette bin ich im Spielaufbau weniger eingebunden, weil die drei hinteren Spieler sehr eng zusammen stehen. Bei der Viererkette stehen die Außenverteidiger normalerweilse sehr hoch, die beiden Innenverteidiger stehen breit. Falls der Passweg von Innenverteidiger zu Innenverteidiger zu riskant ist, muss ich zwischen beide in die Mitte einrücken. Somit bin ich jetzt wieder mehr in den Spielaufbau eingebunden.

Frage: Am Freitag hat der BVB mit 0:1 gegen Espanyol Barcelona verloren. Wie haben Sie das Gegentor gesehen?

Bürki: Das war ein individueller Fehler, der nichts mit der Taktik zu tun hatte. Das war einfach ein Missverständnis von Sokratis. Er hat den Kopf eingezogen und ist nicht ins Kopfballduell gegangen. Daher ist dann eine neue Situation entstanden und der Stürmer hat leider einnetzen können.

Frage: Ist das Risiko für die Defensive höher, wenn auch der Sechser höher spielt?

Bürki: Das glaube ich nicht. Wir sind aktuell noch in der Anpassungsphase an die neue Philosophie des Trainers. Da ist klar, dass wir noch nicht zu hundert Prozent eingespielt sind. Aber man hat dagegen schon oft gesehen, dass wir innerhalb von vier Sekunden den Ball wieder zurückerobern. Es wird mit der Zeit kommen, dass dies die Innenverteidigung noch mutiger machen wird, noch höher zu stehen und eins gegen eins zu spielen.

Frage: Inwiefern ist das neue System auch für den Kopf anspruchsvoll?

Bürki: Wir haben in den letzten zwei Jahren viel gelernt und viel im Kopf gehabt, wie wir spielen wollten. Es gilt, das jetzt zur Seite zu schieben und Neues aufzunehmen. So wie wir jetzt spielen wollen, das haben die meisten noch nicht gekannt. Es ist daher auch eine Schulung für den Kopf. Wir haben eine tägliche Sitzung, in der wir zwar nicht viel auf einmal, aber wichtige Dinge quasi neu lernen. Es wird so langsam immer alles klarer, der Trainer versucht es auch auf einfache Weise herüber zu bringen. Es dann im Spiel umzusetzen, ist natürlich trotzdem nochmal etwas anderes. Wenn man die Szenen am Bildschirm sieht, denkt man öfter mal, dass es doch eigentlich ganz einfach ist. Im Spiel ist es dennoch noch ein bisschen anders. Das ermüdet einen im Kopf dann auch mal.

Frage: Kann es sein, dass die Zeit hinsichtlich des Pflichtspielstarts knapp werden könnte?

Bürki: Ich glaube, dass wir das Ganze noch nicht zu hundert Prozent verinnerlicht haben werden, wenn die Saison beginnt. Das weiß der Trainer aber auch, das ist auch nicht unnormal. Trotzdem haben wir die Klasse, die Spiele zu gewinnen. Man kann nicht auf Anhieb alles richtig machen, der Fußball lebt ja von Fehlern. Ich glaube, wir sind derzeit auf einem sehr guten Weg.

Frage: Was läuft denn aus Ihrer Sicht schon gut und was noch nicht?

Bürki: Wir haben auch in der heutigen Videoanalyse gesehen, dass wir noch nicht so gut in den Zwischenräumen stehen. Die erste Halbzeit gegen Espanyol war gut, da haben wir auch gut kombiniert. In der zweiten Halbzeit war das nicht mehr so der Fall. Die Mittelfeldspieler haben sich zu stark fallen lassen, so dass wir die Räume zwischen dem gegnerischen Mittelfeld und den Verteidigern nicht mehr richtig gefunden haben. Das müssen wir sicherlich noch verbessern. Auch das Halten der Positionen. Pierre-Emerick Aubameyang kam beispielsweise teils zu weit zurück. Das Gegenpressing hat dagegen schon super funktioniert. Zwar noch nicht über 90 Minuten, aber es gab auch nur einen Wechsel und es war sehr intensiv.

Frage: In diesem Jahr hat der BVB anders als im Vorjahr keinen Führungsspieler abgegeben. Das ist ein riesiger Vorteil, oder?

Bürki: Klar. Gerade weil wir ein neues System spielen, ist es sehr wichtig, dass wir alle zusammen geblieben sind, um uns gegenseitig zu helfen. Die neuen Spieler wurden wie immer gut aufgenommen, das ist bei uns nie ein Problem. Wenn man dann schon länger zusammen ist, kann man auch zusammen disktuieren und Meinungen austauschen.

Frage: Wo sehen Sie Verbesserungspotenzial bei sich selbst?

Bürki: Ich muss auf jeden Fall lernen, nicht zu viel zu wollen. Das war das größte Problem: Ich wollte hier herkommen und zeigen, was ich alles kann. Das wurde aber oft gar nicht abverlangt, sondern es waren eher die einfachen Dinge, die ich dann etwas unkonzentriert erledigt habe. Ich habe gelernt, im gesamten Torwartspiel ruhiger zu werden und Ruhe auszustrahlen, gepflegt von hinten aufzubauen. Das will auch der Trainer. Ich fühle mich aktuell sehr gut.

Frage: Ihr arbeitet jetzt fest mit zwei Torwarttrainern. War das auch Ihr Wunsch?

Bürki: Es gibt einem viel mehr Möglichkeiten im Training. Man kann mehrere Bälle auf einmal spielen oder in eine größere Übung noch mehrere kleinere integrieren. Das ist auch für den Kopf und die Konzentration gut. Zudem haben wir in Dominik Reimann einen jungen Torhüter dazu bekommen. Man muss schlichtweg mit der Zeit gehen. Das Torwartspiel wird durch neue Techniken immer moderner, daher muss man entsprechend trainieren.

Frage: Was macht Reimann für einen Eindruck?

Bürki: Einen sehr guten. Er ist ein moderner Keeper, der sehr gut mit dem Fuß ist. Wenn er weiter so an sich arbeitet, kann er einmal ein ganz Großer werden. Wenn jemand in seinem Alter bei einem Klub wie dem BVB schon zu den Profis hochgezogen wird, dann ist es klar, dass man sehr viel Potenzial in ihm sieht.

Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung
Werbung