Das ist die Pest für RBL!

Von SPOX
Montag, 15.05.2017 | 15:00 Uhr
Oberbayerisches! Leipzig hadert mit Robben, Ingolstadts Matip mit dem dritten Abstieg seiner Karriere
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Das 4:5 gegen den Meister war der letzte Beweis für die Oberbayern-Allergie der Roten Bullen aus Sachsen, die vermutlich das Titelrennen entschied. Sonst noch? Erleichterung darüber, dass die Saison endlich rum ist, die Entdeckung des Two-Touch-Footballs und ein Hattrick, der nicht lupenrein, dafür aber echt beschissen ist.

Oberbayern! Während wir uns einer Meinung über der Malle-Touristen liebste Pinte enthalten, behaupten wir nachdrücklich: Oberbayern ist schön. Der Beweis sei mit dem gleich Folgenden erbracht: "Deutschlands höchster Berg. Kristallklare Gebirgsseen. Malerische Städte und gemütliche Dörfer. Dirndl, Haferlschuhe, Krachlederne und Gamsfedern. Enzian und Leberkäse. Wenn es um Bayern und speziell um Oberbayern geht, dann überstürzen sich die Assoziationen nur so." (Quelle: im Internet gefunden) Ob die Sportkameraden von RB Leipzig an Dirndl und Leberkas denken, wenn sie an Oberbayern denken, sei jedoch dahingestellt. Was der Spieltag in Zahlen dagegen denkt, ist dem Verfasser bekannt, schließlich schreibt er gerade am Spieltag in Zahlen. Nämlich: Oberbayern ist die Pest für RBL! Die Oberpest sozusagen, denn Oberbayern entschied die Meisterschaft. Ja, in der Tat. Null Punkte holten die Roten Bullen gegen die Bayern (0:3, 4:5), einen mickrigen gegen die anderen Oberbayern vom FC Ingolstadt (0:1, 0:0).

Nur am Rande: 2014/15 sammelte RBL auch schon einschlägige Oberbayern-Erfahrungen. Zwei Spiele gab's gegen den späteren Aufsteiger Ingolstadt und es setzte zwei Niederlagen. Irgendwie scheint da was dran zu sein.

Jetzt aber...: ... müssen wir noch weiter auf dieses sagenhafte 4:5 von Leipzig am Samstag eingehen. Es war das torreichste BuLi-Spiel seit über zwei Jahren, als sich Leverkusen und Wolfsburg derartig auf die Mütze hauten. Für Leipzig war es die erste Niederlage in der Bundesliga nach einer Führung - und das zweite Mal im Profi-Fußball überhaupt, dass man mindestens vier Hütten kassierte. Das erste Mal war im Mai 2015, beim 0:4 gegen Sandhausen.

Nein: Sandhausen liegt nicht in Oberbayern.

Ja: Thomas Müller stellte mit nun 12 Assists einen persönlichen Saisonrekord auf. Die Bayern sind mit jetzt 9 Toren in der Nachspielzeit die Last-Minute-Könige der Liga.

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Gottseidank isses bald rum: Diesen erleichterten Ausruf dürfte man am Samstag recht häufig von Frankfurtern und Mainzern gehört haben. Die einen, die Mainzer nämlich, haben gerade noch so die Kurve gekratzt und können am letzten Spieltag gar nicht so viel verkehrt machen, damit es noch was wird mit dem Absturz auf den Relegationsplatz. Die anderen, die Frankfurter, würden vermutlich sang- und klanglos absteigen, wenn die Saison, sagen wir mal, 42 Spieltage hätte. Die jüngste Entwicklung des Pokalfinalisten ist halt übelst: In Mainz setzte es trotz 2:0-Führung die siebte Auswärtsniederlage in Folge. Das 2:4 war die zehnte Pleite innerhalb der letzten 14 Spiele, von denen nur eines (1!) gewonnen wurde. Und: Die Eintracht ist die schlechteste Mannschaft der Rückrunde mit nur 12 Punkten.

Apropos übelst: Von Frankfurt ist es meist nur ein kurzer Schritt nach Leverkusen (die Überleitung ist zwar doof, aber das ist ja kein Wunschkonzert hier). Bayer würde vermutlich auch noch in krasse Abstiegsnot geraten, wenn die Saison 42 Spieltage hätte. Ganze 8 Punkte holte man in 10 Spielen unter Tayfun Korkut, womit er den schlechtesten Punkteschnitt aller Bayer-04-Trainer mit mindestens 10 Spielen hat. Und zum 3. Mal in der Vereinshistorie beendete Leverkusen eine Saison mit negativer Heimbilanz. Auch das ist - mit Verlaub - übelst.

Gar nicht übel...: ...ist dagegen Joel Pohjanpalo, der inmitten des Elends unterm Bayer-Kreuz einen Rekord aufstellte. Alle seine Bundesliga-Tore erzielte der Finne nämlich als Einwechselspieler - und zwar nach dem Treffer zum 2:2 gegen Köln derer 5. Damit führt er das All-Time-Ranking der Jokertore-Only-Erzieler vor den Buchstabensalaten Miodrag Zivaljevic und Valeri Domovchiyski sowie Jiri Kaufman an. Übrigens: Pohjanpalo erzielt alle 33 Minuten ein Tor.

Muss man wissen: Köln spielte zum 400. Mal im Oberhaus unentschieden (623 Siege, 536 Niederlagen).

Muss man nicht unbedingt wissen: Der FC Augsburg lief mehr als 6 Kilometer mehr als der BVB (111,9 Kilometer zu 105,3).

Das auch nicht: Nur Thomas Tuchel nutzte in dieser BL-Saison alle Wechselmöglichkeiten (99).

Na endlich! Hertha holte in Darmstadt nach 9 Auswärtspleiten am Stück wieder einen Dreier auf fremdem Platz.

Tasmania bleibt Tasmania: Darmstadt steht nach der Pleite gegen die Hertha (siehe gleich drüber) jetzt bei 23 Schlappen aus 33 Spielen. Das ist jede Menge, wurde in der BuLi-Geschichte aber noch von drei Teams überboten bzw. unterboten. Rekordhalter ist die glorreiche Tasmania aus Berlin, die 1965/66 27 von 34 Spielen verlor.

Premiere: Hoffenheim gewann erstmals überhaupt ein Spiel in Bremen, was nach einer 5:0-Führung ja auch kein Kunststück mehr ist. ;-) War immerhin schon der 10. Anlauf gewesen...

Darf ja nicht fehlen: Dank Pierre-Michel Lasoggas unnachahmlicher Two-Touch-Football-Technik hat der HSV noch eine Chance, die heißgeliebte Relegation zu vermeiden. Es war übrigens sein erstes Bundesliga-Tor seit über einem Jahr!

Scheiß Hattrick: Lasoggas Tor weckte nicht nur neue Lebensgeister beim HSV, es besiegelte auch den Abstieg des FC Ingolstadt, der in Freiburg wie die Hamburger auf Schalke zu einem 1:1 kam. Für FCI-Kapitän Marvin Matip war es der dritte Abstieg seiner Bundesligalaufbahn. Der 31-Jährige hatte zuvor schon mit Bochum (2005) und Köln (2006) das Klassenziel verfehlt.

Tabelle: Lohnt sich, vor dem 34. Spieltag darauf einen Blick zu werfen. Spannend wird noch der Kampf um Platz 2, der um die EL-Plätze und jener gegen die Relegation.

PlatzVereinSpieleToreGegentoreTordifferenzPunkte
1Bayern München338521+6479
2RB Leipzig336437+2766
3Borussia Dortmund336837+3161
4TSG Hoffenheim336437+2761
5Hertha BSC334141+049
6SC Freiburg334156-1548
71. FC Köln334942+746
8Werder Bremen335860-245
9Borussia M'gladbach334347-444
10Schalke 04334439+542
11Eintracht Frankfurt333441-741
12Bayer Leverkusen334753-638
131. FSV Mainz 05334453-937
14FC Augsburg333551-1637
15Wolfsburg333350-1737
16Hamburger SV333160-2935
17FC Ingolstadt333556-2131
18SV Darmstadt 98332661-3524

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